Es ist getagt: Bauhaus 2019

Es ist getagt: Bauhaus 2019

Milchhof Arnstdt, Tagung "Bauhaus 2019" (Bild: Jan Knobel)
Ein würdiger Tagungsort: der Arnstädter Milchhof, der aktuell als Veranstaltungszentrum mit Galerie restauriert wird, beherbergte in dieser Woche die Konferenz „Bauhaus 2019“ (Bild: Jan Kobel)

Das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie hatte nach Arnstadt eingeladen, um unter dem verheißungsvollen Titel „bauhaus 2019“ auszuloten, was die Denkmalpflege mit den Bauten der Moderne tut (und umgekehrt). Präsentiert und diskutiert wurde am Beispiel des Wartburg-Pavillions in Eisenach (Günter Wehrmann, 1967), des Garagenbaus in Probstzella (Alfred Arndt, 1927) und des Milchhofs Arnstadt (Martin Schwarz, 1928), der zugleich Gastgeber wie Gegenstand der Veranstaltung war.

Mit von der Partie waren die Berliner Architekten Winfried Brenne und Walther Grunwald, Jürgen Padberg von der Heinrich-Tessenow-Gesellschaft, Dr. Lars Scharnholz vom Institut für Neue Industriekultur, Sigrid Hupach vom Kulturausschuss des Bundestags, die thüringische Landtagsabgeordnete Sabine Berninger sowie Mitarbeiter vom Landesamtes und von Unteren Denkmalbehörden, von der Klassik-Stiftung Weimar sowie Vertreter der Staatskanzlei und Bauhaus-2019-Koordination in Erfurt. Als Hauptredner war Daniel Fuhrhop geladen, der mit seinem Buch „Verbietet das Bauen!“ von sich reden macht. Am Abend führte der Hausherr Jan Kobel führte durch seine Ausstellung „reduces, reused, useless“. (kb, 3.7.16)