Denkmalschutzpreis Baden-Württemberg

Moderne erwünscht – für den Denkmalschutzpreis Baden-Württemberg sucht man nach guten Beispielen aus dem letzten Jahrhundert. “Angesichts eines wachsenden Bewusstseins für architektonische Leistungen des 20. Jahrhunderts”, so die Ausschreibung, “werden Bewerbungen für Maßnahmen an Bauwerken seit den 1920er Jahren und insbesondere der Nachkriegszeit besonders begrüßt”. Gemeinsam rufen der Schwäbische Heimatbund, der Landesverein Badische Heimat und die Wüstenrot Stiftung zur Teilnahme auf. Bewerben können sich private Eigentümer, verliehen wird das Preisgeld von insgesamt 25.000 Euro im Jahr 2015. (7.4.14)

Moderne erwünscht (Bild: K. Berkemann)

Der Wert der Kunst

Spätestens seit dem “Fall Gurlitt” diskutiert die breite Öffentlichkeit über Fälschung und Original, Gewinn und Verlust in der Kunst. Das Thema “Der Wert der Kunst” stellen der Verband Deutscher Kunsthistoriker und das Institut für Kunstgeschichte Mainz in den Mittelpunkt des Kunsthistorikertags 2015. Daher werden nun interessierte Kollegen eingeladen, ihr Exposé (1–2 Seiten) für Einzelvorträge in den verschiedenen Sektionen – darunter das 40-jährige Jubiläum des Europäischen Denkmalschutzjahrs 1975 – bis zum 14. Mai 2014 einzusenden an: Verband Deutscher Kunsthistoriker e. V. , Haus der Kultur, Weberstraße 59a, 53113 Bonn, info@kunsthistoriker.org. (29.3.14)

Der Wert der Kunst (Bild: D. Bartetzko)

In Beton gegossen

Ruderhäuser, Kurcafés und Bushaltestellen – in der DDR schuf Ulrich Müther futuristische Gebilde aus Beton. Mit seiner Hyparschalen-Technik überspannte der Bauingenieur und -unternehmer weite Räume. Diesem noch kaum bekannten Baukünstler widmet die Stuttgarter Weißenhofgalerie die Ausstellung “In Beton gegossen”. Und eröffnet damit noch bis zum 7. April 2014 einen lohnenden Blick hinter den Eisernen Vorhang. (29.3.14)

Kurmuschel in Sassnitz (Bild: Weißenhofgalerie Stuttgart)