Schlagwort: Gregor Zoyzoyla

Brutalismus fotografiert von Gregor Zoyzoyla

„Bei ner sagenhaften Quiche“

Auf Facebook und anderen Online-Kanälen können die Brutalisten weltweit schon seit Jahren die Aufnahmen von Gregor Zoyzoyla genießen. Jetzt kommen auch die Freunde des Analogen zu ihrem Recht: Am 1. Dezember 2018 findet in Frankfurt (Café Sugar Mama, Kurt-Schumacher-Str. 2, 60311 Frankfurt am Main) um 19 Uhr die Vernissage „Concrete:imagination“ statt. Im Anschluss sind die Arbeiten rund sechs Wochen vor Ort zu sehen.

Mit seinen Foto-Serien will Zoyzoyla auf die Schönheiten und den drohenden Verlust der Bauten der 1960er und 1970er Jahre aufmerksam machen. Viele seiner Frankfurt-Bilder konnte er bereits im letzten Winter im Rahmen der großen Brutalismus-Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum präsentieren. Nun zeigt er im entspannten Rahmen Schätze aus seinem europaweiten Fundus. Neben dem ästhetischen Fotogenuss verspricht er im Café Sugar Mama auch eine „sagenhafte Quiche“. Und wer den Kuchen lieber zu Hause isst, aber nicht auf Zoyzoyla verzichten möchte, kann ihn auch als exklusiven Druck für die eigenen vier Beton-Wände erwerben. (kb, 7.11.18)

Brutalismus fotografiert von Gregor Zoyzoyla

Gregor Zoyzola: Postpyramide (Bild: Breidenbachsudios)

Der Herbst wird brutalistisch

SOS Brutalismus – unter diesem Label ruft das Deutsche Architekturmuseum seit einiger Zeit zur „Rettung der Betonmonster“ auf. Am 9. November öffnet die gleichnamige Ausstellung in Frankfurt ihre Tore. Doch nicht nur das DAM widmet sich der lange geschmähten Bauform: Brutalismus ist derzeit einfach hip. Freunde der Bauform können ihren Kalender nun um ein weiteres Event bereichern: die breidenbachstudios in Heidelberg zeigen im Oktober in der Ausstellung Concrete Imagination Werke des Fotografen Gregor Zoyzoyla, die ikonische Bauten des Brutalismus in den Blick nehmen.

Zoyzoyla portätiert die monumentalen Betonkolösse aus Blickwinkeln, die sowohl die erschlagende Größe als auch die kleinteilige, fast elegante Fassadengestaltung einfangen. Die Fotografien blicken aus distanziert-respektvoller Perspektive auf die Betonmonster und öffnen den Blick für deren spezifische Ästhetik. Die Ausstellung ist Teil des Festivals OFF Foto 2017, das rund 70 Ausstellungen in der Metropolregion Rhein-Neckar umfasst. Freunde des Brutalismus sollten die Fahrt nach Heidelberg bald ins Auge fassen: Die Fotoausstellung ist nur vom 14. bis zum 20. Oktober zu sehen. (jr, 5.9.17)

Postpyramide, Hamburg (Bild: Gregor Zoyzoyla)