Hessen

Fulda, Priesterseminar-Kapelle (Foto: Johanna Anders)

Neues Bauen in Hessen

Bauhaus-Jubiläum überall: Die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen hat nun einen Themenband „Kulturelle Entdeckungen Neues Bauen in Hessen“ herausgegeben. In diesem Sonderband werden 155 architektonische Objekte aus Hessen aus der Zeit des Neuen Bauens vorgestellt.  Und dieses Neue Bauen endet dankens- wie korrekterweise nicht 1933, sondern schließt auch nachkriegsmoderne Gebäude mit ein – darunter etliche, die bislang mit der Bauhaus-Architektur kaum in Verbindung in Verbindung gebracht wurden. Vor allem beschränkt man sich nicht auf die Städte, sondern findet auch Beispiele aus dem „unglamourösen“ ländlichen Raum.

Als Kompendium lädt der im Verlag Schnell & Steiner erschienene Band ausdrücklich zum Besuch der modernen Architekturzeugen ein. Zu sehen sind in einem Querschnitt unterschiedliche Baugattungen von 1919 bis 1970: Neben Objekten wie dem Gartenhaus und Schrebergarten in Frankfurt von Margarete Schütte-Lihotzky und der Heinrich-Schütz-Schule in Kassel von Heinrich Tessenow werden u. a. die Fissan-Werke in Zwingenberg von Georg Fehleisen und die Priesterseminarkapelle in Fulda von Sep Ruf beschrieben. Sieben Themenbeiträge beleuchten thematische Inhalte dieser Architektur. In einem Infoblock erhalten Besucher praktische Hinweise wie E-Mail, Webadresse, Öffnungszeiten und Telefonnummern. (db, 25.2.19)

Neues Bauen in Hessen (Kulturelle Entdeckungen), hg. von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen/Thüringen, Schnell & Steiner Verlag, Regensburg 2019, 216 Seiten, 12 x 20 cm, 183 Abbildungen, ISBN: 978-3-7954-3402-1.

Titelmotiv der Publikation: Fulda, Priesterseminarkapelle (Foto: Johanna Anders, Objektbeitrag: Karin Berkemann)

Telefon "Modell Frankfurt" von Fuld & Co, ausgestellt im Frankfurter Ernst-May-Haus (Bild: Christos Vittoratos, CC BY SA 3.0, 2011)

Tipps zum TofD: Moderne in der Mitte

Zum TofD brauchen Sie ein schnelles Auto, eine Klon-Maschine oder hohe Entschlussfreude – hier sind unsere Tipps für die Mitte der Republik: Im Frankfurter Ernst-May-Haus (Im Burgfeld 136, Frankfurt-Heddernheim) von 1927 werden die Ursprünge des sozialen Wohnungsbaus anhand originaler Ausstattungsstücke sichtbar. Am 9. September ist das Haus von 12 bis 17 Uhr geöffnet, eine Führung findet um 15.30 Uhr statt (Kontakt: Christina Treutlein, Ernst-May-Gesellschaft e. V., 069 15343883, post@ernst-may-gesellschaft.de). In Hannover zeigt sich die Nachkriegsmoderne von ihrer eleganten Seite: Das Arne-Jacobsen-Foyer (Herrenhäuser Straße 3 a, Hannover-Herrenhausen) wurde 1966 zum 300-jährigen Bestehen des Großen Gartens von Arne Jacobsen gestaltet und eingerichtet. Am 9. September ist der Bau von 11 bis 18 Uhr geöffnet, Führungen gibt es um 14, 15 und 16 Uhr (Kontakt: Olaf Höfer, Landeshauptstadt Hannover, Herrenhäuser Gärten, 0511 16846356, olaf.hoefer@hannover-stadt.de; Inga Samii, Landeshauptstadt Hannover, Herrenhäuser Gärten, 0511 16841485, inga.samii@hannover-stadt.de).

Einen tiefen Blick in die andere Seite der Nachkriegsmoderne macht Erfurt möglich: Das Stasi-Unterlagen-Archiv (Petersberg Haus 19, Erfurt) verwahrt auf 4,5 Regalkilometern Akten, etwa 1,7 Millionen Karteikarten, zahlreiche Fotos, Filme, Dias und ca. 250 Säcke Material, das die Stasi zu vernichten versuchte. Am 9. September sind Besucher zwischen 12 und 18 Uhr willkommen, Führungen gibt es stündlich, zudem verschiedene Vorträge rund um das Jahr 1968 (Kontakt: Andreas Bogoslawski, 0361 55194826, Andreas.Bogoslawski@bstu.bund.de; Oliver Parchwitz, 0361 55194806, Oliver.Parchwitz@bstu.bund.de). (kb, 3.9.18)

Telefon „Modell Frankfurt“ von Fuld & Co, ausgestellt im Frankfurter Ernst-May-Haus (Bild: Christos Vittoratos, CC BY SA 3.0, 2011)

Kassel, Trafohäuschen am Lutherplatz (Bild: Reise Reise, CC BY SA 4.0, 2016)

Kassel: Trafohäuschen wird saniert

Die Initiative, die das Trafohäuschen am Lutherplatz von Kassel wieder aus dem Winterschlaf holen wird, heißt passenderweise „Nutzungskonzepte“. Wie die HNA meldet, soll mit dem Kulturverein in Kürze ein Vertrag geschlossen werden. Damit findet das jahrelange Ringen um die Zukunft des heute denkmalgeschützten Gebäudes aus den 1950er Jahren ein gutes Ende. Schon zuvor, bis ins Jahr 2013 hatte der Verein Trafo dem Gebäude eine sinnvolle Nutzung gegeben. An der Ecke Kurt-Schumacher-/Rudolf-Schwander-Straße, die im Ruf einer starken Drogenszene steht, wurden Ausstellungen u. v. m. angeboten.

Doch dann wurden die Türen des Trafohauses geschlossen und durch die Städtische Werken Netz+Service GmbH (NSG) der Abriss vorbereitet. Neben dem Altbau war eine neue Trafostation nach den aktuellen technischen Erfordernissen entstanden. Nun steht fest: Das technische Denkmal wird saniert und wieder einer kulturellen Nutzung zugeführt. Ein Ort, der der Documenta-Stadt sicher gut zu Gesicht stehen wird. (kb, 15.8.18)

Kassel, Trafohäuschen am Lutherplatz (Bild: Reise Reise, CC BY SA 4.0, 2016)

TofD: Hessen direkt nach dem Krieg

Fudatal-Rothwesten, Haus Posen (Bild: Drow69, CC BY SA 4.0)
Rothwesten, Haus Posen: Hier legte man 1948 die Grundlagen der Währungsreform (Bild: Drow69, CC BY SA 4.0)

Hessen bietet in diesem Jahr zwei Veranstaltungen rund um die Frage, wie man in den ersten Jahren nach Krieg den Wiederaufbau anging. In Rothwesten, heute Teil von Fuldatal, fand 1948 ein „Konklave“ statt. Unter völliger Geheimhaltung, auf dem Gelände der damaligen US-Kaserne (Edward-Tenenbaum-Straße 1, Fritz-Erler-Anlage, 34233 Fuldatal) wurden die Grundlagen für die Währungsreform gelegt. Heute kann man den historischen Ort im „Haus Posen“ besichtigen, das als „Währungsmuseum“ auch am 11. September zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet ist. Zudem gibt es alle zwei Stunden Vorträge, das Café ist geöffnet (Kontakt: Bernd Niesel, 0561/8202442).

Der nordhessische Ort Trutzhain, heute Teil der Gemeinde Schwalmstadt, wurzelt noch in den Jahren des Nationalsozialismus, als die hiesigen Baracken als Kriegsgefangenenlager dienten. Heute wird die Erinnerung auch mit einer Gedenkstätte lebendig erhalten. Eine der Baracken, die bis 1945 als Schuhmacherwerkstatt genutzt wurde, spiegelt in der Folge die wechselvollen ersten Nachkriegsjahre: 1945-46 als Festsaal des alliierten Internistenlagers CJC95, 1946-47 als Synagoge des DP-camps für osteuropäische Juden, 1948-2003 als Kunstblumenfabrik Lumpe. Am 11. September kann man diesen Geschichtsspuren von 10 bis 18 Uhr nachspuren. Um 11, 13 und 15 Uhr sind Filmvorführungen mit Besichtigung vorgesehen (Kontakt: Karin Brandes, Gedenkstätte Trutzhain, info@gedenkstaette-trutzhain.de). (db, 29.8.16)

Neues zur Frauensiedlung

Sören Wolf stellt in Loheland im Mai 2016 die von ihm mitherausgegebene Publikation über die älteste anthroposophische Siedlung vor (Bild; K. Berkemann)
Sören Wolf (Landesamt für Denkmalpflege Hessen) stellte in Loheland am 29. Mai 2016 einen von ihm mit-bearbeiteten Tagungsband über Deutschlands älteste anthroposophische Siedlung und ihre Stellung in der Lebensreformbewegung vor (Bild: K. Berkemann)

Im hessischen Loheland konnten Louise Langgaard und Hedwig von Rohden – beide reformbewegte Gymnastinnen mit Kontakt zu Rudolf Steiner – ihrer Lehre 1919 endlich einen festen Ort geben. Heute gilt Loheland als älteste anthroposophische Siedlung Deutschlands, die u. a. auf Planungen des Gartenarchitekten Max Karl Schwarz zurückgeht. Einige der Bauten, die hier in den folgenden Jahrzehnten entstanden, ersetzten den rechten Winkel durch viel Fantasie. Doch daneben war ebenso Platz für viele schlaue Provisorien und ungewöhnliche Einzellösungen, die heute Historiker wie Denkmalpfleger vor spannende Fragen stellen – erste Antworten darauf gibt nun eine frisch erschienene Publikation.

 

Gymnastik, Handwerk und prägende Bauten

Loheland, Steinhaus, 1925 (Bild: K. Berkemann)
Loheland, Steinhaus, 1925 (Bild: K. Berkemann)

Der neue Tagungsband, herausgegeben in der Reihe „Arbeitshefte des Landesamts für Denkmalpflege Hessen“, widmet sich den vergangenen fast hundert Jahren wechselvoller (Bau-)Geschichte dieser besonderen Frauensiedlung. Zunächst standen die Loheländerinnen vor der Herausforderung, die notwendigsten Räume zu schaffen: das Holzhaus für die Landwirtschaft (1919), den Rundbau für die gymnastischen Übungen (1920), Wohnhäuser, Werkstätten und Trafostation (1923) – und erste prägende Steinbauten wie das hochaufragende Evahaus (1924), das organische Steinhaus (1925) und den expressiven Franziskusbau (1925/1982).

Im regen Austausch mit den Anthroposophen, dem Bauhaus oder dem Werkbund erarbeitete man sich in den 1920er Jahren einen guten Ruf. Man bildete eine ganze Frauengeneration im Sinne einer ganzheitlichen Wahrnehmungsschulung und betrieb erfolgreich kunstgewerbliche Werkstätten. Auch die Loheländer Tänzerinnen, allen voran Eva-Maria Deinhardt und Berta Günther, erregten Aufmerksamkeit. Baulich halfen günstige Holzbauten durch die wirtschaftsschwachen Jahre: wie die charmante Post (1927), das naturoffene Sutorhaus (1933) oder die experimentelle „Waggonia“ (1927), eine holzverkleidete Verbindung von vier Vierte-Klasse-Eisenbahnwaggons.

Nach 1933 suchte Loheland einen Mittelweg: Man bildete für das neue Regime Gymnastiklehrerinnen aus und blieb zugleich eines der letzten Refugien für bombengeplagte Freidenker. Nach Kriegsende wurde weiter gelehrt und gebaut – vom Wiesen- (1958) bis zum Giebelhaus (1962). Langsam gewann die Waldorfschule mit ihren Um- und Neubauten der 1980er Jahre an Bedeutung. Ein Versuch, die ruhende Gymnastinnen-Ausbildung wiederzubeleben, endete 2009 (vorerst) endgültig. Doch rücken Geschichte und Bedeutung Lohelands in den letzten Monaten wieder neu in den Mittelpunkt, nicht zuletzt weil die Sanierung erster bedeutender Bauten der Siedlung ansteht oder bereits angelaufen ist.

 

Neu erforscht und frisch veröffentlicht

Die_Frauensiedlung_Loheland_Bild_WBGNun haben die Stiftung Loheland und das Landesamt für Denkmalpflege Hessen die besondere Geschichte des Orts in einem Buch aufgearbeitet. „Die Frauensiedlung Loheland in der Rhön und das Erbe der europäischen Lebensreform“, die Dokumentation zweier Fachtagungen des letzten Jahres, wurde in einer kleinen Feierstunde am 29. Mai 2016 in Loheland der Öffentlichkeit vorgestellt. Der reich bebilderte Band bündelt nicht allein erste Forschungsergebnisse zu Loheland und seinen Bauten. Darüber hinaus stellen rahmende Fachbeiträge die hessische Siedlung auch in ihren weiteren Kontext – vom Monte Verità bis zum Bauhaus. Im Anschluss an die Buchvorstellung standen Eva- und Sutorhaus, die aktuell mit Landesmitteln denkmalgerecht saniert werden, noch einmal zum Besuch offen. Parallel fand der beliebte Kunst- und Handwerkermarkt statt, denn die bald hundertjährige Frauensiedlung zeigt sich aktuell höchst lebendig. (kb, 17./29.5.16)

Griesbach, Dieter/Wolf, Sören (Bearb.), Die Frauensiedlung Loheland in der Rhön und das Erbe der europäischen Lebensreform. Beiträge zur Fachtagung am 29./30. Mai 2015 und zum Waggonia-Workshop am 8. Oktober 2015 (Arbeitshefte des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen 28), Theiss-Verlag, Darmstadt 2016, 144 Seiten, 21 x 30 cm, ISBN: 9783806233643.

Immer auf die Kleinen …

Kassel, St. Elisabeth (Bild: Axel, Hindemith, CC BY SA 3.0)
Diaspora goes Documenta: eine Skulptur von Stephan Balkenhol auf der Kasseler St. Elisabeth-Kirche (Bild: Axel, Hindemith, CC BY SA 3.0)

Manchmal kommt es eben doch auf die Größe an: beim Basketball, beim Speeddating – und leider auch in der Kirchbauforschung. Allzu oft werden die „kleinen“ Diasporakirchen der Nachkriegsmoderne unter Wert geschlagen. Doch dem kann jetzt abgeholfen werden, denn seit 2014 liegt die kunsthistorische Dissertation von Johanna Anders nun auch gedruckt vor: „Neue Kirchen in der Diaspora“. Die broschierte, rund 200 Seiten starke Publikation widmet sich den Kirchenbauten nach 1945 im nordhessischen Teil des Bistums Fulda. Ihr selbsterklärtes Ziel ist es, eine „inventarartige Dokumentation des ‚Ist-Zustandes‘ der im Schwinden begriffenen, katholischen Kirchbaulandschaft Nordhessens“ zu bieten. Und schon beim ersten Blättern der Studie wird klar: Auch dort, wo eine christliche Konfession in der Minderheit lebte, konnte sie nach 1945 eine reiche Kirchenlandschaft entstehen lassen – von der knuffigen Notkirche bis zur mutigen Betongeste.

 

Flüchtlinge bauen Kirche

Das Thema „Flüchtlinge“, das aktuell die Medien füllt, war nach 1945 ein Motor des Kirchenbaus. In Nordhessen kam nach dem Krieg katholisches Leben in Städte und Dörfer, die seit der Reformation weitestgehend protestantisch geprägt waren. Und diese neuen Katholiken suchten eine neue Heimat, brauchten eigene Kirchenräume. Diesem Phänomen nähert sich Anders in ihrer Monographie in drei Hauptteilen: Zunächst bietet sie einen allgemeinen Überblick über den modernen Kirchenbau im Allgemeinen und den Diasporakirchenbau des 20. Jahrhunderts im Besonderen. Dabei liegt der Schwerpunkt naturgemäß auf der untersuchten Zeit und Region: der Nachkriegsgeschichte im Bistum Fulda.

In einem zweiten Hauptteil greift Anders aus den 107 erfassten fuldischen Diasporakirchen exemplarisch 27 Bauten heraus. Sie ordnet die Beispiele nach ihrer Grundrissform, an der sich – unter Berufung auf Hugo Schnell – „das Bewusstsein des Begriffes ‚Kirche‘ nach 1945“ wiederspiegele. Der Häufigkeit nach werden Kirchen porträtiert und verglichen, deren Grundriss auf einem Rechteck, Quadrat, Oval, Trapez bzw. Parabel, Polygon, Kreuz bzw. Kreis beruht. Resümierend stellt Anders fest, dass die Entwicklung der nordhessischen katholischen Diasporakirchen parallel zu den bundesdeutschen Kirchbautrends verlief: von der traditionellen Wegekirche hin zum konziliaren Zentralraum. Trotz verbindender Merkmale gerade der ländlichen Bauten (sparsamer Materialeinsatz, Ortsrandlage, pragmatische Nutzung der Turmräume u. v. m.) kann sie keine eigenständige Baugattung „Diasporakirche“ ausmachen. Der eigentliche Wert dieser Räume ist für Anders ein kulturhistorischer: Die Diasporakirchen gaben den „Unbehausten“ der Nachkriegszeit eine neue (geistliche) Heimat.

 

Viel zu tun

Ein großer Joker der Publikation liegt in ihrem dritten Hauptteil: einem 107 katholische nordhessische Diasporakirchen umfassenden Objektkatalog, der den „Ist-Zustand“ des Jahres 2013 darlegt. Jeder Bau wird kurz vorgestellt mit Außenfoto, Adresse, Größe, Architekt, Weihedatum und nicht zuletzt mit dem heutigen Status, der von „Pfarrkirche“ über „stillgelegt“ bis zu „verkauft“ reichen kann. Nicht berücksichtigt wurden Wiederaufbauten oder Kapellen. Jetzt ist es an den Forschern, die erfassten nordhessischen katholischen Diasporakirchen auf dieser Basis mit anderen deutschen Kirchbaulandschaften und mit den Räumen anderer christlicher Konfessionen zu vergleichen. Jetzt ist es an den staatlichen wie kirchlichen Entscheidern, weiterhin behutsam mit diesen Bestand umzugehen. Und bei all dem zur Recherche einfach in den Bücherschrank greifen zu können: Welch‘ ein Luxus! (kb, 1.10.15)

Anders, Johanna, Neue Kirchen in der Diaspora. Eine Studie zu den Kirchenneubauten nach 1945 im nordhessischen Teil des Bistums Fulda, kassel university press, Kassel 2014, 211 Seiten, broschiert, ISBN: 978-3-86219-682-1 [zugl. Diss., Universität Kassel, 2012]