ICOMOS

Leipzig, Messe (Bild: Diezin, CC BY SA 3.0, 2014)

Die Zukunft wohnt in Leipzig

Kommen Sie am zweiten Novemberwochenende zur Denkmal Messe nach Leipzig, es wird sich lohnen! Bereits zum zehnten Mal wird hier die Messeakademie ausgerichtet. Unter dem Motto „Entwerfen im historischen Umfeld – Altbau.Umbau.Neubau.“ wurden nach einem studentischen Wettbewerb die besten Konzepte für drei denkmalgeschützte Gebäude prämiert – darunter die ehemalige Textilfabrik „Ernst Engländer“ in Berga/Elster. Die zehn besten Entwürfe werden ausgestellt, am 9. November 2018 präsentieren die drei Preisträger um 11 Uhr ihre Arbeiten im Fachkolloquium der Messeakademie. Ebenso sollten Sie nicht versäumen, vom 8. bis zum 9. November bei der von ICOMOS Deutschland und Russland gestalteten Tagung „A Future for Our Recent Past. Model Projects of Modern Heritage Conservation in Europe“ reinzuschauen.

Für Modernisten könnten sich auch lohnen (alles Halle 2): die Podiumsdiskussion „Rading trifft Schlemmer“ am 8. November ab 11.30 Uhr im Info-Forum, die DNK-Sonderschau der Sharing-Haritage-Projekte am Messestand A42, die Vorstellung des Big-Beautiful-Buildings-Projekts am 8. November ab 13.40 Uhr im Sharing-Heritage-Forum, das Symposion zur deutsch-israelischen Bauhütte in Tel Aviv am 8. November ab 14.30 Uhr im Info-Forum, das tägliche Vortragsprogramm zur Sanierung eines DDR-Typenhauses  am Messestand G02 sowie verschiedene Programmpunkte zum Umbau der Leipziger Philippuskirche. Und nicht zuletzt finden Sie viele Moderne-Initiativen vertreten, u. a. moderneREGIONAL zu Gast am Messestand (IF 10) des Rheinischen Vereins. (kb, 29.10.18)

Leipzig, Messe (Bild: Diezin, CC BY SA 3.0)

Moderne neu denken

Eine Verfolgungsjagd, ein Spion in Kofferraum und eine Geliebte auf der falschen Seite des Eisernen Vorhangs – aus den Zeiten des Kalten Krieges ist uns die ein oder andere unsterbliche kulturelle Chiffre geblieben. In Architektur und Städtebau wurde ebenso mit ideologisch aufgeladenen Stereotypen gekämpft. Der Westen propagierte den klaren Funktionalismus, der Osten – zumindest für einige Jahre – den Rückgriff auf traditionelle Formen. Vor 60 Jahren, zur „Internationalen Bauausstellung Interbau Berlin 1957“ war die geteilte Stadt Schauplatz diesen stilistischen Wettrüstens. Der als Stalinallee begonnenen Karl-Marx-Allee im Osten Berlins wurden die westlich geprägten Interbau-Projekte entgegengestellt. Mit dem Weiterbau der Karl-Marx-Allee bis 1964 entwickelte der Osten dann nochmals eine neue Auffassung von Moderne.

Dieses einmalige Gegenüber von so viel bewegter Architektur- und Städtebaugeschichte veranlasste das Land Berlin, 2013 einen Antrag auf Aufnahme in die Vorschlagliste für das UNESCO-Weltkulturerbe zu stellen. Vom 10. bis zum 12. September 2017 laden die Akademie der Künste Berlin, die dortige Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen und das Landesdenkmalamt sowie ICOMOS Deutschland nun zur Internationalen Konferenz nach Berlin – eine Veranstaltung zum 60. Interbau-Jubiläum und im Rahmen ist das European Cultural Heritage Year (ECHY) 2018. Unter dem Titel „Rethinking Modernity | Moderne neu denken“ soll das Berliner Beispiel um internationale Vergleiche erweitert werden. (kb, 2.8.17)

Titelbild: Plakatmotiv, Fotos: Wolfgang Bittner/Wolfgang Reuss, Landesdenkmalamt

Studentenwettbewerb: 60plus XXL

Der diesjährige ICOMOS-Studentenwettbewerb – gemeinsam ausgelobt mit der Hochschule Trier/Fachrichtung Architektur, der Hochschule Wismar/Fakultät Gestaltung, dem Arbeitskreis Theorie und Lehre der Denkmalpflege e. V., der Architektenkammer Mecklenburg-Vorpommern und der Wüstenrot Stiftung – hat sich wieder der Nachkriegsmoderne angenommen. In diesem Jahr geht es unter dem Schlagwort „60plus XXL“ um „Plädoyers zur Erhaltung von Großanlagen des baulichen und technischen Erbes der Vorwendezeit“. Damit möchten die Auslober den ICOMOS-Studentenwettbewerb 2015 „from 60 to 90“ fortführen und das Augenmerk nun auf den „big stuff“ der in den Vorwendejahrzehnten entstandenen Verbundkomplexe lenken. Denn, so der Ausschreibungstext, es sei „im Sinne einer Identität und Geschichtsbewusstsein fördernden Erhaltung des baukulturellen Erbes“ notwendig, „auch jüngere Zeugnisse der Architektur- und Stadtbaugeschichte ins Blickfeld der Denkmalpflege zu rücken.“

Eingeladen sind Studierende der Architektur, Innenarchitektur, Stadtplanung, Kunstgeschichte, Restaurierung, Archäologie oder anderer denkmalrelevanter Disziplinen. Erwartet wird die Untersuchung einer zwischen 1960 und 1990 entstandenen extra großen und komplexen baulichen bzw. technischen Anlage: Megastrukturen der technischen und öffentlichen Infrastruktur, Industrie- und Verkehrsanlagen, vielschichtige Bildungs-, Forschungs- und Gesundheits- oder Kultur- und Konferenzzentren sowie Großwohnanlagen. Die Teilnehmer sollen mögliche Denkmalbedeutungen und Strategien der Erhaltung und sinnvollen Nutzung des vorgestellten Bau- und Technikzeugnisses ausloten. Einsendeschluss ist der 29. September 2017, die genauen Wettbewerbsbedingungen können online eingesehen werden. (kb, 6.2.17)

ICOMOS: Offener Brief für Chemnitz

Chemnitz, Viadukt (Bild: GravitatOff, CC BY-SA 2.0)
Die Bahn will das einstige Wahrzeichen des modernen Chemnitz abreißen (Bild: GravitatOff, CC BY SA 2.0)

Das Bahnviadukt Chemnitz ist „ein herausragendes Zeugnis der Technik und Industriegeschichte“ – zu diesem Schluss kommen ICOMOS, BHU und TICCIH am 22. Februar 2016 in ihrem Offenen Brief. Sie sind in Sorge um das zwischen 1901 und 1904 errichtete Brückenbauwerk, von denen es in Sachsen nur noch wenige gibt. Anfang des Jahres hatten die Bahn AG und das Eisenbahnamt beim Freistaat Pläne für den Abbruch sämtlicher Eisenbahnüberführungen entlang des Chemnitzer Bahnbogens vorgestellt – darunter auch das Viadukt an der Annaberger Straße, das einem Neubau des Darmstädter Ingenieurbüros Krebs + Kiefer weichen soll.

Zu Jahresbeginn konkretisierten sich die Abrisspläne. Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens bei der Landesdirektion Sachsen konnten Behörden, Verbände und Bürger noch bis zum 26. Februar 2016 Widerspruch gegen die Pläne einreichen Unter www.stadtforum-chemnitz.de wurde zum Erhalt des Viadukts aufgerufen, das einst Symbol für das moderne Chemnitz war und etliche Postkarten zierte. Mit dem Offenen Brief haben nun auch die führenden Denkmalschutzverbände ihre Meinung unmissverständlich dargelegt. Sie verweisen auf positive Vorbilder wie die Sanierung der Brücke über den Nord-Ostseekanal. Und erinnern daran, dass die Bahn als bundeseigenes Unternehmen „gegenüber den historischen Bauwerken eine besondere Verantwortung“ trage. (db/kb, 26.2.16)

50 Jahre ICOMOS

Rathaus, Mainz (Bild: MzMzMz, CC BY-SA 3.0 oder GFDL)
Gründungs- und Tagungsort für ICOMOS – und selbst das beste Beispiel für das Tagungsthema: das Mainzer Rathaus (Arne Jacobsen/Otto Weitling, 1970-74) (Bild: MzMzMz, CC BY-SA 3.0 oder GFDL)

In diesem Jahr feiert der Internationale Denkmalrat ICOMOS sein 50-jähriges Jubiläum. Das (west-)deutsche Nationalkomitee von ICOMOS wurde 1965 in Mainz gegründet.

An seinem Gründungsort nimmt ICOMOS Deutschland gemeinsam mit der Architektenkammer und der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz die Halbjahrhundertfeier zum Anlass für einen Rückblick auf die Architektur und den Städtebau der letzten fünfzig Jahre – und für einen Ausblick auf die Zukunft dieses jungen architektonischen und städtebaulichen Erbes. In Zusammenarbeit mit der Bundesstiftung Baukultur und unterstützt von der Wüstenrot Stiftung, Europa Nostra, DOCOMOMO, dem Deutschen Kulturrat und dem Bund Heimat und Umwelt in Deutschland, gibt es vom 26. bis 28. November 2015 im Mainzer Rathaus eine internationale Fachtagung zur Denkmalwürdigkeit und Denkmalfähigkeit von Zeugnissen der Spätmoderne und der Postmoderne im europäischen Umfeld: „Denkmal – Bau – Kultur. Konservatoren und Architekten im Dialog“. Im Schnittfeld von Baukultur und Denkmalkultur stellen Experten nicht nur in den letzten Jahrzehnten entstandene Denkmalwerte zur Diskussion, sondern auch aktuelle Beispiele dieser neuen Denkmalschicht. Im Rahmen der Tagung werden auch die Ergebnisse eines studentischen Wettbewerbs zu Bauten der 1960er bis 1990er Jahre vorgestellt. (kb, 19.9.15)

Siehe auch den Bericht zur Taung auf moderneREGIONAL: Zweimal Spätmoderne bitte!

ICOMOS: Paukenschlag für den City-Hof

Der Hamburger Cityhof: einst strahlend weiß, heute grau verblendet (Bild: Ajepbah)
Der City-Hof: einst ein strahlend weißer Neuaufbruch im Nachkriegshamburg, seit den 1970er Jahren grau verblendet (Bild: Ajepbah)

Die Hamburger „Initiative City-Hof“, die sich für das bedrohte Hochhausensemble am Hauptbahnhof einsetzt, spricht von einem „Paukenschlag“. Gemeint ist der Offene Brief, den das Deutsche Nationalkomitee von ICOMOS sowie der Bund Heimat und Umwelt heute an den Hamburger Bürgermeister richten: „Hamburg kann stolz sein auf seinen guten Ruf als internationales Zentrum der modernen Kontorhausarchitektur im 20. Jahrhundert: Die Freie und Hansestadt Hamburg sollte ihren Welterbeambitionen und Welterbekompetenzen auch in der nominierten Pufferzone und Welterbeumgebung uneingeschränkt Rechnung tragen.“

Damit beziehen sich die Unterzeichner auf den Antrag, die Speicherstadt und das Chilehaus mit Kontorhausviertel auf die UNESCO-Welterbeliste zu setzen. So käme auch den City-Hof-Häusern, die der Architekt Rudolf Klophaus – selbst mit einigen Inkunabel im Kontorhausviertel vertreten – 1956 gestaltete, ein besonderer Wert zu. Mit der „ästhetischen Rehabilitierung“ (gedacht ist an die „Wiederherstellung“ der ehemals weißen Fassadenverkleidung) des City-Hofs könne ein positives Signal in der Eingangssituation zur Stadt und für den Welterbeantrag gesetzt werden. Wer sich selbst in Bild machen möchte: Die nächste Führung durch den City-Hof gibts am 26. April 2015 um 15:00 Uhr. (kb, 16.4.15)

„From 60 to 90“: ICOMOS-Wettbewerb

Porto, moderne Fassade (Bild: J. Moutinho)
Icomos und die Hochschule Trier rufen Studenten auf, sich für bauliche Erbe der Vorwendezeit zu engagieren (Bild: J. Moutinho)

„Studentische Plädoyers zur Erhaltung des architektonischen und städtebaulichen Erbes der Vorwendezeit“: ICOMOS Deutschland, die Hochschule Trier (Fachrichtung Architektur), der Arbeitskreis Theorie und Lehre in der Denkmalpflege e. V. und die Wüstenrot Stiftung wenden sich aktuell mit einem Wettbewerb an Studenten. An Hochschulen für Architektur, Innenarchitektur, Denkmalpflege, Kunstgeschichte, Archäologie und anderen Denkmalpflegedisziplinen können Studierende (Gruppen von zwei Personen sind möglich) ein Konservierungs- oder Sanierungsprojekt dokumentieren und analysieren.

Ausgewählt werden können denkmalwerte Bauten, Gartenanlagen oder Ensembles, die zwischen 1960 und 1990 entstanden sind. Jeder Wettbewerbsbeitrag ist als DIN A 1 Plakat – für den Versand gefaltet auf DIN A 4 – einzureichen. Für den Aufbau des Plakats in zwei Hälften macht die Ausschreibung weitere konkrete Angaben: links oben der Name und ein Foto des Projekts; links unten Text, Pläne und Bilder zur Bau- und Veränderungsgeschichte des Objekts; rechts oben Texte, Pläne und Bilder zur Baumaßnahme nebst Bewertung; rechts unten ein typisches Detailfoto sowie der Name der Verfasser inkl. ihrer Hochschule. Bis zum 30. September 2015 (Poststempel) werden Einsendungen entgegengenommen an: Hochschule Trier, Fachrichtung Architektur, Prof. Oskar Spital-Frenking, Postfach 1826, 54208 Trier. (kb, 13.3.15)

Zweimal Spätmoderne bitte!

Mainz, Rathaus (Bild: Symposiarc, GFDL oder CC BY SA 3.0-2.5-2.0-1.0)
Als Arne Jacobsen mal fünf Minuten nicht aufgepasst hat: die – sage wir einmal authentische – Weinstube im Mainzer Rathaus (A. Jacobsen/O. Weitling, 1974) (Bild: Symposiarc, GFDL oder CC BY SA 3.0-2.5-2.0-1.0)

Es gehört zu den selbsternannten Privilegien ehrenamtlicher Architekturblogger, die angenehmeren Modernetermine eines Tages um eine Käsewurst herum gruppieren zu dürfen. In diesem Fall gehörte der Vormittag der Tagung, mit der ICOMOS seine deutsche Gründung vor 50 Jahren im Mainzer Rathaus feiert. Am Abend beging das Deutsche Architekturmuseum in Frankfurt die Vernissage seiner Ferdinand-Kramer-Ausstellung. Und besagte Käsewurst fand sich auf dem Weihnachtsmarkt im Schatten des Mainzer Doms, wo natürlich auch eine tierfreie Champignonpfanne zu erwerben wäre.

 

„The invisible work“ (M. Kuipers)

So, oder zumindest so ähnlich stellt man sich eine UNO-Vollversammlung vor: Viele Delegierte, viele Sitzungen, viel international. Dazu mag auch der Veranstaltungsort, das Mainzer Rathaus (Arne Jacobsen/Otto Weitling, 1974), mit seinem kreisrunden Ratssaal beigetragen haben. Passend zum 50. Gründungstag von ICOMOS Deutschland stand die gesamte Tagung im Zeichen der jüngeren Denkmale und eine Expertenrunde widmete sich speziell der „späten“, der Postmoderne. Moderiert wurde die Sektion vom Architekten Alex Dill (DOCOMOMO, Karlsruhe), der sich neue Bewertungskriterien und gleich noch einen neuen positiveren Begriff für diese Stilepoche wünschte. Die Referentenliste war honorig: Die Architektin Ana Tostoes (DOCOMOMO, Lissabon) stellte die im besten Fall unsichtbare, weil Eingriffe verhindernde Arbeit der dortigen Moderneretter vor. Der Architekt Philipp Meuser (Berlin) reiste virtuell zur jüngeren Baukunst im orientalischen Teil der ehemaligen Sowjetrepublik. Und nicht zuletzt führte der Architekt Wilfried Posch (ICOMOS Österreich) durch das Werk seines Kollegen Roland Rainer (1910-2004).

 

„More than 10 million new projects“ (F. Kramer)

Schnitt. Das heutige, nachkriegsmoderne Frankfurt (oder das, was Revitalisierung und Wärmedämmung davon übrig gelassen haben) wäre ohne ihn nicht denkbar: Ferdinand Kramer (1898-1985). Schon vor dem Zweiten Weltkrieg hatte er unter und mit Ernst May am Neuen Frankfurt mitgebaut. Ins projektreiche amerikanische Exil gezwungen, kam Kramer nach Kriegsende so rasch als ihm möglich zurück und baute „sein“ Frankfurt wieder auf. Hier waren es als Baudirektor der Universität vor allem Räume für Forschung und Lehre. Dass Kramer dabei nicht immer zimperlich mit den baulichen Überlebenden des Kriegs umging, zeigt eines der augenzwinkernden Exponate der Ausstellung: ein Sandsteinfuß. Diesen schickte Kramer einem seiner Kritiker, denn für den neuen Haupteingang zum historischen Universitätsbaus hatte er ein neubarockes Portal beräumen lassen.  Auf diesen Rest des baulichen Vorgängers klebte und unterschrieb Kramer die Nachricht: „Dem Empörten zum Trost! Vom Barbar. Dieser Stein fiel mir vom Herzen am 17. 5. 53, 17 Uhr nachmittags.“

 

„Dem Empörten zum Trost!“ (F. Kramer)

Frankfurt am Main, Philosophicum (Bild: Privatarchiv Kramer, Foto: Ferdinand Kramer)
Ferdi Kramer fotografiert Ferdi Kramer: einer seiner radikal schlichten und hochdemokratischen, heute oft missverstandenen Frankfurter Universitätsbauten, das Philosophicum (Bild: Privatarchiv Kramer, Foto: F. Kramer)

Der Kampf für die späten Blüten der Moderne, darin waren sich beide Veranstaltungen mehr als einig, drängt. Man nehme allein das Mainzer Rathaus, das heute ebenso denkmalgeschützt wie umstritten ist. Auch die Frankfurter Kramer-Bauten stehen mitten im Umbruch: Erste wurden abgerissen, das Philiosphicum wird aktuell für Wohnzwecke umgestaltet und die Mensa dient jüngst als Unterkunft für Flüchtlinge. Was also tun? Keiner der Akteure hatte ein Patentrezept, aber alle empfahlen das genaue Hinsehen: Was steht, was passiert in meinem näheren Umfeld? In diesem Sinne: Besuchen Sie die Kramer-Ausstellung und seine verbliebenen Bauten. Flanieren Sie durch das Mainzer Rathaus – und es spricht sicher nichts gegen einen kulinarischen Abstecher in Domnähe. (db/kb, 27.11.15)