Fotowettbewerb „Industriekultur“

„Aktive oder stillgelegte Zechen, Industrieanlagen, rostige Fabrikruinen, imposante Wassertürme, architektonisch meisterhafte Gewerbebauten, verfallene Substanz, industrielle Wahrzeichen der Regionen – all dies lässt das Herz eines Fotografen höher schlagen.“ Rottenplaces.de lobt einen Fotowettbewerb zum Thema „Industriekultur“ aus. Der Wettbewerb läuft vom 31. Mai bis zum 19. Juni 2015, danach wählt eine Jury die fünf schönsten Fotos aus. Was zählt, sei das Motiv: Es gehe „nicht so sehr um technische Perfektion und die beste Ausrüstung, sondern um sehenswerte, eindrucksvolle Motive, spannende Bildkompositionen und vor allem viel Kreativität.“

Die Wettbewerbsbeiträge können auf www.facebook.com/rottenplaces in die Chronik hochgeladen oder per Mail gesendet werden an wettbewerb@rottenplaces.de. Jedes eingesandte Foto muss den Titel des Wettbewerbs “Industriekultur” tragen, pro Teilnehmer ist nur ein Foto zugelassen. (Die Teilnahmebedingungen sind online einsehbar.) Die Gewinner werden nach dem Wettbewerb benachrichtigt und erklären sich bereit, ihr eingesandtes Foto in hoher Auflösung sowie ihre Adressdaten (zur Auslieferung der Gewinne) der Redaktion von rottenplaces zur Verfügung zu stellen. Ausgelobt werden Gutschein- und Buchpreise. (kb, 1.6.15)

Essen, Zeche Zollverein, letzter Arbeitstag, 23. Dezember 1986 (Bild: Neptuul, GFDL oder CC BY SA 3.0)

FOTOSTRECKE: Relikte

„Agrarland Niedersachsen“? Von wegen! Die Ausstellung „Relikte“ tritt ab dem 10. September den Gegenbeweis an. Gezeigt werden rund 30 Schwarzweiß-Fotografien von Martin Stöber, Hartmut Möller und Dr. Olaf Grohmann. Sie gehören dem Netzwerk Industriekultur im mittleren Niedersachsen e. V. aus Wennigsen am Deister an, das auch für die Ausstellung verantwortlich zeichnet. Es geht um Orte aus der Zeit der „großen Industrie“ zwischen Hannover, Hildesheim und Hameln : Industrieanlagen, Bergwerke, Verkehrswege und Wasserbauten, teils längst Geschichte und allenfalls eine Ruine im Landschaftsbild, teils immer noch produzierend und prägend im Ortsbild. Mit ihrer Arbeit liefern die Fotografen nicht nur eine Dokumentation. Sie wollen zugleich auf das Thema Industriekultur aufmerksam machen, für ihre Erforschung und idealerweise Erhaltung werben. Die Vernissage wird am Tag des offenen Denkmals, am 10. September 2017 um 16 Uhr gefeiert. Im Anschluss ist die Ausstellung bis zum 29. Oktober im Museum am Hüttenstollen in Salzhemmendorf-Osterwald zu sehen. (kb, 28.8.17)

Titelmotiv: Hannover-Vahrenwald, Continental-Stammwerk (Bild: Hartmut Möller)