InformationsZentrum

Berlin, St. Agnes/Koenig Galerie (Bild: Ute Zscharnt)

Ein Preis für Beton

Die Mühen, es gut zu machen – sie werden seit 1974 mit dem Architekturpreis Beton honoriert. Die mit 25.000 Euro dotierte Auszeichnung für herausragende (Ingenieur-)Baukunstwerke, die von den Möglichkeiten des Materials Beton zeugen, wird im Dreijahresrhythmus vergeben. So spiegelt der Preis seit mehr als vier Jahrzehnten auch das Baugeschehen in Deutschland und zeigt die Potenziale und Anwendungsmöglichkeiten des weltweit am meisten genutzten Baustoffs. Unter den Dekorierten aus vier Jahrzehnten finden sich Gerkan, Marg und Partner mit dem Neuen Sportforum Kiel (1976) und Gottfried Böhm mit dem Züblin-Haus Stuttgart (1985).

Dieses Jahr wird der Architekturpreis Beton vom InformationsZentrum Beton mit dem Bund Deutscher Architekten BDA zum 20. Mal verliehen. Und nun ist es wirklich Zeit, die Gewinner 2017 zu nennen: der Erweiterungsbau des Sprengel Museums Hannover (Meili, Peter Architekten AG, Zürich), das Konzerthaus Blaichach (Peter Haimerl München), das E20_Wohnhaus in Pliezhausen (Steimle Architekten Stuttgart) und das Kreativwirtschaftszentrum Mannheim (hartwig schneider architekten, Stuttgart), darüber hinaus wurden vier Anerkennungen ausgesprochen. Die Preisverleihung findet am 18. September im KIT Kunst im Tunnel an der Düsseldorfer Rheinpromenade statt, die selbst 1999 eine lobende Erwähnung erhielt. (db, 30.7.17)

Träger einer Anerkennung: Umgestaltung der Berliner Kirche St. Agnes (1967, W. Düttmann; 2015, Brandlhuber+ Emde, Burlon, Berlin, mit Riegler Riewe Architekten, Berlin) zur Koenig Galerie (Bild: Ute Zscharnt)