Himmelstürmend für Kids!

Himmelstürmend für Kids!

Frankfurter Hochhäuser für Kinder erklärt: Das neue Buch vom Antaeus-Verlag (Bild: Antaeus)
Frankfurter Hochhäuser für Kinder erklärt: Das neue Buch vom Antaeus-Verlag (Bild: Antaeus)

Sie suchen noch ein nettes Weihnachtsgeschenk für Ihre Kinder, Neffen, Nichten? Zumindest, wenn Sie aus dem Rhein-Main-Gebiet kommen, bietet das neue Buch des Antaeus-Verlags spannende Lektüre – auch für Kids, die man sonst mit Sachbüchern auf Bäume treiben kann. Passend zur gleichnamigen  Ausstellung im Deutschen Architektur Museum (DAM) liefert „Himmelstürmend – Frankfurter Hochhäuser für Kinder“ Wissenswertes zu 20 Frankfurter Wolkenkratzern. Welches ist das höchste? Ab welcher Höhe spricht man von einem Hochhaus? Und welches war eigentlich das erste? Diese und viele weitere Fragen beantworten die Autoren Arne Winkelmann und Bettina Gebhardt in ihrem „etwas anderen“ Architekturführer.

Auf Doppelseiten finden sich  Informationen zu je einem Gebäude und wichtigen Aspekten der Himmelstürmer-Architektur wie Höhenrekorde, Namensgebung, Ökologie oder Formgebung. Auf jeder Doppelseite befindet sich auch eine kleine Aufgabe oder ein Rätsel. Das Maskottchen „Messi“ – kein Mensch mit krankhaftem Sammeltrieb, sondern ein kleiner Messeturm – begleitet durch den Hochhausdschungel. Das Buch entstand mithilfe und Finanzierung der Freunde des Deutschen Architekturmuseums. (db, 14.12.14)

Winkelmann, Arne/Gebhardt, Bettina, Himmelstürmend – Frankfurter Hochhäuser für Kinder. Antaeus-Verlag, Frankfurt 2014, 52 Seiten, gebunden, ISBN 978-3-9810809-3-3.

Frankfurt: Farbiges Wohnen

Farbiges Frankfurt

Frankfurt, Ernst-May-Haus (Bild: Urmelbeauftragter)
Das Frankfurter Ernst-May-Haus besticht heute wieder durch seine gekonnte Farbwahl (Bild: Urmelbeauftragter)

Blaue Fensterrahmen, rote Wände? Solch ein Mut zur Farbe war mitten in den besten materialfarbigen Bauhauszeiten gar nicht so selbstverständlich. Doch als sich das Neue Bauen selbst den Schnörkel und das Ornament verbot, trat die Farbe in den Blick der Gestalter. Anfang der 1920er Jahre spielte schon Hans Scharoun (1893-1972) für die “Bunte Reihe” in Kamswyken, einem Vorort der ostpreußischen Stadt Insterburg, mit Farbakzenten. Auch Bruno Taut ging mit seinem “Bunten Magdeburg” in eine ähnliche Richtung.

Entstanden ist das heute sog. Ernst-May-Haus mit dem Wohnbauprojekt „Das Neue Frankfurt“ in den 1920er Jahren. Inmitten der Siedlung Römerstadt, die vom damaligen Stadtbaurat Ernst May und seinen Kollegen entworfen wurde. Denkmalgerecht restauriert, konnte das May-Haus 2010 eröffnet werden. Heute bietet es eine spannende Zeitreise in die Wohnvorstellungen und den Geschmack der Zwischenkriegszeit. Zum Tag des offenen Denkmals, am 14. September 2014, ist das May-Haus für Interessierte von 12 bis 17 Uhr geöffnet. Kinder können sich – speziell zum Jahres-Thema „Farbe“ – um 15:30 Uhr auf eine Sonderführung freuen. (jr, 11.9.14)

Bauhaus für Kinder

Bauhaus für Kinder

Berlin, Bauhaus-Archiv (Bild: Eisenacher)
Das Gebäude des Berliner Bauhaus-Archivs wurde 1979 eingeweiht (Bild: Eisenacher)

Sie sind schon über zwölf? Dann leihen Sie sich im Freundeskreis was Passendes aus. Denn das Berliner Bauhaus-Archiv bietet vom 14. bis zum 18. Juli 2014 wieder sein Ferienprogramm an. Unter dem Titel „LINIEN_LAUFEN_LASSEN“ können sich Kinder und Jugendliche zwischen acht und zwölf Jahren spielerisch dem Thema Moderne nähern: Linien legen, zeichnen, bauen und bewegen.

Unter der Leitung der Künstlerin Claudia Hartwig und der Architektin Katharina Stahlhoven geht es um die Frage: Wo finden sich Linien in der Kunst, Gestaltung, Architektur, Musik und Geschichten? Angeregt durch Bauhaus-Werke, wird das Motiv der Linie ausgelotet und dreidimensional umgesetzt. Im Skulpturenhof des Museums bauen die Kinder ihr eigenes, großes Linienmodell aus Stangen und Kabelbindern. Es wird eine Teilnahme-/Materialgebühr erhoben, Anmeldungen sind erbeten über „Jugend im Museum“: 030/266422242, info@jugend-im-museum.de oder online. Ein weiterer Termin ist für die Herbstferien (20. bis 24. Oktober 2014) vorgesehen. Und Angebote für Erwachsene gibts im Bauhaus-Archiv natürlich auch noch. (kgb, 2.7.14)