INTERVIEW: “Fotogen sind diese Gebäude definitiv”

Karin Derichs-Kunstmann über die Wohnhügel Marl (20/3)

Von “Toblerone” bis “Pharaonengrab” – gerade in den ersten Jahren erhielten die Wohnhügel von Marl die verschiedensten Spitznamen. Bereits 1959 wurde ihre außergewöhnliche Grundform festgehalten, allerdings in einem Entwurf für die Frankfurter Nordweststadt. Im moderne-affinen Marl folgte man schließlich den Plänen von Roland Frey, Hermann Schröder und Claus Schmidt. Die Neue Marler Baugesellschaft (NEUMA) legte die Ausführung zwischen 1964 und 1982 in die Hände von Peter Faller und Hermann Schröder. Durchgesetzt hat sich ihre Form der Terrassenhäuser jedoch nicht – auch in Marl wurde ein geplanter fünfter Bau nicht mehr umgesetzt. mR sprach mit Dr. Karin Derichs-Kunstmann, die seit 1992 in einem der Hügelhäuser lebt, über Vor- und Nachteile des modernen Wohnexperiments.

Marl, Hügelhaus I (Bild: Gunnar Klack, CC BY SA 2.0, 2017)

Marl, Hügelhaus I, 1965–1967 (Bild: Gunnar Klack, CC BY SA 2.0, via flickr.com, 2017)

moderneRegional: Frau Derichs-Kunstmann, seit 28 Jahren leben Sie im Hügelhaus III. War die Wahl der Wohnung damals eine gezielte Entscheidung oder hat es sich bei der Suche einfach so ergeben?

Dr. Karin Derichs-Kunstmann: Zunächst hat es sich wirklich so ergeben: Mein Mann und ich wollten eine Wohnung kaufen, an Karneval 1992 hatten wir den Besichtigungstermin. Und im Grunde haben wir uns spontan in diese Maisonettewohnung verliebt. Ich stand drin und sagte: „Wir kaufen die, wenn mein Schreibtisch in die Nische vorm Fenster hineinpasst.“ Das hat er. In diesem Moment sitze ich an ihm – er steht heute noch am selben Platz (lacht).

mR: Dass die ungewöhnlich konstruierten Hügelhäuser auch ein Statement für einen neuen Wohnungsbau waren, war ihnen aber bewusst?

KDK: Sicher, sie waren ja von Anfang an ziemlich bekannt und standen in der öffentlichen Diskussion. Zunächst aber bieten sie tatsächlich schöne Wohnungen, nicht nur wegen den Terrassen. Die Maisonette, die über zwei Etagen geht, war für uns damals optimal. Generell hat sich die Form des Zusammen- bzw. Nebeneinanderlebens hier bewährt. Hier wird spürbar gerne gewohnt. Das Haus III hat ein Gemeinschafts-Schwimmbad, und es wird von den Bewohnern nach wie vor genutzt und instandgehalten. Generell liegt auch der Anteil an Eigennutzern sehr hoch, nur etwa zehn Prozent der Wohnungen sind an Dritte vermietet, die Hügelhauser bestehen ja aus Eigentumswohnungen. Die Selbstnutzung spricht natürlich für die Beliebtheit und Identifikation mit diesem Ort. Es gibt auch immer noch eine relativ hohe Zahl von Erstbeziehern. Hier im Haus sind es noch acht Parteien.

Marl, Baustelle Hügelhäuser, wohl 1970er Jahre (Bild: privat)

mR: Das heißt im Umkehrschluss, die Gebäude haben sich bewährt, bzw. die Vorteile ihrer Architektur überwiegen?

KDK: Ein Nurdach-Haus mit vielen Wohnungen – eigentlich ja viele Einfamilienhäuser ineinander geschachtelt – das war ja komplett neu gedacht. Ende der 50er sind die Architekten mit ihrem Entwurf bei der Frankfurter Nordweststadt noch nicht zum Zuge gekommen. Marl war 1968 die Premiere. Somit waren auch zig Details und Konstruktionen bei jedem der vier Hügelhäuser neu. Und beim ersten Mal kann nicht alles perfekt gelingen, da schlicht die Erfahrung fehlt. Man hat bei allen vier Gebäuden aufs Neue versucht, zuvor begangene konzeptionelle und bauliche Fehler nicht zu wiederholen.

mR: „Versucht“ klingt ein bisschen wie: „hat beinahe geklappt“…

KDK: Es wurde auf jeden Fall ernsthaft in Angriff genommen. Viele Marler Probleme sind eher Probleme der Architektur und Baustoffe der 1960er generell und haben nicht unbedingt etwas mit der Hügelhaus-Form zu tun. Bäder ohne Tageslicht etwa sind nicht wünschenswert aber bis heute nicht ungewöhnlich. Auch sind die Gebäude eben doch energetisch nicht optimal, entsprechen aber dem allgemeinen Stand der 1960er und 1970er Jahre. Dabei wurden sie ja von den Architekten und der Politik sogar als Energie-, weil Raumsparend angepriesen. Zu den spezifischen Mängeln zählen die Dachflächen: Mein Schlafzimmer etwa liegt direkt unterm Dach, und die verwendeten Betonziegel heizen sich in der Sonne wundervoll auf – Sie haben’s nicht nur im Sommer arg warm …

Beim ersten Haus 1968 lagen die Terrassen auch noch auf gleicher Ebene wie die daran grenzenden Räume. Mit der Folge, dass bei Starkregen Wasser in die Wohnungen eingedrungen ist. In den späteren Häusern 1973 und 1976 wurden die Eingänge hochgelegt – was aber wieder in Punkto Barrierefreiheit nachteilig ist. Im ersten Wohnhügel gibt es aufgrund der Dreigeschossigkeit auch keine Aufzüge, und am letzten Hügelhaus von 1982 kämpfen die Eigentümer mit der Instandhaltung eines Teils der Fassadenverkleidungen aus Holz.

Marl, Hügelhaus II (Bild: Gunnar Klack, CC BY SA 2.0, 2017)

Marl, Hügelhaus III, 1968–1972 (Bild: Gunnar Klack, CC BY SA 2.0, via flickr.com, 2017)

mR: Dass die Wohnlage nach wie vor beliebt ist, spricht aber wohl nicht nur dafür, dass man sich mit den Mängeln arrangieren kann. Es spricht auch für eine bis heute gesunde Sozialstruktur, oder?

KDK: Ja, grundsätzlich schon. Das einzig gescheiterte Konzept ist leider der öffentliche Raum. Es gab zwar mal einen Aufenthaltsbereich samt Tischtennisplatte vor unserem Haus, doch wirklich angenommen wurde das nicht. So, wie die Gebäude arrangiert sind, ist ein ruhiges Wohngebiet entstanden. Eine Schlafstadt, in der man gerne zuhause ist – aber nicht unbedingt den Austausch mit dem Nachbarn sucht. Wo sich Menschen begegnen, kommunizieren sie ja nicht zwangsläufig miteinander. So ist das „Draußen“ im Viertel eher ein Durchgangsbereich. Während das „Draußen“ der Wohnungen, die Terrassen mit den Pflanztrögen, ein privater Bereich ist, in dem man wirklich gerne verweilt.

Marl, Hügelhaus IV (Bild: Gunnar Klack, CC BY SA 2.0, 2017)

Marl, Hügelhaus IV, 1977–1982 (Bild: Gunnar Klack, CC BY SA 2.0, via flickr.com, 2017)

mR: In den Städten zieht es die Menschen seit Jahren verstärkt in den öffentlichen Raum. Könnte man das auch hier erreichen – und vielleicht mit 50 Jahren Verspätung die Ideen der Architekten Hermann Schröder und Roland Frey auch im Detail Realität werden lassen?

KDK: Das ist schon schwierig. Unsere Hausverwalterin meinte, es wäre schön, wenn wieder mehr Kinder ins Viertel kämen. Doch der Anspruch an die Wohnungsgröße ist gewachsen. Die Hügelhäuser bieten überwiegend Drei-Zimmer-Wohnungen, und das wird heute spätestens wenn das zweite Kind unterwegs ist, problematisch. Die Zeiten, in denen sich Geschwister ein Zimmer teilen, sind wohl vorbei. Das war 1963, in der Planungsphase des ersten Hauses, noch selbstverständlich und auch 1982 beim letzten noch kein wirkliches Hindernis.

Immerhin wird darauf geachtet, dass Wohnungsverkäufe möglichst nur an Privat und nicht an Wohnungsgesellschaften durchgeführt werden. Und vielleicht ist die in den vergangenen Jahren wieder gestiegene Aufmerksamkeit für die Gebäude doch hilfreich, die Bewohnerstruktur wieder stärker zu durchmischen. Als die Hügelhäuser 2018 im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahrs als „Big Beautiful Buildings“ ausgezeichnet wurden, haben wir das mit einem Nachbarschaftsfest gefeiert, das ist ein guter Anfang. Mittlerweile trifft man auch wieder häufiger Architekturbegeisterte auf Sightseeingtour. Denn fotogen sind diese Gebäude definitiv.

Karin Derichs-Kunstmann auf der Terrasse im Hügelhaus III in Marl (Bild: privat)

Karin Derichs-Kunstmann auf ihrer Terrasse im Hügelhaus III in Marl (Bild: privat, Juli 2020)

Dr. phil. Karin Derichs-Kunstmann lebt seit 1975 in Marl. Die Erziehungs- und Medienwissenschaftlerin ist ehemalige Direktorin des Forschungsinstituts Arbeit, Bildung, Partizipation e. V. (FIAB) in Recklinghausen, im Ruhestand unter anderem freiberufliche Autorin. Seit 2017 setzt sie sich intensiver mit der jüngsten Geschichte der Stadt Marl auseinander – vor allem mit dem Zusammenspiel von Kultur und Architektur. Im Rahmen der “Big Beautiful Building”-Auszeichnung führte Karin Derichs-Kunstmann mehrfach Besuchergruppen durch die Wohnhügel.

Das Gespräch führte Daniel Bartetzko.

Marl, Hügelhaus I (Bild: Gunnar Klack, CC BY SA 2.0, 2017)

Marl, Hügelhaus I, 1965–1967 (Bild: Gunnar Klack, CC BY SA 2.0, via flickr.com, 2017)

Marl, Hügelhaus IV (Bild: Gunnar Klack, CC BY SA 2.0, 2017)

Marl, Hügelhaus IV, 1977–1982 (Bild: Gunnar Klack, CC BY SA 2.0, via flickr.com, 2017)

Titelmotiv: Karin Derichs-Kunstmann auf ihrer Terrasse im Hügelhaus III in Marl (Bild: privat, Juli 2020)

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INTERVIEW: "Fotogen sind diese Gebäude definitiv"

INTERVIEW: “Fotogen sind diese Gebäude definitiv”

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Marl, Hotel “Marschall 66”

von Heiko Haberle (18/1)

Marl und Wulfen standen schon seit einer Weile auf meiner Liste abseitiger Reiseziele, die ich irgendwann sehen wollte. Aber auf eigene Faust unternimmt man so eine Reise ja dann doch eher selten – erst recht nicht, wenn man kein Auto besitzt. Und mit wem überhaupt? Wer fährt schon lieber nach Marl als nach Mallorca? Selbst unter Architekten ist die Stadt ja weniger bekannt als das indische Chandigarh (Le Corbusier) oder Park Hill bei Sheffield (die Smithsons). Als Individualreisender gelangt man außerdem selten in die Gebäude hinein, wegen der man eigentlich angereist ist und kommt höchstens mal zufällig in Kontakt mit Nutzern und Bewohnern. Meist ist dieser Kontakt dann von Misstrauen geprägt, denn nur wenige verstehen, warum man sich für ihre selber als hässlich bis bestenfalls als unbedeutend empfundenen Wohn- oder Arbeitsstätten interessiert.

“100 Stunden Brutalismus”

Da traute ich meinen Augen kaum, als ich von den “100 Stunden Brutalismus” (und Nachkriegsmoderne und Skulpturen Projekte Münster) der Initiative Ruhrmoderne las. Für einen eher symbolischen Preis wurden im Juli 2017 drei Tage geballt voll mit Führungen, Vorträgen und Unterkunft im inoffiziellen Hotel “Marschall 66” angeboten: für mich ein echter Traumurlaub! Anstatt in einem anonymen Hostel, würde man direkt im Studienobjekt Marl Mitte, in der kurzerhand als Tagungszentrum hergerichteten ehemaligen Hauptschule von Günther Marschall aus den Jahren 1966/67 wohnen. Trotzdem rechnete ich durchaus mit Jugendherbergsambiente, stellte mir vor, dass alle Gäste in einem Klassensaal oder einer Turnhalle auf Feldbetten schlafen würden.

In der Weite des Klassenraums

Umso größer dann die Überraschung: Jeder bekommt seinen eigenen Klassenraum! Mit eigenem Hof natürlich. In der Weite des Saals steht ein frisch bezogenes, richtiges Bett, am Fenster ein Schultisch und darauf eine Flasche mit selbstgepflückten Blümchen. Das Arrangement wirkt improvisiert aber auch durchdacht und liebevoll. Einen der beteiligten Professoren erwische ich bei der Inspektion des Ensembles in meinem Zimmer.

Nicht nur der bekannte Tisch weckt Erinnerungen an meine eigene Schulzeit, sondern auch das Gebäude als Ganzes. Es ähnelt meinem Gymnasium in Darmstadt, einem  Bau von Hans Schwippert von 1960. Es ist ebenfalls als weitläufiger Teppich aus sich abwechselnden Klassensälen und Höfen angelegt. Verglaste Gänge verbinden die Räume mit der Pausenhalle. Dort allerdings in rotem Backstein ausgeführt und mit einer Wellenbewegung aus abwechselnd ansteigenden und abfallenden Pultdächern. Ich weiß noch, wie ungewohnt ich das nicht als klassisches Haus erfassbare Gebäude anfangs fand, war doch meine Grundschule zuvor ein etwas düsterer, gründerzeitlicher Schulbau mit Mittelgang, hohen Decken und großer Treppenhalle gewesen.

Nachts in der Schule

Hier in Marl würde ich alles nachholen können, was früher nicht möglich war: nachts in der verwaisten Schule umherwandeln, ins sagenumwobene Lehrerzimmer vordringen, aus dem Fenster in den Hof steigen (Die Höfe meiner Schule waren leider immer verschlossen). Nur meinen Lieblingssitzplatz von früher – die eigentlich sehr unbequeme aber eben warme Heizung in der Pausenhalle – hat Marschall mir vorenthalten. Um das Niederlassen zu verhindern, hat er sich für die Marler Schule ein fieses bauliches Detail ausgedacht: einen Metallbügel in Bauchhöhe über dem Heizkörper. Man kann sich aber wie in der Achterbahn dahinter klemmen und dann umso besser die Arme abstützen.

Auch der straffe Stundenplan der “100 Stunden Brutalismus” aus Führungen, Vorträgen und Diskussionen mit nur wenigen Pausen dazwischen erinnert etwas an Schule. Und wie auf Klassenfahrt müssen die Schüler (bzw. die Hotelgäste) stets angetrieben werden, um rechtzeitig am Bus zu sein. Der große Unterschied ist natürlich, dass auf dem Stundenplan nur Lieblingsfächer stehen, man den Exkursionszielen geradezu entgegen fiebert und die “Mitschüler” Gleichgesinnte sind. Während ich sonst im Freundeskreis recht alleine dastehe mit meinen Vorlieben für nicht ganz leicht verdauliche Architektur und eher sperrigen Städtebau, bringen die 100 Stunden in Marl die Erleuchtung: Es gibt auch noch andere Freaks!

“Resort” mit Kulturfaktor

Eine ehemalige Schule, die zwischenzeitlich vom Abriss bedroht war, mit einfachen Mitteln zum Ort für Begegnungen, Ausstellungen und vorübergehendes Wohnen zu machen, zeigt nicht nur die Wandelbarkeit und Zeitlosigkeit dieser Architektur. “Marschall 66” ruft als “Resort” mit Kulturfaktor zur Nachahmung auf. Viel mehr leerstehende Bauten könnten auf solch eine Art zwischengenutzt und umdefiniert werden. In der Architektur zu wohnen ist schließlich die eindrücklichste Art der Vermittlung.

Marl, ehemalige Hauptschule (Bild: Ekaterina Vititneva/Ruhrmoderne)

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Winter 18: Im Hotel

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Uta Winterhager sieht Stil bis ins Detail.

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Heiko Haberle über 100 Stunden im “Brutalismus-Hotel”.

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C. Julius Reinsberg über zeichenhafte Unvollendetheit.

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Daniel Bartetzko wählt das Hotel seines Namens.

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