Schlagwort: Modellbau

Bernd Bartetzko mit Modellbahn (Bild: privat, 1958)

Das neue mR-Heft ist online!

Wie war das damals an Weihnachten? Stand da auch die Modellbahn neben dem Baum oder haben Sie lieber nach der Bescherung im stillen Kämmerlein an Ihrer Miniaturwelt gebastelt? Vielleicht gehören Sie ja sogar zu den Glücklichen, deren Anlage das ganze Jahr aufgebaut in Keller oder Kinderzimmer stand! Wir haben Sie nach Ihren Modellbau-Erinnerungen gefragt: Kindheits- und Jugendbilder mit der Miniatur-Eisenbahn und den dazugehörigen Bausätzen.

Die schönsten Einsendungen zeigen wir in unserem neuen mR-Heft „Modell Moderne – Wir haben alle mal klein angefangen“ (Redaktion: D. Bartetzko/K. Berkemann) online – und noch bis zum 7. September 2018 analog im Rahmen unserer Ausstellung „märklinMODERNE“ im Deutschen Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt. Zum vertiefenden Weiterblättern empfehlen wir den dazugehörigen Katalog, erschienen im Jovis Verlag. (db/kb, 14.5.18)

Zum Heft geht es hier!

Titelmotiv: Bernd Bartetzko mit Modellbahn (Bild: privat, 1958)

Rudolf Evert baut 1962 die brandneue "Villa im Tessin" (Foto: privat)

Gesucht: Heimliche Häuschenbauer

Wie war das damals an Weihnachten? Stand da auch die Modellbahn neben dem Baum oder haben Sie lieber nach der Bescherung  im stillen Kämmerlein an Ihrer Miniaturwelt gebastelt? Vielleicht gehören Sie ja sogar zu den Glücklichen, deren Anlage das ganze Jahr aufgebaut in Keller oder Kinderzimmer stand! Wir sind neugierig – und vielleicht kehren bei Ihnen ja einige schöne Erinnerungen zurück …

Für unser kommendes Themenheft und für unsere Ausstellung  „märklinMODERNE“ sind wir auf der Suche nach Ihren Kindheits- und Jugendbildern mit der Spielzeug-Eisenbahn und den dazugehörigen Modellbausätzen. Keine Sorge, auch andere Marken wie Fleischmann, Trix oder Rokal (falls die noch jemand kennt!) bzw. Faller, Vollmer, Kibri oder Vero sind willkommen. Die schönsten Einsendungen (digitalisiert oder per Post; bis 3. Mai 2018) werden nicht nur online bei mR gezeigt, sondern auch in der Ausstellung, die am 19. Mai in Frankfurt im Deutschen Architekturmuseum startet. Ihr Bild drei Monate lang direkt neben dem späteren Architekturkritiker Falk Jaeger und seiner Jugend-Modellbahnanlage – das wäre doch was! Einlieferungen per Post bitte an: moderneREGIONAL c/o Karin Berkemann, Frankenallee 134, 60326 Frankfurt. Digitale und eingescannte Fotos an: k.berkemann@moderne-regional.de (db, 16.4.18)

 Die brandneue Villa im Tessin im Bau (Foto: um 1962, privat)

Hamburg, Deutschlandhaus (Bild: Wolfgang Meinhart, CC BY SA 3.0)

Eine „kleine“ Hoffnung für das Deutschlandhaus?

Es wäre ein Lichtblick für Hamburgs gebeutelte Baukultur: Seit dem letzten Jahr verdichten sich die Nachrichten, dass das 1928/29 nach Plänen von Block und Hochfeld errichtete Deutschlandhaus am Gänsemarkt dem Abriss geweiht ist. Die ABG-Holdinggruppe, die das Gebäude 2014 kaufte, kündigte an, „es in wenigen Jahren durch einen attraktiven Neubau zu ersetzen“. Auf dem Filetgrundstück könnte ein Gebäudekomplex mit 39.000 Qua­dratmetern Bruttogeschossfläche entstehen – für Wohnungen, Büros und den Einzelhandel. Das Deutschlandhaus erfuhr durch Heinz Schudnagies Ende der 1970er eine vielfach kritisierte Überformung, die letzte große Sanierung fand 2006 statt.

Dieser Baubestand käme, so ist jüngst in Modellbahnerkreisen zu hören, dem wachsenden Hamburger Miniatur Wunderland zu pass. Bei jährlich über einer Millionen Besucher, davon rund ein Viertel ausländische Gäste, benötigt man drängend neue Fläche für die detailgetreue Modellbahnlandschaft. Es stehen zwei Konzepte für das Deutschlandhaus im Raum. Zum einen scheinen die technikbegeisterten Betreiber von einem Transfer ausgewählter Modellfahrzeuge via Drohne zwischen Gänsemarkt und Hafencity zu träumen. Zum anderen wird eine Translozierung des gesamten Gebäudes in die Nachbarschaft des bestehenden Miniatur Wunderlands erwogen. Ob sich einer dieser futuristischen Pläne umsetzen lässt, steht noch in den Sternen, doch könnte das Deutschlandhaus von beiden publikumsträchtigen Varianten mehr als profitieren. (db, 1.4.18)

Hamburg, Deutschlandhaus (Bild: Wolfgang Meinhart, CC BY SA 3.0)

Faller-Bausatz "Villa im Tessin" (Bild: faller.de)

moderneREGIONAL baut eine Villa im Tessin

Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelten Edwin und Hermann Faller in Gütenbach ein Produkt, das bald in keinem Hobbykeller fehlen durfte: „Häuschen“-Bausätze für die Modelleisenbahn. Im Schweiz-Urlaub waren die Brüder von einem futuristischen Bungalow derart begeistert, dass sie sich daheim im Schwarzwald ein ähnliches Haus errichten ließen. 1961 nahmen sie dann den Bausatz „Villa im Tessin“ in ihr Programm auf, der zum Klassiker werden sollte. Im Wahljahr 1972 überschrieb der Plakatkünstler Klaus Staeck das Foto eines Appartementhauses mit: „Deutsche Arbeiter! Die SPD will euch eure Villen im Tessin wegnehmen“. Damit spiegelt ein kleines Stück Plastik mehrere Jahrzehnte bundesdeutscher (Architektur-)Geschichte.

Die Wanderausstellung „märklinMODERNE“ zeigt an diesem und anderen Beispielen, wie die „große“ Architektur den Weg in den Modellbau fand – und umgekehrt. Im Sommer 2018 starten wir im Deutschen Architekturmuseum (DAM) Frankfurt und in der Architekturgalerie am Weißenhof Stuttgart. Für den „Film zur Ausstellung“ reist Otto Schweitzer von Berlin bis ins Tessin, zu Modellbaufreunden wie dem Architekturkritiker Falk Jaeger und dem Plakatkünstler Klaus Staeck. So werden nicht nur die (Modell-)Häuser, sondern auch die mit ihnen verbundenen Menschen und ihre Geschichten sichtbar. Um den Film finanzieren zu können, brauchen wir eure Unterstützung: Besucht unsere Crowdfunding-Aktion mit attraktiven „Dankeschöns“ und werdet Teil von „märklinMODERNE“: www.startnext.com/maerklinmoderne/. (db/kb/jr, 15.9.17)

Frankfurt, "märklinMODERNE" startet im Deutschen Architekturmuseum (Foto: Wolfgang Martin)

„märklinMODERNE ist hiermit eröffnet“

Wir sind immer noch unter Eindrucksoverload im besten Sinne: Gestern startete die mR-Ausstellung „märklinMODERNE“ im Deutschen Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt. Ein herzliches Dankeschön an alle Mitarbeitendend, Mitfiebernden und Mitfeiernden und anbei einige Presse- und Fotoimpressionen zum Nachglühen – oder Vorglühen für Ihren Museumsbesuch, Katalogkauf und DVD-Erwerb. (kb, 19.5.18)

 

TV-Berichte


 

Radio-Interviews

Deutschlandfunk, Corso, 21. Mai 2018:

hr2, 18. Mai 2018:

Deutschlandfunk, Kompressor, 18. Mai 2018:

Bayern2, 17. Mai 2018 (ab Minute 16:49)

SR2, 16. Mai 2018

 

Print- und Online-Berichte

Baunetz, 2. August 2018

VDI-Nachrichten, 2. August 2018

Stuttgarter Nachrichten, 1. August 2018

paysages, 8. Juli 2018

Spiegel-Online, 2. Juli 2018

Floornature, 15. Juni 2018

Rheinpfalz, 26. Mai 2018

Süddeutsche Zeitung, 25. Mai 2018

Mannheimer Morgen, 23. Mai 2018

Sachsenhäuser Wochenblatt, 23. Mai 2018

Frankfurter Neue Presse, 18. Mai 2018

Frankfurt Live, 18. Mai 2018

Frankfurter Neue Presse, 17. Mai 2018

Frankfurter Allgemeine Zeitung/Rhein-Main-Zeitung, 17. Mai 2018

Baunetz, 17. Mai 2018

RTLonline, 17. Mai 2018

Salzburger Nachrichten, 7. Mai 2018

Form, 30. Mai 2018

des Weiteren: Öffentlicher Anzeiger, 19. Mai 2019; Allgemeine Zeitung, 19. Mai 2018

 

Fotoparade

 

Begleitprogramm

  • bis 9. September 2018 im Deutschen Architekturmuseum (DAM) Frankfurt am Main: „märklinMODERNE. Vom Bau zum Bausatz und zurück“.
  • 2. Juni 2018, „Basteln mit Bartetzko“ im Deutschen Architekturmuseum Frankfurt am Main: 16 – 17.45 Uhr, Fachsimpeln mit dem Kurator der Ausstellung (im Museumseintritt enthalten, für Bastelmaterialien wird um eine Spende gebeten).
  • vom 12. Juli bis zum 7. Oktober 2018 in der architekturgalerie am weißenhof, Stuttgart: „Die Villa im Tessin. märklinMODERNE im Ländle“, Vernissage am 11. Juli 2018 um 19 Uhr in der Stuttgarter architekturgalerie am weißenhof.
  • 11. August 2018, Filmpremiere im Deutschen Filmmuseum Frankfurt am Main: 16 – 17 Uhr, Premiere des begleitend zur Ausstellung entstandenen Films „märkinMODERNE“ im Deutschen Filmmuseum (Schaumainkai 41, Frankfurt am Main), anschließend Diskussion mit den beiden Autoren des Films, Otto Schweitzer und C. Julius Reinsberg (es wird Eintritt erhoben).
  • 7. September 2018, Tagesfahrt zur Wiege des Modellbaus, nach Gütenbach im Schwarzwald: zum Faller-Werksmuseum, zu den großen Vorbildern der „Villa im Tess in“ und Co., Voranmeldung (bis 10. August): k.berkemann@moderne-regional.de, 60 € (ab Frankfurt) / 50 € (ab Stuttgart)
  • 22. September im „Buch & Spiel“ in St. Stefan (Rotenwaldstraße 98) in Stuttgart: Die ehemalige katholische Kirche St. Stefan, ein brutalischer Bau von 1976, wird seit Anfang des Jahres als Buchladen genutzt – und als Kulturort. Hier findet von 20 bis 21 Uhr statt die Lesung „Der Superbastler“ – Lebenshilfe aus Modellbau-Magazinen der Wirtschaftswunderzeit. Der Eintritt ist frei.
  • 29. November 2018, 19.30 Uhr: Vernissage von „märklinMODERNE“ im ArchitekturSalon München, die Ausstellung ist in der Folge bis Anfang 2019 zu sehen.

Titelmotiv: Frankfurt, „märklinMODERNE“ startet im Deutschen Architekturmuseum (Foto: Wolfgang Martin)