Wege in die Moderne

Im 19. Jahrhundert nahm vieles seinen Anfang, was wir heute modern nennen. Die „Wege in die Moderne“ verfolgt eine Ausstellung des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg bis zum 21. September 2014. Besucher können drei Themenschwerpunkte erkunden: Die Weltausstellungen informierten seit 1851 ein Millionenpublikum über technische, wissenschaftliche und künstlerische Neuheiten. In den Medien ermöglichten Telegraph, Telephon und Schreibmaschine den schnellen globalen Informationsaustausch. Und nicht zuletzt wurde die Musik durch Phonograph und Grammophon zum jederzeit verfügbaren Erlebnis. (10.4.14)

Eiffel und Salles 1889 am Eiffelturm (Bild: GNM Nürnberg)

Endlich eine Neubauwohnung

Guter Wohnraum war knapp im kriegszerstörten Rostock. Nach 1945 explodierten die Bevölkerungszahlen der Hansestadt. Die Architekten versuchten sich zunächst an einem „sozialistischen“ Stil nach sowjetischem Vorbild. Später herrschten kostensparende, reduziert-moderne Bausysteme vor. Dem Rostocker Städtebau von 1945 bis 1990 widmet das Kulturhistorische Museum Rostock bis zum 25. Mai 2014 die Ausstellung „Endlich eine Neubauwohnung – Ideal wohnen in Rostock“. Gezeigt werden die allgemeinen stadträumlich-gesellschaftlichen Entwicklungen ebenso wie die Entstehung der neuen Stadtviertel von Reutershagen über die Südstadt, Lütten-Klein, Evershagen, Schmarl und Groß Klein bis hin zu Lichtenhagen, Dierkow und Toitenwinkel. (1.4.14)

Endlich eine Neubauwohnung (Bild: KM Rostock)

Das Prinzip Kramer

Es ist gar nicht so lange her, dass man in Frankfurt solche Stücke im Sperrmüll fand. Viele Institute der Universität waren Einrichtungssystemen ausgestattet, die der Architekt Ferdinand Kramer (1898-1985) in den Nachkriegsjahrzehnten entworfen hatte. Heute werden seine modernen Kreationen für ihre Klarheit und Wandelbarkeit geschätzt. Und haben es endlich ins Museum geschafft: Bis zum 7. September 2014 zeigt das Museum Angewandte Kunst (MAK) in Frankfurt am Main die Ausstellung „Das Prinzip Kramer. Design für den variablen Gebrauch“. Im Anschluss lohnt noch ein Blick in die kleine Präsentation „Das Frankfurter Zimmer“, ebenfalls im MAK. (22.3.14)

Das Prinzip Kramer (Bild: MAK Frankfurt)