SOS Bochum

Brutalismus gehört zum Ruhrgebiet wie Zeche, Currywurst und ein gewisser nuschelnder Rocksänger. Daher musste die Ausstellung „SOS Brutalismus. Rettet die Betonmonster!“, ein gemeinsames Projekt des Deutschen Architekturmuseums und der Wüstenrot Stiftung, einfach nach Bochum. Jetzt ist es soweit: Vom 26. Spetember bis zum 24. November 2019 ist die Schau im Musischen Zentrum der Ruhr-Universität Bochum (RUB, Universitätsstraße 150, 44801 Bochum) zu sehen – donnerstags bis sonntags jeweils von 10 bis 18 Uhr.

Erweitert wird die Frankfurter Schau durch die Ausstellung „RUB: brutal schön?“ von Studierendendes Kunstgeschichtlichen Instituts der RUB unter der Leitung von Prof. Dr. Cornelia Jöchner. Die Eröffnung wird begangen am 25. September 2019: um 17.30 Uhr für die studentischen Teil im Erdgeschoss der Universitätsbibliothek mit einer Begrüßung durch die Direktion der Universitätsbibliothek, um 19 Uhr für „SOS Brutalismus“ mit einer Begrüßung durch die Kanzlerin der RUB, Dr. Christina Reinhardt, und DAM-Kurator Oliver Elser. (kb, 17.9.19)

Bochum, Ruhr-Universität, Musisches Zentrum (Bild: KureCewlik81, GFDL oder CC BY SA 3.0, 2008)

Die Zukunft des 20. Jahrhunderts

Die Zukunft des 20. Jahrhunderts

Weltraumstation, 1949 (Bild: H. Ellgaard)
So hoffnungsvoll sah die Zukunft für das Jahr 1949 aus (Bild: H. Ellgaard)

Warum noch über die Architektur einzelner Räume streiten, wenn der Weltraum näher rückt? Es war die Zeit, als man einfach groß denken musste. In den Bildern und Diskussionen des inzwischen vergangenen Jahrhunderts ging es um nichts Geringes als die Zukunft. Ein Thema, das heute Gegenstand der historischen Forschung geworden ist – und dem die Ruhr-Universität Bochum eine ganze Konferenz widmet. Vom 11. bis zum 12. Juli 2014 drehen sich verschiedene Vorträge um die sich wandelnden Zukunftsvorstellungen des 20. Jahrunderts.

„Die Zukunft des 20. Jahrhunderts“ bildet ein Wissenschaftsprojekt, das über mehrerer Jahre und geistes- wie sozialwissenschaftliche Fachbereiche hinweg ein Ziel verfolgt: aktuelle Forschungen zu Aspekten, Räumen und Epochen der Historischen Zukunftsforschung des 20. Jahrhunderts zusammenzuführen und neue anzustoßen wird. Die Bochumer Konferenz bildet einen Baustein in diesem weitgespannten Netzwerk. Interessierte sind willkommen und werden gebeten, sich bis zum 9. Juli 2014 verbindlich anzumelden bei: Sekretariat Roxana Schönfeld, roxana.schoenfeld@rub.de. (kgb, 28.6.14)