Ruhrmoderne

Ruhrmoderne

Ruhrmoderne (Collage: Copyright Theo Deutinger)
Alles andere als Museum: das Projekt „Ruhrmoderne“ will Leben in den Beton bringen (Collage: Copyright Theo Deutinger)

Einen Kick-Off gab es schon: Im Januar diesen Jahres trafen sich Experten der Nachkriegsmoderne in Marl, um die ersten Schritte des Projekts „Ruhrmoderne“ zu diskutieren. Es geht um das bauliche Erbe der Jahre 1945 bis 1975 im gesamten Ruhrgebiet. In der ersten Projektphase will man sich jedoch auf den Norden der Region konzentrieren.

Das erklärte Ziel der Initiative um Theo Deutinger, Lisa Deipenbrock, Stefanos Filippas und Liam Cooke ist es, „ein kulturelles, soziales und wirtschaftliches Konzept zur Stadt- und Regionalentwicklung zu entwerfen“. Kurz gesagt, geht es um Alternativen „zu Musealisierung und Abbruch“. In weiteren Veranstaltungen sollen die Kräfte der Experten gebündelt werden. Beginnen will man mit einer Bestandsaufnahme, um einen besseren Überblick über den Baubestand dieser Stilepoche zu erhalten. Vor diesem Hintergrund ließe sich dann auf die Kommunen zugehen und die Multiplikatoren vor Ort gewinnen. Bereits jetzt kann man auf der Projekthomepage einen Blick auf erste Kirchen, Rat- und Warenhäuser der Region werfen. Unterstützt wird das hoffnungsvolle Vorhaben von StadtBauKultur NRW. (kb, 3.5.16)