Tipps zum TofD 2021

Auch in diesem Jahr hat moderneREGIONAL wieder sehenswertes rund um die Moderne aus dem Programm des Tags des offenen Denkmals herausgefischt – wir wünschen allen Modernist:innen ein erlebnisreiches Wochenende.

TIPPS ZUM TOFD: Kompetent durch Eisenhüttenstadt

TIPPS ZUM TOFD: Kompetent durch Eisenhüttenstadt

Am 12. September stellt Martin Maleschka seinen Architekturführer Eisenhüttenstadt vor und führt durch seine Heimatstadt – nicht verpassen!

TIPPS ZUM TOFD: Hamburger Bauhefte plus Frankfurt-Exkurs

TIPPS ZUM TOFD: Hamburger Bauhefte plus Frankfurt-Exkurs

Das neue Hamburger Bauheft des Schaff-Verlags, „Drei Standorte, ein Christianeum“, wird am Tag des offenen Denkmals vor Ort präsentiert.

TIPPS ZUM TOFD: Erfurter Denkmaltage

TIPPS ZUM TOFD: Erfurter Denkmaltage

In Erfurt gibt es nicht nur einen Tag des offenen Denkmal, sondern gleich sechs: vom 7. bis 12. Sepember.

TIPPS ZUM TOFD: Kinotour durch Berlin

TIPPS ZUM TOFD: Kinotour durch Berlin

In diesem Jahr lohnt ein Blick auf die Angebote zu Kinos und Lichtspielhäusern – sogar eine originale Stummfilmorgel ist mit von der Partie.

TIPPS ZUM TOFD: Wegmarken in NRW

TIPPS ZUM TOFD: Wegmarken in NRW

Zum Tag des offenen Denkmals können in NRW dieses Jahr Türme und andere Wegmarken erkundet werden.

TIPPS ZUM TOFD: Juvenil kopfnickend durch Hamburg

TIPPS ZUM TOFD: Juvenil kopfnickend durch Hamburg

In Hamburg bieten eine Rap-Führung und Spielangebote zu den Hafenkränen viel Unterhaltsames für die junge Zielgruppe.

Dortmund, Union-Brauerei (Bild: Dominik Wesche, CC BY SA 3.0, 2011)

TIPPS ZUM TOFD: Kompetent durch Eisenhüttenstadt

Begleitend zu seiner Sonderausstellung „Ohne Ende Anfang. Zur Transformation der sozialistischen Stadt“ bietet das Museum Utopie und Alltag Stadttouren in Eisenhüttenstadt an. Besonders passend ist dies natürlich am Tag des offenen Denkmals am Sonntag den 12. September. Und wer, wenn nicht unser geschätzter Kollege, der Fotograf, Architekt und Autor Maleschka ist der Richtige Guide für diese Tour: Martin wurde 1982 in Eisenhüttenstadt geboren und ist hier, in der sozialistischen Modellstadt, aufgewachsen. Um 11 Uhr lädt er zur Erkundungstour durch die Vergangenheit und Gegenwart der Planstadt an der Oder. Treffpunkt ist das Ausstellungshaus, Erich-Weinert-Allee 3, 15890 Eisenhüttenstadt. Wichtig: Die Teilnehmerzahl der Führung ist begrenzt, um vorherige Anmeldung unter der Telefonnummer 03364/417355 oder per Mail unter museum@utopieundalltag.de wird gebeten. Wer keinen Platz mehr bekommt, kann auch die Ansichtskarten-Ausstellung Stalinstadt/Eisenhüttenstadt von Reinder Wijnveld und Martin Maleschka in der Erich-Weinert-Allee 21 besuchen – oder die Schau „Drushba“ in der Selbstbedienungskaufhalle, Saarlouiser Str. 60a.  

Im Anschluss an die Stadtführung stellt Martin Maleschka um 14 Uhr seinen bei DOM Publishers erschienen Architekturführer Eisenhüttenstadt im Garten des Museums vor. Im Gespräch mit Gabriele Haubold (ehemalige Bereichsleiterin Stadtentwicklung/ Stadtumbau Eisenhüttenstadt) und Michael Reh (Bereichsleiter Stadtentwicklung/ Stadtumbau Eisenhüttenstadt) gibt er Einblicke in seine reiche Sammlung an Stadtgeschichte und -geschichten. Für den Architektur- und Kunstführer hat Martin 35 herausragende Bauten sowie 35 Kunstwerke dokumentiert – eine Würdigung der einzigartigen Stadtanlage Eisenhüttenstadts und ein Plädoyer für einen aufgeschlossenen Umgang mit dem bewahrenswerten baukulturellen und künstlerischen Erbe der DDR. Eisenhüttenstadt ist die erste gänzlich durchgeplante Stadtneugründung in Deutschland nach 1945. Ab 1950 wurde sie auf Beschluss der SED in Verbindung mit einem Eisenhüttenkombinat ­westlich der Oder in unmittelbarer Nähe zur polnischen Grenze errichtet. Hier wird die ­Geschichte von Architektur und Städte­bau der DDR nachvollziehbar, ohne dass die Stadt zu ­einem nostalgischen Freilichtmuseum geworden ist. Überzeugen Sie sich selbst! (db, 10.9.21)

Eisenhüttenstadt, Lindenzentrum (Bild: Martin Maleschka)