London brutal

London brutal

London Brutal, Schneidebogen "Balfron Tower" (Bild: behance.net)
Pasend zum Thema gibts auch den “Brutal London”-Schneidebogen zum Balfron Tower (Bild: behance.net)

Nach den Kriegszerstörungen erhielt auch London ein neues bauliches Gesicht. Viele dieser Architekturen wurden in Beton ausgeführt und laufen heute unter dem Schlagwort “Brutalismus”. Nun hat sich Blue Crow Media mit der Twentieth Century Society zusammengetan, um mit einer Reihe von Stadtplänen die verschiedenen Stilepochen der Moderne zu erschließen. Die 1979 gegründete Society hat es sich auf die Fahnen geschrieben, das architektonische Erbe der Moderne seit 1914 zu schützen und zu vermitteln.

Den Anfang des Projekts machen die Londoner Schätze des Brutalismus. Mit der “Brutalist London Map” können sich Architekturbegeisterte in der englischen Hauptstadt auf Betonsuche begeben. Eine Seite der Faltkarte zeigt die Orte von mehr als 50 Betonbauten in der Region London – darunter der Trellick und der Balfron Tower. Auf der Kartenrückseite gibt es einen kurzen Überblick über die Entwicklung des Stils im Allgemeinen und die einzelnen Bauten im Besonderen zu entdecken. Und man weiß ja nie, wann die nächste brutalistische Schönheit unter den Bagger kommt … (kb, 18.12.15)

Die Alpen kommen nach Berlin

Pension Briol in Dreikirchen (Bild: Rene Riller)
Die Pension Briol (1898) in Dreikirchen wurde 1928 durch Hubert Settari umgebaut und soll künftig von Peter Zumthor eine neue Gestaltung erfahren (Bild: Rene Riller)

Touristen suchen und schaffen in den Alpen Architektur. Ein Thema, mit dem sich vom 31. Januar bis zum 26. März 2015 in Berlin (Aedes am Pfefferberg) die Ausstellung “Alpen Architektur Tourismus” auseinandersetzt, die in ähnlicher Form 2014 bereits in Meran zu sehen war. Gezeigt werden insgesamt 23 südtiroler Bauprojekte für den Tourismus aus den letzten 100 Jahren – von der einfachen Pension bis zum gediegenen Hotel, von der Seilbahnstation bis zur Schutzhütte.

Ausgewählt wurden neu errichtete Gastbetriebe und solche, die in historischen Gebäuden untergebracht sind. Alle verstehen sich als Beitrag zum nachhaltigen Tourismus in der Alpenregion. Ergänzend beschäftigt sich die Rauminstallation “Brennende Lieb’” von Susanne Waiz mit der Geranie, der Symbolpflanze der Alpen. Eröffnet wird die Ausstellung durch das Symposion “Mountains / Architecture/ Tourism. Between South Tyrolean Alps and Tibetan Himalayas” am 30. Januar 2015 um 16:00 Uhr, die Vernissage findet um 18:30 Uhr statt. (kb, 24.1.15)

Alpen Architektur Tourismus

Touristen suchen und schaffen in den Alpen Architektur. Ein Thema, mit dem sich bis zum 7. September 2014 in Meran die Ausstellung “Alpen Architektur Tourismus” auseinandersetzt. Gezeigt werden Bauprojekte für den Tourismus aus den letzten 100 Jahren – von der einfachen Pension bis zum gediegenen Hotel, von der Seilbahnstation bis zur Schutzhütte.

Ausgewählt wurden sowohl neu errichtete Gastbetriebe als auch solche, die in historischen Gebäuden untergebracht sind. Doch hat qualitätvolle Architektur nur dann Bestand, wenn sie von den Bauherren mitgetragen wird. Daher richtet sich die Ausstellung auch an Menschen aus dem Gastgewerbe. In diesem Sinne findet begleitend die Veranstaltung “Architektur-Tourismus Dialog. Gastwirte treffen Architekten” statt. Die Teilnahme ist kostenlos, die Termine werden individuell bekannt gegeben, eine Anmeldung ist erforderlich unter: architektur@kunstmeranoarte.org. (kb, 2.6.14)

Die Pension Briol (1898) in Dreikirchen wurde 1928 durch Hubert Settari umgebaut und soll künftig von Peter Zumthor eine neue Gestaltung erfahren (Bild: Rene Riller)