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Weißenfels, Gloria (Bild: Francesca Richter, Weißenfels)

Weißenfels: Stadt kauft das Gloria

Da sind wir anhänglich: Der ehemalige Filmpalast Gloria im Weißenfels begleitet moderneREGIONAL seit 2014, seit dem ersten Themenheft. Damals wurde der seit Jahren geschlossene Raum erstmals wieder für Fotos geöffnet. Das Baudenkmal stammt aus dem Jahr 1928, als der Architekt Carl Fugmann in Bahnhofsnähe ein konstruktiv wie gestalterisch modernes Kino errichtete. Den Zweiten Weltkrieg überstand der Bau fast unbeschadet, in der DDR blieb er Kino und wurde nach der Wende von der UFA weiterbetrieben. 1998 stillgelegt, scheiterte auch das Nutzungsvorhaben „Tanzpalast“.

Seit 2014 geht es langsam wieder aufwärts: Ein Notdach schützt vor weiterem Verfall, Nutzungslösungen wie eine Bibliothek werden zumindest diskutiert, ein Filmprojekt brachte den Bau virtuell zum Katholikentag! Nun scheint es einen kleinen, aber wesentlichen Schritt weiter zu gehen auf dem Weg hin zur Rettung des Gloria. Wie die Mitteldeutsche Zeitung gestern berichtete, steht die Stadt kurz davor, den lange als herrenlos geltenden Bau zu erwerben. Die Rede ist von 18.000 Euro Kaufpreis. Wenn der Handel notariell über die Bühne ist, könnten noch in diesem Jahr die Gelder von Bund und Land für eine Dachsanierung fließen. Bliebe die Frage, wer den einstigen Filmpalast künftig nutzen soll. Aber, s. o., ein Schritt nach dem anderen … (kb, 10.10.18)

Weißenfels, Gloria (Bild: Francesca Richter, Weißenfels)

Weißenfels: Im Gloria wird gedreht

Weißenfels, Gloria (Bild: Francesca Richter, Weißenfels)
So rottet man malerisch – und wird damit zur Filmkulisse: das ehemalige Kino „Gloria“ in Weißenfels (Bild: Francesca Richter, Weißenfels)

Was macht man mit einem sehr schönen, aber sehr leerstehenden Filmpalast? In Weißenfels macht man daraus einen Film, genauer gesagt einen Kurzfilm für den bevorstehenden Katholikentag in Leipzig. Das Thema des (mit allen behördlichen Genehmigungen ausgestatteten) Projekts von lokalen Jugendlichen sei „der Hunger nach Schönheit“, und dafür gebe es doch keinen besseren Ort als die pittoresk verfallende Herrlichkeit vergangener Zeiten.

Das imposante Kino im Stil des Neuen Bauens begleitet moderneREGIONAL seit 2014, seit dem ersten Themenheft. Damals wurde der seit Jahren brachliegende geschlossene Raum erstmals wieder für Fotos geöffnet. Das imposante Baudenkmal stammt aus dem Jahr 1928, als der Architekt Carl Fugmann in Bahnhofsnähe ein konstruktiv wie gestalterisch modernes Kino errichtete. Den Zweiten Weltkrieg überstand der Bau fast unbeschadet, in der DDR blieb er Kino und wurde nach der Wende von der UFA weiterbetrieben. 1998 stillgelegt, scheiterte auch das Nutzungsvorhaben „Tanzpalast“. Seit 2014 geht es für das Sorgenkind der Stadt langsam wieder aufwärts: Ein Notdach schützt vor weiterem Verfall, Nutzungslösungen wie eine Bibliothek werden zumindest diskutiert – und jetzt geht es virtuell zum Katholikentag! (kb, 11.5.16)

Weißenfels: Gloria als Stadtbibliothek?

Weißenfels, Gloria (Bild: Francesca Richter, Weißenfels)
Weißenfels: Noch wartet das Lichtspieltheater auf eine neue Nutzung (Bild: Francesca Richter, Weißenfels)

Wenn es nach dem Oberbürgermeister von Weißenfels geht, zieht in den leerstehenden Filmpalast „Gloria“ bald die Stadtbücherei ein. „Wenn wir das Gebäude, dessen Sanierung etwa fünf Millionen Euro kosten würde, nicht endlich selbst anfassen, wird es verfallen“, so zitiert die Mitteldeutsche Zeitung Robby Risch. Schon Ende 2014 Jahres hatte sich die Stadt für das ehemalige Lichtspieltheater stark gemacht und mit Landesmitteln ein Notdach umgesetzt. Das Denkmal stammt aus dem Jahr 1928, als der Architekt Carl Fugmann in Bahnhofsnähe ein konstruktiv wie gestalterisch modernes Kino errichtete.

Den Zweiten Weltkrieg überstand der Bau fast unbeschadet, in der DDR blieb er Kino und wurde nach der Wende von der UFA weiterbetrieben. 1998 stillgelegt, scheiterte auch das Nutzungsvorhaben „Tanzpalast“. Nun hofft der Oberbürgermeister auf Landesmittel zur energetischen Sanierung von Kultureinrichtungen – und das bevorstehende Bauhaus-Jubiläumsjahr könnte helfen. Hoffnungen setzt man zudem in eine Diplomarbeit, die aktuell über das Gloria entsteht. Geht es nach den kommunalen Plänen, könnte der ehemalige Kinosaal mit Bühne gut in die Büchereinutzung einbezogen werden. (kb, 3.4.15)

Notdach fürs Gloria in Weißenfels

Weißenfels, Gloria (Bild: Francesca Richter, Weißenfels)
In Weißenfels setzte Carl Fugmann mit dem „Gloria“ bewusst einen modernen Akzent (Bild: Francesca Richter, Weißenfels)

Fotogen ist es immer noch, aber mit den Jahren des Leerstands ein wenig inkontinent geworden. Das ehemalige Lichtspieltheater „Gloria“ in Weißenfels brauchte eine Notsicherung – und erhielt auf Antrag der Kommune, mit Förderung der Landesdenkmalpflege nun ein Notdach. Nach Ansicht der Stadt sind die 7.500 Euro Landesmittel gut angelegt.  Sollen sie doch nicht nur den Bestand sichern, sondern auch „eine spätere Sanierung ermöglichen“. Bereits im Mai diesen Jahres hatte die Denkmalpflege das moderne Denkmal in der Reihe „In liebevolle Hände abzugeben“ geöffnet und einen Käufer gesucht.

Das Denkmal stammt aus dem Jahr 1928, als der Architekt Carl Fugmann in Bahnhofsnähe ein konstruktiv wie gestalterisch modernes Kino errichtete. Den Zweiten Weltkrieg überstand der Bau fast unbeschadet, in der DDR blieb er Kino und wurde nach der Wende von der UFA weiterbetrieben. 1998 stillgelegt, scheiterte auch das Nutzungsvorhaben „Tanzpalast“. Mit neuem Dach ist wieder Zeit gewonnen. Wir drücken die Daumen! (kb, 13.12.14)

Hoffnung für Gloria in Weißenfels?

Das Lichtspieltheater Gloria in Weißenfels, eingeweiht 1928, steht seit Jahren leer (Bild: F. Richter, Weißenfels)

In diesem Frühjahr konnte moderneREGIONAL – mit der Autorin Sarah Huke und der Fotografin Francesca Richter – seit Jahren den ersten Blick in das leerstehende Gloria in Weißenfels werfen. Nun lud das Landesverwaltungsamt als Obere Denkmalschutzbehörde am 23. Mai 2014 zur Exkursion nach Weißenfels. Mit der Reihe „In liebevolle Hände abzugeben“ präsentiert das Land chancenreiche Baudenkmale, die einen neuen Käufer suchen. Oberbürgermeister Robby Risch und der Präsident des Landesverwaltungsamts Thomas Pleye öffneten – unter großem Interesse von Presse und Einheimischen – neben anderen historischen Bauten u. a. auch das Lichtspieltheater Gloria.

Das Gloria wurde 1928 vom Erfurter Architekten Carl Fugmann im aufstrebenden Weißenfels errichtet. Durch die innovative Eisenkonstruktion zog schon die Baustelle zahlreiche Schaulustige an. Über Jahre bot das Lichtspieltheater mit der großstädtischen Geste Kulturgenuss für jeden Geldbeutel. Nach der Wende schlug eine Umnutzung zum Tanzpalast fehl, die Investoren blieben unerreichbar. Erst seit wenigen Wochen ist für das Objekt – auf Initiative der Stadt Weißenfels – wieder ein Insolvenzverwalter ansprechbar. Ein Käufer wird gesucht …