Roaring Twentytwenties?

Bereits zum 14. Mal laden der LWL und der BDA Münster-Münsterland gemeinsam zur Vortragsreihe Architektur im Kontext ein. Zugegeben, um die Nachkriegsmoderne geht es eher mittelbar, doch sie ist definitiv Teil des Gesprächs, vielleicht Teil des problems. vielleicht Teil der Lösungen. Denn diesmal startet die Reihe mit einer Podiumsrunde über die grundsätzlichen und aktuellen Herausforderungen einer qualitätvollen, sozial- und klimagerechten Architektur: “Die neuen 20er Jahre – Wie weiter bauen”? Ausschnitte aus jüngsten Filmproduktionen, in denen die eingeladenen Protagonisten mit wichtigen Projekten und Positionen vorgestellt werden, flankieren die Diskussion. An den Folgeabenden schließen sich vier Werkvorträge an – jeweils montags um 19 Uhr im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster.

Grundidee der Werkvortragsreihe Architektur im Kontext ist die Reflexion und Vermittlung der vielfältigen Aspekte des kontextbezogenen Bauens. Die Werkpräsentationen werden dabei insbesondere den städtebaulichen Lösungsansatz sowie die historische Bezugnahme auf die vorgefundene Situation aufzeigen, darüber hinaus aber auch eine gesellschaftlich-kulturelle Verortung der gewählten baulichen Lösung vornehmen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Für die Veranstaltung gilt die aktuelle Corona-Schutzverordnung. Die Begrüßung erfolgt durch Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger (LWL-Kulturdezernentin) und Martin Behet (Vorstand BDA Münster-Münsterland). Auf dem Podium sprechen Prof. Jörg Leeser (PBSA Düsseldorf und BeL Sozietät für Architektur, Köln), Prof. Uwe Schröder (RWTH Aachen/Uwe Schröder Architektur, Bonn); Martin Behet (Vorstand BDA Münster-Münsterland), Stefan Rethfeld (LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen). Die Veranstaltung wird moderiert von David Kasparek (Journalist und Architekturvermittler, Bonn). (db, 24.1.22)

Frankfurt, Evangelische Akademie (Bild: Christoph Kraneburg, CC BY-SA 4.0)