KOOPERATIVE GROSSSTADT

Beworben wird die Aktion mit Fotografien von Autobahnbrücken und Betonwänden – gesucht werden künstlerisch anspruchsvolle Bilder von nicht nur, aber auch modernen Orten und Bauten in München, um deren besondere Stimmung und Atmosphäre, das Charakteristische oder Einzigartige festzuhalten. Gekoppelt an eine Idee oder kurze Geschichte sollen „Plots“ entstehen, wie diese Orte genossenschaftlich und selbstbestimmt genutzt, interpretiert, verändert, weitergebaut, zurückerobert oder bewahrt werden können.

Die KOOPERATIVE GROSSSTADT ruft in ihrem „Call for Plots“ dazu auf, ihr eine Fotografie und drei aussagekräftige Zeilen einzusenden, die beschreiben, welcher Ort in München mehr sein könnte, als er es im Moment ist! Beiträge werden bis zum 1. Januar 2016 entgegengenommen unter: plots@koogro.de. Die Gewinner-Plots werden von einer Fachjury gekürt und als DIN-A5 Postkarten gedruckt, die in Läden, Kneipen und Institutionen der Stadt kostenlos verteilt werden. Diese können dann von allen kommentiert und als Anregung und Aufforderung an die KOOPERATIVE GROSSSTADT, die Stadtverwaltung, die Presse oder beliebige andere Adressaten gesendet werden. Außerdem erhalten drei Gewinner je 2 Theater-Freikarten. Die Gewinner und die Plots der engeren Auswahl werden im Rahmen des OPEN TABLE am 9. Januar 2016 in der Lothringer13 Halle präsentiert und der Öffentlichkeit und Presse vorgestellt. (kb, 27.11.15)

München, Umspannwerk (Bild: Sebastian Schels, pk-odessa)

Fotowettbewerb „Industriekultur“

„Aktive oder stillgelegte Zechen, Industrieanlagen, rostige Fabrikruinen, imposante Wassertürme, architektonisch meisterhafte Gewerbebauten, verfallene Substanz, industrielle Wahrzeichen der Regionen – all dies lässt das Herz eines Fotografen höher schlagen.“ Rottenplaces.de lobt einen Fotowettbewerb zum Thema „Industriekultur“ aus. Der Wettbewerb läuft vom 31. Mai bis zum 19. Juni 2015, danach wählt eine Jury die fünf schönsten Fotos aus. Was zählt, sei das Motiv: Es gehe „nicht so sehr um technische Perfektion und die beste Ausrüstung, sondern um sehenswerte, eindrucksvolle Motive, spannende Bildkompositionen und vor allem viel Kreativität.“

Die Wettbewerbsbeiträge können auf www.facebook.com/rottenplaces in die Chronik hochgeladen oder per Mail gesendet werden an wettbewerb@rottenplaces.de. Jedes eingesandte Foto muss den Titel des Wettbewerbs “Industriekultur” tragen, pro Teilnehmer ist nur ein Foto zugelassen. (Die Teilnahmebedingungen sind online einsehbar.) Die Gewinner werden nach dem Wettbewerb benachrichtigt und erklären sich bereit, ihr eingesandtes Foto in hoher Auflösung sowie ihre Adressdaten (zur Auslieferung der Gewinne) der Redaktion von rottenplaces zur Verfügung zu stellen. Ausgelobt werden Gutschein- und Buchpreise. (kb, 1.6.15)

Essen, Zeche Zollverein, letzter Arbeitstag, 23. Dezember 1986 (Bild: Neptuul, GFDL oder CC BY SA 3.0)

„From 60 to 90“: ICOMOS-Wettbewerb

„Studentische Plädoyers zur Erhaltung des architektonischen und städtebaulichen Erbes der Vorwendezeit“: ICOMOS Deutschland, die Hochschule Trier (Fachrichtung Architektur), der Arbeitskreis Theorie und Lehre in der Denkmalpflege e. V. und die Wüstenrot Stiftung wenden sich aktuell mit einem Wettbewerb an Studenten. An Hochschulen für Architektur, Innenarchitektur, Denkmalpflege, Kunstgeschichte, Archäologie und anderen Denkmalpflegedisziplinen können Studierende (Gruppen von zwei Personen sind möglich) ein Konservierungs- oder Sanierungsprojekt dokumentieren und analysieren.

Ausgewählt werden können denkmalwerte Bauten, Gartenanlagen oder Ensembles, die zwischen 1960 und 1990 entstanden sind. Jeder Wettbewerbsbeitrag ist als DIN A 1 Plakat – für den Versand gefaltet auf DIN A 4 – einzureichen. Für den Aufbau des Plakats in zwei Hälften macht die Ausschreibung weitere konkrete Angaben: links oben der Name und ein Foto des Projekts; links unten Text, Pläne und Bilder zur Bau- und Veränderungsgeschichte des Objekts; rechts oben Texte, Pläne und Bilder zur Baumaßnahme nebst Bewertung; rechts unten ein typisches Detailfoto sowie der Name der Verfasser inkl. ihrer Hochschule. Bis zum 30. September 2015 (Poststempel) werden Einsendungen entgegengenommen an: Hochschule Trier, Fachrichtung Architektur, Prof. Oskar Spital-Frenking, Postfach 1826, 54208 Trier. (kb, 13.3.15)

Icomos und die Hochschule Trier rufen Studenten auf, sich für bauliche Erbe der Vorwendezeit zu engagieren (Bild: J. Moutinho)