Tagung zum Sep-Ruf-Bau in Bonn

Die ehemalige Landesvertretung zeigt sich auch im Inneren in der Eleganz der 1950er (Bild: Eckhard Henkel, CC BY-SA 3.0 DE (via Wikimedia Commons))
Die ehemalige Landesvertretung zeigt sich auch im Inneren in der Eleganz der 1950er (Bild: Eckhard Henkel, CC BY-SA 3.0 DE (via Wikimedia Commons))

Kaum ist es Sommer, schon wirft der Tag des Offenen Denkmals seine Schatten voraus. Im Vorfeld dessen veranstaltet die Deutsche Stiftung Denkmalschutz am 2. September 2015 ab 10 Uhr eine Tagung zu ihrem eigenen Dienstsitz, zur ehemaligen bayerischen Landesvertretung im alten Bonner Regierungsviertel. Sie wurde nach Plänen von Sep Ruf erbaut und 1955 eröffnet. Ruf zeichnet auch für den Kanzlerbungalow (1966) verantwortlich, der für die Bonner Republik steht.

Der dreigeschossige Stahlskelettbau ist betont nüchtern gehalten, die Fassade wird von großen Chicago Fenstern beherrscht und einem Staffelgeschoss mit Dachterrasse bekrönt. Mit der Tagung „Denkmal der Nachkriegsmoderne und der bauklimatischen Innovation – Der Sep-Ruf-Bau in Bonn“ werden nun die Ergebnisse eines Forschungsprojekts zur denkmalgerechten energetischen Sanierung eben jenes Baukunstwerks vorgestellt. Eingeladen sind nach Bonn (Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Schlegelstraße 1, 53113 Bonn) Eigentümer und Denkmalpfleger, Vertreter von Architektur und Handwerk ebenso wie solche aus Politik und Energieberatung. Die Teilnahme ist kostenfrei. (kb, 4.7.15)