… oder welcher Song fällt einem beim Thema Pflastersteine zuerst ein? Jedenfalls ist das Pflaster der Stadt unbestritten mehr als nur der Boden, auf dem wir stehen. Es gibt wahre Expert:innen und Liebhaber:innen für das Straßenpflaster und in jedem Fall ist der Bodenbelag, die Bodenbeschaffenheit, der Zustand und der Alterswert eines Pflasters zentral für den Eindruck öffentlicher Räume und nicht selten Gegenstand größerer Auseinandersetzungen zwischen unterschiedlichen Nutzungsanforderungen und Verkehrsmitteln. Dem Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) geht es wesentlich poetischer um das Straßenpflaster, und zwar um das der Stadt Leipzig.

Mit dem partizipativen Projekt „Leipziger Pflastergeschichte/n“ lädt das Leibniz-Institut alle Leipziger:innen dazu ein, ihre Erinnerungen und Erfahrungen rund um Straßenbeläge, Gehwege und Gangarten in der Stadt zu teilen. Es geht um Geschichte und Geschichten, persönliche und allgemeine, um Granitplatten, Waschbetonfliesen oder Schlackensteine. Unter der Leitung von Dr. Stephanie Weismann werden Beobachtungen, Kenntnisse und Erinnerungen an und zu Leipzigs Pflaster gesammelt, um zu zeigen, wie eng die Materialität des Stadtraums mit persönlichen Lebenswegen verbunden ist. Aus den Ergebnissen entsteht eine Ausstellung, Pflaster-Eindrücke werden außerdem auf Instagram (@pflastergeschichte.n) und Facebook (#pflastergeschichte_n) geteilt. Mitmachen können Interessierte auf verschiedenen Wegen: per Online-Fragebogen, per E-Mail oder bei einem gemeinsamen Pflasterspaziergang durch Leipzig, bedenkend, dass, „wo Deine Füße steh’n, ist der Mittelpunkt der Welt“. (pk, 22.5.26)

Deutschland, Straße, Pflasterstein (Bild: PPD auf Pixnio, CC0)

Deutschland, Straße, Pflasterstein (Bild: PPD auf Pixnio, CC0)

Anmelden

Registrieren

Passwort zurücksetzen

Bitte gib deinen Benutzernamen oder deine E-Mail-Adresse an. Du erhältst anschließend einen Link zur Erstellung eines neuen Passworts per E-Mail.