Am Sonntag, den 13. September sind beim Tag des offenen Denkmals in Dresden natürlich auch etliche Ostmoderne Gebäude im Fokus. Ein besonderes Schmankerl ist der architektonisch-soziologische Rundgang durch das 1981 bis Anfang der 1990er errichtete Großwohngebiet Gorbitz. Geführt wird die Tour von Autor Mathias Körner zusammen mit der Stadträtin Elli Martius. Treffpunkt für die zweistündige Führung ist um 13:00 Uhr an der „Historischen Ecke“ nahe der Haltestelle Merianplatz. Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung.
Das Wohngebiet Neu-Gorbitz gehört zu den größten und späten Neubauprojekten der DDR. Der Rundgang führt dort zu den jüngsten offiziellen Kulturdenkmälern der Landeshauptstadt Dresden. Es geht unter anderem zum Märchenbrunnen (1983, Entwurf: Karl Schönherr), zum spätmodernen ökumenischen Kirchenzentrum (1990-92, Ulf Zimmermann), zum WBS70-Wohngebäude am Leutewitzer Ring (1985), Auch Plastiken und Freiraumgestaltungen werden gewürdigt und erklärt, so das Wandbild „Der Fuchs und die Trauben“ (1987, Gerhard Bonzien) am Club Passage. Einige der Gebäude sind im Rahmen des TofD auch ganztägig geöffnet, so das Ökumenische Gemeindezentrum ab 10.00 Uhr. (db, 9.9.26)
Dresden Gorbitz, Wandbild „Der Fuchs und die Trauben“ (Bild: SchilDD, CC BY-SA 4.0)


