Rostock, Messehalle (Bild: Müther-Archiv)

Tipps zum TofD: Rostock für Spontane

Sie sitzen an der Ostsee und langweilen sich? Das muss nicht sein! Morgen zeigt sich die Hansestadt Rostock zum Tag des offenen Denkmals mit mehreren Stadttteilrundgängen/-fahrten von ihrer ostmodernen Seite: Um 14.30 Uhr (Treffpunkt: Parkplatz Güstrower Str. 9) gibt es beim Rundgang in Lichtenhagen zu sehen (in dieser Reihenfolge): die Hausgiebelgestaltung „Sonnenblumen“ von Reinhard Dietrich am Hochaus in der Mecklenburger Allee 19, in Lichtenhäger Brink  den „geschützten Hauptgrünraum“ (allein für diesen schönen Begriff sollten Sie hinfahren!) im Wohngebiet Lichtenhagen, die Plastik „Handschuhanziehende“ (Fritz Cremer, 1961), die Bronzeplastik „Der Friede bewahrt das Leben“ (Bernd Goebel, 1980) und die Bronzeplastik „Liegender Knabe“ (Wilfried Fitzenreiter, 1979).

Um 16 Uhr (Treffpunkt: Treffpunkt Rundgang: Rückseite „Am Scharren“ (B.-Brecht-Str. 23)) können Sie teilnehmen am Stadtteilrundgang Evershagen mit Peter Baumbach. Erklärt werden u. a. drei Klinkergiebel (die anderen drei sind auf der Rundfahrt zu sehen) sowie (Treffpunkt) das Wandbild „Von der Verantwortung des Menschen“ (Ronald Paris, 1976). Um 16.30 Uhr (Treffpunkt: Haltestelle Thomas-Morus-Straße, Ecke B.-Brecht-Str. 21) startet die Stadtteilrundfahrt mit historischen Bussen (deren Bauart damals in der Region im Linienverkehr unterwegs war) zur früheren Ostseemesse (Hyperschalenbau von Ulrich Müther) sowie eventuell auch nach Lütten Klein, begleitet von einer Mitarbeitern des Müther-Archiv der Hochschule Wismar. Informationen finden Sie online hier. (kb, 8.9.18)

Rostock, Messehalle (Bild: Müther Archiv)