TofD: Für die Augen und für die Ohren

High-Tech der Sechziger: Das RBB-Gebäude in der Berliner Masurenallee (Bild: Axel Maruszat)
High-Tech der Sechziger: Das rbb-Gebäude in der Berliner Masurenallee (Bild: Axel Maruszat)

In Berlin widmet man sich am diesjährigen Tag des offenen Denkmals auch dem Bürobau der Nachkriegszeit – unter anderem gibt es Samstags von 11-13 Uhr Führungen durch zwei sanierte Gebäude am Ernst-Reuter-Platz und durch die rbb-Sendezentrale in der Masurenallee. Hier gilt es fix zu sein: Führungen gibt es Samstags und Sonntags um 14 und um 16 Uhr. Allerdings istz die Teilnahme auf maximal 25 Personen begrenzt, eine telefonische Anmeldung ist bis 11. September erforderlich (rbb- Besucherservice, Tel. 030/979 93-124 97).

Das rbb-Fernsehzentrum steht dort, wo in den 1930er-Jahren das Fernsehen entwickelt wurde. Die ebenso komplexe wie kompakte Anlage wurde 1965-70 nach Plänen von Robert Tepez errichtet. Sie besteht aus einem Hochhaus am Theodor-Heuss-Platz und einem Flachbau mit drei würfelförmigen Produktionsstudios, dem technischen Zentrum sowie dem Aktualitätenstudio. Das Fernsehzentrum bildet einen weithin sichtbaren Orientierungspunkt und gehört in seiner knappen, funktionalen Gestaltung zu den bekanntesten Bauten der 1960er-Jahre in Berlin. Und allgemeine Informationen zu allen Veranstaltungen gibt natürlich wie immer auf der offiziellen TofD-Homepage. (db, 26.8.15)