Der langgestreckte Bau im bayerischen Bad Kissingen war gut für Temporennen aller Art: Pferde, Autos und Flugzeuge. Für die Kurgäste bot die 1922 fertiggestellte Anlage einen begehrten Punkt des Freizeitprogramms, das den Standort konkurrenzfähig machte und hielt. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte man das Areal aktiv: ab 1956 als Teil des allgemeinen Flugnetzes, zuletzt als Landeplatz einer Forschungseinrichtung, regelmäßig als Austragungsort des Rakoczy-Reitturniers. Nicht umsonst zählt auch das Turniergebäude zur UNESCO-Welterbestätte „Die bedeutenden Kurstädte Europas“.

Doch in den letzten Jahren stand es nicht gut um das denkmalgeschützte Turniergebäude, das zuletzt gesperrt werden musste. Starkregen verursachte langfristig statische Probleme beim hölzernen Tragsystem. Als Erstmaßnahme wurde das Dach notgesichtert. Dann riefen Stadt und Deutsche Stiftung Denkmalschutz 2024 eine Spendenkampagne ins Leben, um einen Teil zu den Sanierungskosten von insgesamt 2,5 Millionen Euro beitragen zu können. Kreative Ideen, wie Sitzplatz-Patenschaften halfen dabei, 440.000 Euro einzusammeln. Ende Juli diesen Jahres konnte der sanierte Bau nun wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. (kb, 11.8.25)

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Bad Kissingen, Turniergebäude (Bild: Flavio Burul, novArte Fotodesign)

Bad Kissingen, Turniergebäude (Bild: Flavio Burul, novArte Fotodesign)

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