Über 5.000 für den „Langen Kerl“

Speisekarte des Turmcafés im Fernsehturm Dresden (Bild: S. Kühn, CC0)
Speisekarte des Turmcafés im Fernsehturm Dresden (Bild: S. Kühn, CC0)

„Wir wollen den Dresdner Fernsehturm wieder als touristisches Ausflugsziel für unsere Region“, so die Forderung einer Petition, die schon mehr als 5.000 Unterstützer online gezeichnet haben. Mit dieser Forderung will sich der „Förderverein Fernsehturm Dresden“ an den Ministerpräsidenten von Sachsen wenden. Denn: „Immerhin ist er der zweithöchste Fernsehturm in Ostdeutschland, ein technisches Denkmal und gehört einfach zum Dresdner Stadtbild sowie zu unserem Freistaat dazu.“ Online wird unterzeichnet und lebhaft das Pro und Contra diskutiert. Manche verbinden mit dem Fernsehturm liebe Erinnerungen, manche wünschen sich konkretere Lösungsvorschläge.

Errichtet wurde das so liebevoll titulierte „Sektglas“ 1969 nach Plänen der Architekten Kurt Nowotny, Herrmann Rühle und Johannes Braune vom VEB BMK Kohle und Energie. In den ersten Jahren war das Bauwerk – mit 252 Metern Höhe und 750 Treppenstufen, zwei Personenaufzügen und einem zweigeschossigen Turmrestaurant – ein beliebtes Ausflugsziel. Heute ist der Turm für den Publikumsverkehr geschlossen. Der Initiative bleiben noch gut 100 Tage, um das Ziel von 16.000 Unterstützern zu erreichen. (kb, 15.1.15)