Umnutzung von Industriedenkmälern

Essen, Zeche Zollverein am letzten Arbeitstag, den 23. Dezember 1986 (Bild: Neptuul, GFDL oder CC BY SA 3.0)
Essen, Zeche Zollverein am letzten Arbeitstag, den 23. Dezember 1986 (Bild: Neptuul, GFDL oder CC BY SA 3.0)

Was Harry Potter das „Trimagische Turnier“, ist der Denkmalpflege der trinationale Industriekulturtag: Seit einigen Jahren arbeitet das Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen des „Weimarer Dreiecks“ intensiv mit der französischen Region Nord-Pas de Calais und der Woiwodschaft Schlesien in Polen zusammen. Bereits seit dem Jahr 2010 gibt es die jährliche Konferenz zur Industriekultur statt. Einen Schwerpunkt bildet dabei „der Austausch von Erfahrungen aus Projekten sowie die Entwicklung von Strategien zur Neu- und Umnutzung von altindustriellen Flächen und Industriedenkmälern sowie zur touristischen Inwertsetzung und Vermarktung des industriellen Erbes“.

Am 5. November 2015 findet die diesjährige trinationale Industriekulturtagung zum Thema „Umnutzung von Industriedenkmälern“ statt. Wie in der Vergangenheit wird uns dazu eine französische und eine polnische Delegation besuchen. Tagungsort ist diesmal das Forum Produktdesign, im ehemaligen Solinger Hauptbahnhof. Die Referenten berichten über Themen wie „Innovative Firmen auf postindustriellen Flächen: ‚Neu‘ Gliwice“,  „Die Neunutzung einer ehemaligen Porzellanfabrik in Katowice“ oder „Die Datenbank umgenutzter Industriedenkmäler in Nord-Pas de Calais“. Die Tagungsteilnahme ist kostenlos, weitere Informationen und Anmeldung erhalten Sie unter: Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr NRW, Jürgensplatz 1, 40219 Düsseldorf, 0211/38435255, Rainer.Klenner@mbwsv.nrw.dewww.industriekultur-nrw.de. (kb, 3.11.15)