Joan Crawford bei der Eröffnung der Ausstellung "The New Theatre in Germany", New York, 5. Februar 1961 (Bild: Baukunstarchiv NRW)

„Und so etwas steht in Gelsenkirchen …“

Vor zehn Jahren wurde der David-Chipperfield-Bau eröffnet, nun bündelt das Essener Museum Folkwang einige der wichtigsten Kulturbauten, die im Ruhrgebiet zwischen 1950 und 2020 entstanden, in einer Ausstellung. Zu den ausgewählten Architekturen zählen das Museum Folkwang, das Aalto-Theater in Essen, das Museum Quadrat in Bottrop, die Bibliothek und Mensa der Ruhruniversität Bochum – und nicht zuletzt das Gelsenkirchener Musiktheater, das bei seiner Eröffnung 1959 international Bewunderung auslöste.

Die Ausstellung ermöglicht zudem erstmals einen Blick in die Bestände des Baukunstarchivs NRW: „‚Und so etwas steht in Gelsenkirchen ….‘ Kulturbauten im Ruhrgebiet nach 1950“, eine Kooperation des Museum Folkwang, der TU Dortmund und des Baukunstarchiv NRW, ist geöffnet vom 11. September 2020 bis zum 10. Januar 2021. Anhand von Wettbewerbsplänen, Modellen und originalen Skizzen soll im Museum Folkwang (Museumsplatz 1, 45128 Essen) die architektonische Seite der Nachkriegsmoderne in der Region lebendig werden. Im Verlag Kettler erscheint eine gleichnamige Begleitpublikation in der Reihe „Baukunstarchiv NRW“. (kb, 22.8.20)

Joan Crawford bei der Eröffnung der Ausstellung „The New Theatre in Germany“, New York, 5. Februar 1961 (Bild: Baukunstarchiv NRW)