Vom Skizzenbuch zur Leica

Die Ausstellung nimmt Mays Schaffen als Zeichner und Fotograf in den Blick (Bild: ernst-may-gesellschaft)
Die Ausstellung zeigt Mays Schaffen als Zeichner und Fotograf (Bild: ernst-may-gesellschaft)

Das Leben des Architekten und Städtebauers Ernst May war äußerst bewegt. In den 1920er Jahren plante er als Stadtbaurat das „Neue Frankfurt“, 1930 bis 1934 projektierte er in der UdSSR sozialistische Idealstädte. Die nächsten 20 Jahre baute und plante er in Afrika nahe des Äquators, um 1954 schließlich im Auftrag der Neuen Heimat den deutschen Wiederaufbau mitzugestalten. Die ernst-may-gesellschaft wirft nun mit der Ausstellung „Vom Skizzenbuch zur Leica – Ernst May als Zeichner und Fotograf“ einen neuen Blick auf dieses bewegte Leben. Im Fokus stehen die private Zeichnungen und vor allem Fotografien aus dem Nachlass der Architekten.

Der technikaffine May verfolgte die Entwicklung der Fotografie mit großem Interesse und gehörte zu den ersten Käufern der legendären Kleinbildkamera der Firma Leica. In der Folge machte er reichlich von der Möglichkeit Gebrauch, seinen ganz eigenen Blick auf Zelluloid zu bannen. Die Ausstellung wird am 29. November 2014 im ernst-may-haus in Frankfurt eröffnet und ist  bis zum 29. März 2015 zu sehen. Begleitend erscheint ein Faksimile-Druck eines Skizzenbuches Mays aus den Kriegsjahren 1914 – 15. (jr,  23.11.2014)