Rostock Evershagen, Rasmus-Hochhaus (Bild: 007ixen, CC0)

Vom Umgang mit Wohnsiedlungen

Die Veranstaltungsreihe „MODERNE Strukturen und Ideen im Wandel“ – in Medienpartnerscbaft mit moderneREGIONAL – beginnt ihre Reise zu Bedeutung und Zukunft der Großwohnsiedlungen der späten 1960er bis zu den 1980er Jahren ganz klassisch mit einer Bestandsaufnahme: In Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern werfen wir zwei exemplarische Blicke in aktuelle Projekte der Landesdenkmalämter, mit denen der Siedlungsbau erforscht wird. Beide Landesdenkmalämter in NRW arbeiten an den entsprechenden Überblickswerken für ihre Gebiete und müssen nicht nur große, sondern auch viele Siedlungen bewältigen. Die Veranstaltung findet online via Zoom statt, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Termin ist Donnerstag, den 16. September von 16.00-18.00 Uhr, das Motto der Auftaktveranstaltung: ‚Der‘ Städtebau deutscher Großwohnsiedlungen.

Für die LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur inWestfalen (LWL – Landschaftsverband Westfalen-Lippe) berichtet Dr. Hans Hanke vom Projekt „Erfassung von städtischen Siedlungen 1945-1990“, während Dr. Helmtrud Köhren-Jansen vom LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland (LVR – Landschaftsverband Rheinland) die 2020 erschienenen ersten beiden Bände des rheinischen Siedlungsinventars vorstellen kann. Dr. Jörg Kircher befasst sich bei der Landesdenkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern mit den Städtischen Siedlungen und hat erste Ergebnisse mit dem Band „Alles Platte?“ von 2018 vorgelegt. Mit Kommentaren und kritischen Würdigungen melden sich Dorit Baumeister – Architektin, Kunstaktivistin und Baureferentin in Weißwasser – und Prof. Dr. Maren Harnack von der Frankfurt University of Applied Sciences zu Wort. Ihr Zugang zum Thema ist von der Frage der Weiterentwicklung, Inwertsetzung und künftigen Nutzung der Großsiedlungen geprägt: eine Perspektive, die von der Sichtweise der Architektur- und Denkmalerfassung profitiert, aber auch einen Kontrapunkt zu ihr setzen kann. Denn wie gehen wir mit dem um, was als gestalterisch und historisch interessant, womöglich als Denkmal erfasst und bewertet wurde? Zur Diskussion sind natürlich auch alle Teilnehmer:innen eingeladen. Die Moderation übernehmen zwei Mitglieder der Fachgruppe Städtebauliche Denkmalpflege, Prof. Dr. Carola Neugebauer (RWTH Aachen, Initiatorin der Reihe) und Dr. Martin Bredenbeck (LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland/Verband Deutscher Kunsthistoriker). (mR, 6.9.21)

Der Zoom-Link: https://rwth.zoom.us/j/99120829780?pwd=NlBKZ2Ji
TUw2d2pFV1ZFYk9ra1lxZz09
, Meeting-ID: 991 2082 9780, Kenncode: 771578.

Rostock Evershagen, Rasmus-Hochhaus (Bild: 007ixen, CC0)