Studierende am Wandbild von Heinz Drache im Heizkraftwerk Dresden-Reick (Bild: © C. Möwal, 2018)

Jetzt von akademischem Adel

Unter der Projektleitung von Antje Kirsch vom Archiv der Genossenschaft Kunst am Bau Dresden – Autorin des Standardwerks „Dresden – Kuns tim Stadtraum“ – startet in Dresden ein Forschungsprojekt mit dem imposanten Titel „Wandbilder und künstlerische Architekturoberflächen zwischen 1952 und 1989 im Kontext der werktechnischen Ausbildung an der Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK Dresden). Entstehung – Überlieferung – Erhaltung“. Damit soll eine schmerzliche Lücke geschlossen werden: Bislang fehlt zum einen die flächendeckende Dokumentation der Bestände. Zum anderen müssen drängend wissenschaftliche Standards für kunsttechnologische Erhaltungsstrategien erarbeitet werden.

Nicht zuletzt bezieht das neue Projekt auch den Entstehungszusammenhang mit ein: die gemeinsame Ausbildung der Wand-Künstler an der HfBK Dresden sowie weitere Kooperationen einiger Absolventen, die Produktionsgenossenschaft Bildender Künstler „Kunst am Bau“ Dresden. An der Auswertung der Daten der Genossenschaftsaufträge werden u. a. die Restauratorinnen Carola Möwald, Anja Romanowski und Annemarie Huhn der HfBK Dresden mitarbeiten. (kb, 10.5.20)

Studierende am Wandbild von Heinz Drache im Heizkraftwerk Dresden-Reick (Bild: © C. Möwal, 2018)