Hamburg, Elbphilharmonie, 2017 (Bild: Matthias Süßen, CC BY SA 4.0)

Von der Speicherstadt zur Elbphilharmonie

Was Hamburg Berlin voraus hat? Mal abgesehen von Meerblick, Fischbrötchen und Humor? Hier ist man mit einer Dauerbaustelle tatsächlich fertig geworden. Im letzten Jahr konnte die Elbphilharmonie als Bekrönung eines historischen Speicherbaus eingeweiht werden. Wer von dieser modernen Seite der Hansestadt noch mehr sehen und lesen will, hat jetzt Gelegenheit dazu. In diesen Tage erscheint bei Dölling und Galitz die aktualisierte und erweiterte Neuauflage des Buchs „Von der Speicherstadt bis zur Elbphilharmonie. Hundert Jahre Stadtgeschichte Hamburg“.

Seit der ersten Auflage von 2009 hat sich an der Elbe baulich viel verändert, dem der Architekturhistoriker Gert Kähler mit seiner Neuauflage Rechnung tragen will. Dabei spannt er einen weiten Bogen vom Jahr 1909, als der Architekt Fritz Schumacher den Städtebau der Hansestadt modernisierte, bis in das Baugeschehen der jüngsten Jahre. Die Elbphilharmonie, zugleich Covermotiv der Publikation, erhält nun ein komplettes Kapitel. Ebenso umreißt der Band die neuesten Entwicklungen beim Wohnungsbau und die Problematik der Privatisierung des öffentlichen Raums. (kb, 2.5.17)

Kähler, Gert, Von der Speicherstadt bis zur Elbphilharmonie. Hundert Jahre Stadtgeschichte Hamburg (Schriftenreihe des Hamburgischen Architekturarchivs 24), 248 Seiten, Dölling und Galitz, Hamburg 2017, Neuauflage, 160 Farbabbildungen, ISBN 978-3-937904-87-0.