München, Salvatorgarage (Bild: Andreas Praefcke, CC BY SA 3.0)

Von Lederer bis Haimerl

Von Lederer bis Haimerl

München, Salvatorgarage (Bild: Andreas Praefcke, CC BY SA 3.0)
München: die doppelt moderne Salvatorgarage an der historischen Stadtmauer (Bild: Andreas Praefcke, CC BY SA 3.0)

Vor gut 50 Jahren stand der Münchener Architekt Franz Hart (1910-96), der u. a. an der Nachkriegsgestaltung des dortigen Hauptbahnhofs mitwirkte, vor der Frage: Wie binde ich eine neue Nutzung in moderner Gestalt in ein Baudenkmal ein. Für die Salvatorgarage bezog Hart 1965 Reste der historischen Stadtmauer in den neuen Garagen-Backsteinbau ein. 40 Jahre später stand der Münchner Architekten Peter Haimerl vor derselben Herausforderung, die nunmehr denkmalgeschützte Garagen umzubauen und zu erhöhen. Für seine 2006 fertiggestellte Lösung wurde er mehrfach mit Preisen geehrt.

Ebenfalls 2006 starteten der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und der Bund Deutscher Architekten (BDA Münster – Münsterland) mit der Reihe „Architektur im Kontext“ aus. Sie bündelt Werkvorträge von Architekten, Städtebauern, Landschaftsarchitekten und Ingenieuren, die sich eben jener Frage stellen: Wie kann sich Bauen qualitätvoll auf seinen Kontext beziehen. Im Jahr 2017 sind jeweils um 19 Uhr im LWL-Museum für Kunst und Kultur (Domplatz 10, 48143 Münster) zu Gast: am 30. Januar 2017 Prof. Arno Lederer (LRO lederer-ragnarsdottir-oei, Stuttgart), am 13. Februar 2017 besagter Prof. Peter Haimerl (Peter Haimerl . Architektur, München) und am 6. März 2017 Reinhard Joecks (Foster + Partners, London (GB)). Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. (kb, 16.1.17)