Für den Dresdner Kulturpalast gab es am 19. Dezember 2014 ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk. Der sächsische Innenminister Markus Ulbig übergab der Dresdner Oberbürgermeisterin Helma Orosz 1 Million Euro zur weiteren Sanierung des Bauwerks. Das Geld stammt aus dem Sonderprogramm Denkmalpflege des Freistaates. Es soll unter anderem dazu verwendet werden, die monolithische Gipsdecke im Foyer des Kulti zu rekonstruieren.

Das Original konnte nicht abgenommen werden, ohne zerstört zu werden. Auch die 1600 Leuchten, mit denen die Decke gespickt war, sollen nachgebaut werden. Der Kulturpalast wurde nach Plänen von Leopold Wiel gebaut und 1969 eröffnet. Er gilt heute als bedeutender Vertreter der Ostmoderne, seit 2008 steht er unter Denkmalschutz. 2013 begann man mit dem Umbau und entkernte den Palast. Künftig soll er der Dresdner Philharmonie, dem Kabarett Herkuleskeule und der städtischen Bibliothek eine neue Heimat bieten. Der Festsaal wird zum Konzertsaal für weniger Zuschauer umgebaut. 2017 soll der Kulti wieder eröffnet werden. (jr, 12.1.15)

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