Weißenhofsiedlung, Haus Le Corbusier/Jeanneret (Bild: A. Praefcke, CC BY 3.0)

Weißenhof zum Lesen

Die 1927 eröffnete Werkbundsiedlung auf dem Stuttgarter Weißenhof zählt zu den weltweiten Ikonen der Moderne. Ihr Initiator, der Deutsche Werkbund Baden-Württemberg, nutzt sie nun als Ausgangspunkt für einen öffentlichen Diskurs sowohl über damalige als auch aktuelle Themen des menschlichen und gesellschaftlich umfassenden Denkens und Handelns – im Rahmen einer neuen Buchreihe, welche mit dem Band über die Weißenhofsiedlung startet. Qualität, Materialgerechtigkeit, Funktionalität und Nachhaltigkeit sind zentrale Werte des Werkbunds, die weiterführenden Fragen zu sozialer Verantwortung der Architektur, zu Landschaft und Stadt, zu Denkmalschutz, Klimawandel und den Formen des (zukünftigen) Wohnens werden Berücksichtigung in dieser Reihe finden.

Da die Inzidenzen derzeit niedrig sind, gibt es (Stand heute) eine analoge Präsentation samt Fotoausstellung zum Buch „Die Werkbundsiedung auf dem Weißenhof – 100 Jahre zeitnah„: Am 23. Juli, dem 94. Jahrestag der Eröffung der Schau „Die Wohnung“, lädt der Werkbund in die Architekturgalerie am Weißenhof. Los geht es ab 17 Uhr mit einem Büchertisch, die Eröffnung ist um 19 Uhr. Es sprechen Prof. Dr. phil. habil Klaus Jan Philipp, Vorstand der Architekturgalerie am Weißenhof, Prof. Dr.-Ing. Siegfried Gaß, Stadtgruppe Stuttgart des Deutschen Werkbunds BW sowie Inken Gaukel, Architekturhistorikerin und Mitautorin. Die Fotografien kommen von Wolfram Janzer. (db, 8.7.21)

Weißenhofsiedlung, Haus Le Corbusier/Jeanneret (Bild: A. Praefcke, CC BY 3.0)