Wie sah der Sozialismus aus?

Suhl, "Centrum"-Warenhaus (Bild: Bundesarchiv Bild 183-H0913-0023-001, Foto: Dieter Demme)
Suhl, „Centrum“-Warenhaus (Bild: Bundesarchiv Bild 183-H0913-0023-001, Foto: Dieter Demme, 1969)

Die Erinnerung an den Sozialismus verbindet sich heute immer stärker mit dem alltäglichen Leben. Für die Tagung „Visual Cultures of Socialism – A Comperative Approach“, die vom 18. bis zum 20. März 2015 an der Universität Hamburg stattfinden wird, sucht der Fachbereich Geschichte noch nach Vorschlägen zum Thema: Was waren die Bildwelten jenseits der offiziellen politischen Inszenierung?

Geklärt werden soll, was den Sozialismus wiedererkennbar machte: die Bilder und Dinge aus dem Alltagsleben und der Massenkultur des späten Sozialismus. Überregional vergleichend kommen hierfür die Sowjetunion und Osteuropa ebenso in den Blick wie China und Nordkorea. Der DDR und Jugoslawien wuchs als Grenz- und Mittlerländern zum Westen eine besondere Bedeutung zu. Die Konferenzsprache ist Englisch, eine Tagungspublikation ist geplant. Kurze Abstracts (bis max. eine Seite) für eine halbstündige Präsentation sowie ein kurzer Lebenslauf können bis zum 25. Juli 2014 gesendet werden an: monica.ruethers@uni-hamburg.de. (kgb, 8.7.14)