Wie wohnt man richtig? Dieser Frage näherten sich in der Moderne immer wieder Ausstellungen, Fachaufsätze, Tagungen und die Populärkultur. Da man das menschliche Leben möglichst genau erfassen und funktional umgestaltet wollte, war auch das Wohnen nicht mehr privat. Der Sammelband “Wohnen zeigen. Modelle und Akteure des Wohnens in Architektur und visueller Kultur” beleuchtet die gültigen Wohnmodelle des 20. Jahrhundert ebenso wie deren Aneignung durch die Kunst und den Menschen selbst.

Der Band wurde von Irene und Andreas Nierhaus herausgegeben. Irene Nierhaus ist Professorin für Kunstwissenschaft und Ästhetische Theorie an der Universität Bremen und leitet das Mariann Steegmann Institut Kunst & Gender mit dem Forschungsfeld “wohnen+/ausstellen”. Die Kunsthistorikern Andreas Nierhaus arbeitet als Kuratorin der Architektursammlung des Wien Museums. (jr, 10.8.14)

Nierhaus, Irene/Nierhaus, Andreas (Hg.), Wohnen zeigen. Modelle und Akteure des Wohnens in Architektur und visueller Kultur, transcript Verlag, 2014, 366 Seiten, ISBN 978-3-8376-2455-7.

“Wohnen zeigen” nähert sich modernen Wohnmodellen (Bild: transcript Verlag)

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