Ende Juli 2026 wird das Unesco-Welterbekomitee auf seiner Tagung in Busan, Südkorea, über die mögliche Aufnahme der Waldsiedlung Zehlendorf in berlin, besser bekannt als „Onkel Toms Hütte“ (1926–1932, Bruno Taut, Otto Rudolph Salvisberg und Hugo Häring) beraten. Deutschland hatte die Siedlung der 20er Jahre vorgeschlagen, sie soll als Teil des bereits anerkannten UNESCO-Welterbes „Siedlungen der Berliner Moderne“ das Erbe ergänzen. Dieses Jahr jährt sich außerdem die Grundsteinlegung für die Wohnanlage zum 100. Mal. Aus diesem Grund feiert das Berliner Landesdenkmalamt sein “Festival. Siedlungen der Berliner Moderne” dieses Jahr in Onkel-Toms-Hütte.

Das Landesdenkmalamt Berlin feiert zum 100-jährigen Jubiläum der nun vielleicht bald acht Siedlungen überhaupt seit 2024 jedes Jahr eine andere der UNESCO-Welterbestätten und ihre Geschichte mit einem Festival. In Zehlendorf wird es dieses Jahr vom 27. bis 30. August 2026 begangen, mit einem spartenübergreifenden Programm aus Architektur, Kunst, Musik und Geschichte, das gemeinsam mit Bewohner:innen, Künstler:innen, Expert:innen und weiteren Beteiligten vor Ort entsteht. Womöglich wird dann in Zehlendorf ein Fest aus doppeltem Anlass gefeiert werden können. (pk, 23.7.26)

Nachtrag: Am 26. Juli 2026 wurde die Siedlung offiziell Teil der UNESCO-Welterbestätten „Berliner Siedlungen der Moderne“. (kb, 27.7.26)

Berlin-Zehlendorf, Waldsiedlung, Onkel-Toms-Hütte, Architekten: Bruno Taut, Otto Rudolph Salvisberg und Hugo Häring, 1926–1932 (Bild: Fridolin Freudenfett Peter Kuley, CC BY-SA 3.0, 2013

Berlin-Zehlendorf, Waldsiedlung, Onkel-Toms-Hütte, Architekten: Bruno Taut, Otto Rudolph Salvisberg und Hugo Häring, 1926–1932 (Bild: Fridolin Freudenfett Peter Kuley, CC BY-SA 3.0, 2013)

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