Wüstenrot Stiftung lobt Stipendien aus

Offenbach am Main, Büro- und Geschäftshaus (Bild: Marc Schwintek)
Die Wüstenrot Stiftung will den Wert der Nachkriegsmoderne erfahrbar machen (Bild: K. Berkemann)

Seit 2010 konzentriert sich die Wüstenrot Stiftung in ihrem Denkmalprogramm auf Projekte der Nachkriegsmoderne. Um hierin auch den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern, lobt sie seit 2015 Promotionsstipendien aus. Gefördert werden Forschungsvorhaben, die Gebäude, Ensembles oder die Freiraumgestaltung der Nachkriegsmoderne, ihre Entstehung, Ästhetik und Bedeutung, thematisieren oder sich mit Fragen der Sanierung, etwa der energetischen Ertüchtigung oder der Nutzungsanpassung, der Bewahrung ihrer Authentizität oder ihrer gezielten Transformation beschäftigen. Damit reicht das Themenspektrum von Problemen der Bestandssicherung über monografische Studien zu einzelnen Architekten bis hin zu methodischen Grundsatzfragen der Denkmalpflege.

Der Schwerpunkt der Förderung liegt auf der Unterstützung von Forschungsvorhaben aus der Architektur, dem Städtebau, der Denkmalpflege und -vermittlung, den Kunst- und Kulturwissenschaften sowie den Gesellschaftswissenschaften. Berücksichtigt werden Bewerber, die u. a. ihre Promotion an einer Hochschule in der Bundesrepublik Deutschland angemeldet haben und zum Zeitpunkt ihres zur Promotion berechtigenden Hochschulabschlusses das 30. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Anträge auf Gewährung eines Promotionsstipendiums können zu pro Jahr zum 1. Mai oder 1. November (jeweils Poststempel) eingereicht werden. Die Förderdauer beträgt in der Regel zwei Jahre. Weitere Informationen sind online einsehbar: www.wuestenrot-stiftung.de. (kb, 12.8.15)