Ein Zeitalter wird besichtigt – Teil I

Ein Zeitalter wird besichtigt – Teil I

Bonn, Hauptbahnhof, Führung der Werkstatt Baukultur (Bild: Constanze Falke)
Das „Bonner Loch“ am Hauptbahnhof bei einer Führung der Werkstatt Baukultur (Bild: Constanze Falke)

Viele Bauwerke aus der Zeit um 1975 sind auf den ersten Blick nicht das, was wir uns unter Moderne vorstellen. Im Abstand von 40 Jahren werden sie jedoch langsam wieder neu entdeckt: Oft genug kommen dabei kluge Details zum Vorschein, die auch heute noch sinnvoll sind – wenn man sie denn aus ihrer Zeit heraus versteht. Daher bietet die Werkstatt Baukultur Bonn im Frühjahr einen Einstieg in diese oft noch erklärungsbedürfte Zeit und lädt ein zu einer Erkundung dreier Bauwerke der 1970er Jahre.

Neu ist: Erstmals sind bei diesen Führungen die damals verantwortlichen Architekten dabei und berichten von ihren Ideen, dem damaligen Zeitgeist und den Umständen ihrer Arbeit. So entsteht ein lebendiger Blick auf eine noch nicht lange zurückliegende und doch scheinbar schon ferne Ära und ihr baukulturelles Erbe. Im „Teil I“ der Führungsreihe sind vorgesehen: 16. April, 13 Uhr, Das Ortszentrum Dottendorf (Treffpunkt: Dottendorfer Str. 41, mit dem Architekten Dieter Stollenwerk); 23. April, 13 Uhr, Die Alexander von Humboldt-Stiftung, Bad Godesberg (Treffpunkt: Jean-Paul-Str. 12, mit dem Architekten Till von Hasselbach), 30. April, 13 Uhr, Die Stadtbahn-Station „Heussallee“, Gronau (Treffpunkt: U-Bahn-Zugang vor dem Bonner Kunstmuseum, mit dem Architekten Peter Busmann). (kb, 13.4.16)