Im Dezember 2024 ist Ursula Edelmann gestorben. Die Architekturbilder der gebürtigen Berlinerin, die 1949 nach Frankfurt am Main kam, zählen zu den großen fotografischen Kunstwerken der Stadt. Ihre Auftraggeber waren unter anderem das städtische Hochbauamt, die Museen Städel und Liebieghaus – deren Sammlungen sie durchfotografierte -, sowie etliche Unternehmen. Für sie lichtete Edelmann Rührmaschinen oder Filmkameras in gleicher Formvollendung ab wie antike Kunstwerke. Rund 70 Jahre dokumentierte sie die Architekturgeschichte der Stadt Frankfurt samt ihrer dramatischen Veränderungen. Breite künstlerische Anerkennung erhioelt sie ab den 1990er Jahren dank etlicher Ausstellungen.

Anlässlich des 100. Geburtstags, den Ursula Edelmann am 30. März feiern würde, finden in Frankfurt nun zwei Ausstellungen zu ihren Ehren statt: Die Pan Gallery (Bernusstraße 18, 60487 Frankfurt) zeigt bis zum 30. März donnerstags und freitags von 14.30 bis 18.30 Uhr, samstags von 11 bis 14 Uhr, eine Retrospektive mit Bildern aus dem Gesamtwerk. Und das Historische Museum am Römerberg feiert Edelmann bis 24. Mai mit einer in die Dauerausstellung integrierten Sonderschau von Architekturbildern. (db, 10.3.26)

Frankfurt, Allibert GmbH 1969 (Bild: Bauaufsicht Frankfurt / Copyright Ursula Edelmann)

Frankfurt, Allibert GmbH 1969 (Bild: Bauaufsicht Frankfurt / Copyright Ursula Edelmann)

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