Zwischen Wien und Kiew

Wien, Sezessionsgebäude (Bild: K. Berkemann)
Mit dem Secessionsgebäude errichtete sich die Wiener Moderne 1898 ihren eigenen Mittelpunkt (Bild: K. Berkemann)

Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs führte auch in der Kunst und Literatur zu einem Epochenbruch. Während die Wiener Moderne damit ihr Ende fand, erlebte die ukrainische Kultur eine Wiedergeburt. Vom 20. bis 21. November 2014 findet an der Österreich-Bibliothek Kiew/Vernadskyj-Nationalbibliothek der Ukraine in Kiew die internationale Konferenz „Wiener Moderne/Ukrainische Avantgarde“ statt. Während die Wiener Moderne weit über die österreichisch-habsburgischen Einflusssphären hinaus wirkte, blieb die Ukrainische Avantgarde dagegen international weitgehend unbemerkt. Die Konferenz soll daher fächer- und nationenübergreifend dem wissenschaftlichen Austausch zu beiden Strömungen dienen.

Experten aus der Kunstgeschichte, Literatur-, Theater-, Musik- oder Kulturwissenschaft sind einladen, ihre aktuellen Forschungen zu präsentieren und über Anknüpfungspunkte zu diskutieren. Geplant sind jeweils 30-minütige Vorträge in deutscher, ukrainischer, russischer oder englischer Sprache. Abstracts (max. 350 Worte in Deutsch, Englisch, Russisch oder Ukrainisch) und eine kurze Information zur Person (max. 150 Worte) können bis zum 31. Juli 2014 gesendet werden an: abstract@ukrainische-avantgarde.org. Benachrichtigungen erfolgen bis zum 15. August 2014, ein Tagungsband ist geplant. (kgb, 14.6.14)