Berlin, Café Moskau (Bild: Matthias Süßen, CC BY-SA 4.0)

Kaiser in Ost-Berlin

Übermorgen, am 12. Januar, setzt das Landesdenkmalamt Berlin seine Reihe “Auf dem Weg zum Welterbe” fort. Der nunmehr 8. Digitale Dialog thematisiert die Arbeit des Stadtplaners und Architekten Josef Kaiser (1910-1991), der im Zuge des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg insbesondere das Stadtbild Ostberlins in der Karl-Marx-Allee prägte. Ihm sind uunter anderem der Bau der Kinos International und Kosmos sowie des Café Moskau zu verdanken. Josef Kaiser war ab 1952 auch Chefplaner von Stalinstadt/Eisenhüttenstadt. Das von ihm entworfene ehemalige Außenministerium der DDR an der Berliner Schlossbrücke wurde 1995/96 abgerissen, seitdem soll auf der Brache die Schinkelsche Bauakademie wiedererrichtet werden.

Ab den 1970er Jahren war Josef Kaiser als Berater der Aufbauleitung Sondervorhaben Berlin an der Planung für den Palast der Republik, das Bettenhaus der Charité, das Internationale Handelszentrum (IHZ) und den neuen Friedrichstadt-Palast beteiligt. In der Reihe des Landesdenkmalamts gibt am 12. Januar ab 18 Uhr der Architekt Thomas Zill einen Überblick zu Leben und Werk von Prof. Josef Kaiser und stellt anschließend dessen Berliner Projekte in den Mittelpunkt. Wer danach mitdiskutieren möchte, ist herzlich eingeladen. Das LDA bittet um Anmeldung per E-Mail mit dem Betreff „Anmeldung 12.1.“ unter der Adresse: franziska.zucher@lda.berlin.de (db, 10.1.22)

Berlin, Café Moskau (Bild: Matthias Süßen, CC BY-SA 4.0)