San Antonio, Tower of the Americas (Bild: Corey Leopold, CC BY 2.0)
Meldungen

mR-Adventskalender 2025

Eine Skyline lebt davon, dass viele Einzelbauten gemeinsam eine attraktive Kontur ausbilden. Doch auch jedes dieser Gebäude sucht, seinen je eigenen Glanzpunkt zu setzen. In Frankfurt erhielten viele der Wolkenkratzer ihren eigenen Spitznamen – vom Bleistift bis zum Gerippten. Daher wartet im mR-Adventskalender 2025 unter dem Titel „24 Tür(m)chen“ hinter jedem der 24 virtuellen Beiträge ein Hochhaus samt Spitzname und Geschichte.

Frankfurt, Kronenhochhaus (Bild: Traveller_40, CC BY NC ND 2.0, via flickr, 2012)

Angeheftet
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Dresden, Neustädter Markt, Brunnen, 1989 (Bild: H.-J. Freudenberger, CC BY SA 4.0)
Baugeschehen Meldungen

Läuft!

In Dresden wurde der Brunnen am Neustädter Markt (Friedrich Kracht, 1979) – frisch saniert – wieder in Betrieb genommen.

Dresden, Neustädter Markt, Brunnen, 1989 (Bild: H.-J. Freudenberger, CC BY SA 4.0)

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Augsburg, Hotelturm (Bild: Tiia Monto, 2017 CC BY SA 3.0)
Adventskalender 2025 Meldungen

mR-Adventskalender 2025: Tür(m)chen 13

#mRAdventskalender 13: Als der Maiskolben – eigentlich Hotelturm – im Augsburger Antonsviertel in den Jahren von 1970 bis 1972 hochgezogen wurde, konnten die nicht unskeptischen Augsburger:innen Bauen im Zeitraffer erleben. Ein neben der Baustelle errichtetes Fertigteilwerk ermöglichte es, dass das Gebäude von Woche zu Woche um ein ganzes Stockwerk wuchs, denn zu den Olympischen Spielen 1972, die im nahegelegenen München stattfanden, sollten die ersten Gäste einziehen können. 115 Meter misst das Hotel, mit dem der Investor Otto Schnitzenbaumer seiner Heimatstadt ein modernes Wahrzeichen setzen wollte. Entworfen haben es die lokalen Architekten Reinhard Brockel und Erich Müller, denen es dann auch gelungen ist, den Bau in Windeseile zu realisieren. Da im Turm auch einige Wohnungen untergebracht sind, handelt es sich beim Maiskolben um das höchste bewohnbare Denkmal Bayerns.

Augsburg, Hotelturm, Architekten: Reinhard Brockel und Erich Müller, 1970–1972 (Bild: Tiia Monto, 2017 CC BY SA 3.0)

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Neubrandenburg, Kulturfinger (Bild: mboesch, CC BY SA 4.0, 2026)
Adventskalender 2025 Meldungen

mR-Adventskalender 2025: Tür(m)chen 12

#mRAdventskalender 12: Im Jahr 1952 begann im mecklenburgischen Neubrandenburg der Neuaufbau der Innenstadt. Im Zentrum wurde, den Marktplatz stark verkleinernd, ein Kulturzentrum gebaut, das weit über Stadt und Region hinaus bekannt werden und dessen Turm – der Kulturfinger – zum DDR-Fernsehstar avancieren sollte. Der Turm ist mit seinen 56 Metern Höhe und 16 Geschossen der krönende Abschluss des vierflügeligen Kulturhauses und selbstverständlich das höchste Gebäude der Stadt und der Region. Deutlich stellt er die benachbarte Marienkirche in den Schatten und wird zum erhobenen Zeigefinger des neuen Systems. Entworfen hat den Bau die Berliner Architektin Iris Dullin-Grund, nachdem sie 1960 den Wettbewerb für eine mögliche Gestaltung des zentralen Platzes und des Kulturhauses der frisch ernannten Bezirkshauptstadt gewonnen hatte. Im Turm war Platz für kulturelle, wissenschaftliche und künstlerische Zirkel, während im zugehörigen Flachbau ein Mehrzwecksaal, eine Bibliothek und verschiedene Freizeiteinrichtungen untergebracht waren.

Neubrandenburg, Haus der Bildung und Kultur, „Kulturfinger“, Architektin: Iris Dullin-Grund, 1963–1965 (Bild: mboesch, CC BY SA 4.0, 2026)

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Zug, Metalli (Bild: Roy Egloff, CC BY SA 4.0, 2024)
Meldungen mR-Podcast Podcast

mR-PODCAST 14: Schweiz mit Schnörkel

Als die Nachkriegsmoderne vielen zu schlicht daherkam, entfaltete sich in den 1970er Jahren in der Deutschschweiz eine eigene Form der Postmoderne. Architekt/-innen und Gestalter/-innen mischten regionale Elemente und Versatzstücke der Architekturgeschichte – und bewegten sich dabei nicht selten lustvoll an der Grenze zum Kitsch. Im moderneREGIONAL-Podcast „Schweiz mit Schnörkel“ berichtet der Designhistoriker Cyril Kennel (BTU Cottbus) über die Popularisierung der Postmoderne der Region.

Zug, Metalli, Hafner Wiederkehr Partner, 1987 (Bild: Roy Egloff, CC BY SA 4.0, 2024)

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Werne, St. Johannes (Bild: David Peters, via google-Maps, 2024)
Baugeschehen invisibilis Meldungen

Turm bleibt, Schiff geht

In Werne wurde das Schiff der Kirche St. Johannes in diesen Wochen niedergelegt. Auch der Turm sollte weichen, doch zuletzt blieb er stehen: Ein Funkantennen-Vertrag bindet die Gemeinde langfristig. So darf der Glockenträger weiterhin Geld einspielen und Identität stiften.

Werne, St. Johannes (Bild: David Peters, via google-Maps, 2024)

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