Was wird aus dem Pallottihaus?
Das denkmalgeschützte Pallottihaus (1960, Robert Kramreiter) in Wien wird am 14. Dezember profaniert. Um das weitere Schicksal des Bauwerks wird noch gerungen.
Wien, Pallottihaus (Bild: Herzi Pinki, CC BY SA 3.0, 2015)
Das denkmalgeschützte Pallottihaus (1960, Robert Kramreiter) in Wien wird am 14. Dezember profaniert. Um das weitere Schicksal des Bauwerks wird noch gerungen.
Wien, Pallottihaus (Bild: Herzi Pinki, CC BY SA 3.0, 2015)
#mRAdventskalender 9: Auch Kiel hat seine „Stadt von morgen“: Mettenhof, gebaut ab Mitte der 1960er Jahre. Die großen Hoffnungen auf Lösungen für die Wohnungsnot angesichts der wachsenden Bevölkerung drückten sich dort mitunter auch in großen Häusern aus, zum Beispiel im Wohnhochhaus des Hamburger Architekten Hans Konwiaz. Es wurde von 1968 bis 1971 errichtet und steht direkt im Zentrum von Mettenhof und ist nicht nur das Wahrzeichen des Wohngebiets sondern mit seinen 25 Etagen auch das höchste Gebäude der Stadt. 22 Stockwerke sind bewohnt, eines wird als Werkraum für die Aufzüge und zwei werden als Hauswirtschaftsräume mit Waschküche und Trockenraum genutzt. Trotz dieser funktionalen Schwerpunktsetzung auf Wäschereinigung ist es wahrscheinlich doch der weiße Fassadenanstrich, der die Kieler:innen dazu veranlasst hat, von dem Haus als „Weißem Riesen“ zu sprechen.
Kiel, Hochhaus am Kurt-Schumacher-Platz in Mettendorf, Architekt: Hans Konwiaz, 1968–1971 (Bild: Friedrich Magnussen, CC BY SA 3.0, 1974)
Am 5. Dezember 2025 verstarb der Architekt Frank Gehry in Santa Monica.
Düsseldorf, Neuer Zollhof 1–3, Medienhafen, Architekt Frank Gehry, 1996–1999 (Bild: Fundistephan, Public Domain, 2005)
#mRAdventskalender 8: So viel Elegance hätten wir dem Schwarzwaldstädtchen Lahr fast nicht zugetraut. Doch sowohl die parkenden Automobile als auch die Wohntürme (1962, Hans-Walter Henrich und Klaus Humpert) dahinter haben jede Aufmerksamkeit verdient. Letztere laufen in der Fachliteratur hartnäckig als Rundtürme, dabei sind sie, streng genommen, fünfeckig. Aber mit den spitz vorkragenden Balkonen nähern sich die drei Baukunstwerke deutlich der Kreisform. Hier wohnten zunächst Angehörige der französischen, dann der kanadischen Truppen. Eine solch extrovertierte Architektur war seinerzeit so spektakulär, dass der französische Figaro berichtete. Sogar ein französisch-belgischer Comic nahm die drei Rundtürme in seine Bilderserie auf. Nur die Lahrer Presse blieb verhalten – sie fürchtete 1962 vor allem ein Verkehrschaos durch Schaulustige.
Lahr, Rundhochhäuser (Bild: historische Postkarte)
Die Hannoversche Landeskirche überprüft seit Ende 2023 ihre 380 Nachkriegskirchen auf mögliche statische Mängel. Bereits sechs von ihnen wurde (vorerst) geschlossen.
Wolfsburg, Hl. Geist (Bild: Vanellus Foto, CC BY SA 3.0, 2013)