Berlin, Haus des Lehrers am Alexanderplatz, Freilegung des Wandbilds "Sozialistische Presse" von Willi Neubert (Bild: Martin Maleschka, 2021)
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mR-PODCAST 15: Ostmoderne unter Druck

Lange wurde sie weggestrichen, zugedämmt oder gleich ganz zerstört: baugebundene Kunst der DDR-Zeit. Dabei gibt es zwischen wunderbar illustrativen Mosaiken und monumentalen Wandbildern so viel zu entdecken und zu bewahren. Der studierte Architekt und Fotograf Martin Maleschka forscht und begeistert seit mehr als zehn Jahren zur Ostmoderne. Im mR-Podcast berichtet er speziell über die baugebundene Kunst der späten DDR-Zeit, über den Moment zwischen Erhalt und Verfall und über die farbstarken Modernisierungen der Nachwendezeit.

Berlin, Haus des Lehrers am Alexanderplatz, Freilegung des Wandbilds „Sozialistische Presse“ von Willi Neubert (Bild: Martin Maleschka, 2021)

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Zug, Metalli (Bild: Roy Egloff, CC BY SA 4.0, 2024)
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mR-PODCAST 14: Schweiz mit Schnörkel

Als die Nachkriegsmoderne vielen zu schlicht daherkam, entfaltete sich in den 1970er Jahren in der Deutschschweiz eine eigene Form der Postmoderne. Architekt/-innen und Gestalter/-innen mischten regionale Elemente und Versatzstücke der Architekturgeschichte – und bewegten sich dabei nicht selten lustvoll an der Grenze zum Kitsch. Im moderneREGIONAL-Podcast „Schweiz mit Schnörkel“ berichtet der Designhistoriker Cyril Kennel (BTU Cottbus) über die Popularisierung der Postmoderne der Region.

Zug, Metalli, Hafner Wiederkehr Partner, 1987 (Bild: Roy Egloff, CC BY SA 4.0, 2024)

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Horst von Harbou, Filmset zu "Metropolis", 1926 (Bild: PD, via Wikimedia Commons)
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KLEINKIRCHEN-PILGERN 17: Kirche und Kino

Als Dietmar Adler seine Pfarrstelle im niedersächsischen Bad Münder antrat, war er positiv überrascht: Das Städtchen hatte ein Kino. Doch leider hing an dessen Tür das Schild „Betriebsferien“ – auch noch nach Monaten, denn das Lichtspielhaus war eigentlich schon seit Jahren geschlossen. Als sich dann vor Ort eine Initiative bildete, um Filme an unterschiedlichen Orten zu zeigen, war Adler natürlich mit dabei. Seitdem, seit rund 25 Jahren, präsentiert er in den Gemeinderäumen einmal im Monat die ganze Palette vom Blockbuster bis zum Arthouse-Streifen. Doch am liebsten sind ihm die Stummfilm-Klassiker, wenn sie in seiner winterdunklen Kirche über die Leinwand flackern. moderneREGIONAL sprach mit dem evangelischen Theologen und bekennenden Cineasten über expressionistische Kulissen, improvisierte Orgelbegleitung und offene Wünsche.

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Dresden, Ufa-Kino, 1998, Coop Himmelb(l)au (Bild: Jörg Blobelt, CC BY SA 4.0, 2006)
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mR-PODCAST 13: Die 90s in Sachsen

Es ist der Anfang einer Liebe, mit der sich die Architekturhistorikerin Tina Kresse aktuell durch das Bauen der 1990er Jahre in Sachsen arbeitet. Für ihr kommendes Promotionsprojekt an der TU Dresden hält sie Ausschau nach bemerkenswerten Häusern, die sich auf dem Sprung zu historischen Werten befinden. moderneREGIONAL sprach mit Kresse im Podcast über eine Epoche zwischen Postmoderne und High-Tech-Architektur.

Dresden, Ufa-Kino, 1998, Coop Himmelb(l)au (Bild: Jörg Blobelt, CC BY SA 4.0, 2006)

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Chemnitz, „lndustrie und Landschaft des Bezirkes“, Glasmosaik, Carl-Heinz Westenburger, 1983, ehemals im Plenargebäude „Forum“ der SED-Bezirksleistung Karl-Marx-Stadt (Bildquelle: Bildende Kunst, Heft 5, 1984)
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mR-PODCAST 12: Wie festivaltauglich ist die Ostmoderne?

Mit der Baukunst der DDR-Zeit lässt sich inzwischen Staat machen, immerhin stehen auch diese Bauten im Mittelpunkt der diesjährigen Kulturhauptstadt. Wie es sich kreative umgehen lässt mit dieser neuen Aufmerksamkeit, stand im Mittelpunkt eines Online-Talks der Anti-Abriss-Allianz: Verena Pfeiffer-Kloss und Boris Kaiser vom Institut für Ostmoderne vermitteln diese besondere Zeitepoche in Chemnitz von Audioguide bis Ausstellung. Das Gespräch, moderiert von Karin Berkemann, kann hier im moderneREGIONAL-Podcast nachgehört werden.

Chemnitz, „lndustrie und Landschaft des Bezirkes“, Glasmosaik, Carl-Heinz Westenburger, 1983, ehemals im Plenargebäude „Forum“ der SED-Bezirksleistung Karl-Marx-Stadt – nach dessen Abriss wanderte es in eine Holzbox in den öffentlichen Raum (Bildquelle: Bildende Kunst, Heft 5, 1984)

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