München, Justizzentrum (Bild: F. Bielmeier, 2023)
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mR-Podcast 17: Betongold nutzen

Seien wir ehrlich, Beton bei Regen ist erklärungsbedürftig. Aber bei Licht betrachtet, kommen beeindruckende Formen und Farben zum Vorschein. Die Uni-Mensa in Saarbrücken etwa besticht seit 1970 durch das Zusammenspiel eines klaren Entwurfs von Walter Schrempf mit den leuchtentenden Zeichen des Künstlers Otto Herbert Hajek. Im moderneREGIONAL-Podcast beleuchten wir gleich noch einen zweites bemerkenswertes Betonmonster: das Justizzentrum in München, 1977 gestaltet vom Architekten Peter Kaup: Robert Philipp von der Münchener Initiative „AbbrechenAbbrechen!“ und Carsten Diez vom Saarbrücker Architekturarchiv „arbakus“ berichten über die Werte dieser Bauten, über die Probleme im Erhalt und die Chancen einer neuen Nutzung.

München, Justizzentrum (Bild: F. Bielmeier, 2023)

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Berlin, Club "Tresor" (Bild: MichaelBrossmann, PD, 2003)
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mR-Podcast 16: Rave-Kultur als Raumstrategie

Was würde passieren, nähmen wir die Stadt als offenes Feld? Haben wir schon, zumindest die Ravekultur der 1990er Jahre. Wenn in leerstehenden Häusern und Fabrikhallen, auf Brachflächen und ungenutzten Zwischenräumen auf Zeit getanzt und bei Musik gefeiert wurde. Die Architekturstudierenden Charlotte Emmler, Gregor Bläsi und Julia Sohl haben in ihrer Bachelorarbeit untersucht, wie diese subversive Praxis bis heute in Berlin weiterlebt. Jenseits bürgerlicher oder gar gesetzlicher Regeln wird Stadt neu und kreativ und manchmal auch brutal neu verhandelt. Im moderneREGIONAL-Podcast berichten Emmler, Bläsi und Sohl, ob solche improvisierten, spontan umgebauten oder auf Zeit genutzten Räume als Strategie für unsere heutige und zukünftige architektonische und soziale Praxis taugen.

Berlin-Mitte, 1926 als Tresorraum des Kaufhauses Wertheim errichtet, ab 1991 als Techno-Club „Tresor“ betrieben, 2005 abgerissen (Bild: MichaelBrossmann, PD, 2003)

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Berlin, Haus des Lehrers am Alexanderplatz, Freilegung des Wandbilds "Sozialistische Presse" von Willi Neubert (Bild: Martin Maleschka, 2021)
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mR-PODCAST 15: Ostmoderne unter Druck

Lange wurde sie weggestrichen, zugedämmt oder gleich ganz zerstört: baugebundene Kunst der DDR-Zeit. Dabei gibt es zwischen wunderbar illustrativen Mosaiken und monumentalen Wandbildern so viel zu entdecken und zu bewahren. Der studierte Architekt und Fotograf Martin Maleschka forscht und begeistert seit mehr als zehn Jahren zur Ostmoderne. Im mR-Podcast berichtet er speziell über die baugebundene Kunst der späten DDR-Zeit, über den Moment zwischen Erhalt und Verfall und über die farbstarken Modernisierungen der Nachwendezeit.

Berlin, Haus des Lehrers am Alexanderplatz, Freilegung des Wandbilds „Sozialistische Presse“ von Willi Neubert (Bild: Martin Maleschka, 2021)

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Zug, Metalli (Bild: Roy Egloff, CC BY SA 4.0, 2024)
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mR-PODCAST 14: Schweiz mit Schnörkel

Als die Nachkriegsmoderne vielen zu schlicht daherkam, entfaltete sich in den 1970er Jahren in der Deutschschweiz eine eigene Form der Postmoderne. Architekt/-innen und Gestalter/-innen mischten regionale Elemente und Versatzstücke der Architekturgeschichte – und bewegten sich dabei nicht selten lustvoll an der Grenze zum Kitsch. Im moderneREGIONAL-Podcast „Schweiz mit Schnörkel“ berichtet der Designhistoriker Cyril Kennel (BTU Cottbus) über die Popularisierung der Postmoderne der Region.

Zug, Metalli, Hafner Wiederkehr Partner, 1987 (Bild: Roy Egloff, CC BY SA 4.0, 2024)

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Horst von Harbou, Filmset zu "Metropolis", 1926 (Bild: PD, via Wikimedia Commons)
Kirchbau-Podcast Kleinkirchenpilgern Meldungen mR-Podcast Podcast

KLEINKIRCHEN-PILGERN 17: Kirche und Kino

Als Dietmar Adler seine Pfarrstelle im niedersächsischen Bad Münder antrat, war er positiv überrascht: Das Städtchen hatte ein Kino. Doch leider hing an dessen Tür das Schild „Betriebsferien“ – auch noch nach Monaten, denn das Lichtspielhaus war eigentlich schon seit Jahren geschlossen. Als sich dann vor Ort eine Initiative bildete, um Filme an unterschiedlichen Orten zu zeigen, war Adler natürlich mit dabei. Seitdem, seit rund 25 Jahren, präsentiert er in den Gemeinderäumen einmal im Monat die ganze Palette vom Blockbuster bis zum Arthouse-Streifen. Doch am liebsten sind ihm die Stummfilm-Klassiker, wenn sie in seiner winterdunklen Kirche über die Leinwand flackern. moderneREGIONAL sprach mit dem evangelischen Theologen und bekennenden Cineasten über expressionistische Kulissen, improvisierte Orgelbegleitung und offene Wünsche.

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