„Außer Betrieb“? Der Paternoster

von Edith Ruthner (Heft 14/3)

"Außer Betrieb" ist immer häufiger an Pater-Noster-Aufzügen zu lesen (Bild: A. Hallada)
„Außer Betrieb“ ist immer häufiger an Pater-Noster-Aufzügen zu lesen (Bild: A. Hallada)

An den Absperrkordeln hängt deutlich sichtbar das Schild „Außer Betrieb“ – diese Szene begegnet dem Aufstiegswilligen in den letzten Jahren immer häufiger. Die heutige Sicherheitsgesellschaft glaubt wohl, auf Paternoster-Aufzüge fast gänzlich verzichten zu können. Viele stehen nicht nur nachts und am Wochenende still, sondern haben ihren steten Umlauf für immer eingestellt. Dabei galt diese besondere Aufzugsform vor nicht allzu langer Zeit als DIE Errungenschaft vertikaler Fortbewegung.

 

Die ersten 100 Jahre

Der Ursprung dieser innovativen Aufzugstechnik liegt in England. Revolutionäre Ingenieure erschlossen den Paternoster, der bis dahin nur für Güter genutzt wurde, 1884 für den Personenverkehr. Seine Hochblüte erlebte der Paternoster in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts – vor allem in öffentlichen Gebäuden, wo große Menschenmengen rasch und energiesparend auf- und abwärts befördert werden mussten.

Die simple Technik des Paternosters war bis zum Ende seiner Ära – die in ganz Europa in den 1970er Jahren gekommen war – kaum verbesserungsfähig. Jeder Aufzugshersteller versuchte seine Handschrift durch kleine Nuancen zu verewigen. Dies änderte aber nichts an der grundsätzlichen Bauweise eines Paternosters.

 

Eine bewährte Technik

Typische Polygonräder im Triebwerksraum eines Paternosters (Bild: A. Halada)
Typische Polygonräder im Triebwerksraum eines Paternosters (Bild: A. Halada)

Um die Schwerkraft auszunutzen, liegt der Triebwerksraum üblicherweise an der oberen Umkehr: Polygonräder, elektrisch über Antriebswellen in Schwung gehalten, bewegen zwei Eisenketten. Daran hängen mit jeweils zwei Bolzen die Kabinen. Dazwischen finden sich eine Bremse, eine Handkurbel und vier unterschiedlich große Zahnräder, die für die stetig ruhige Fahrt sorgen.

Beeindruckend ist das Gewicht, das ein Paternoster bewegen kann. Seine eigene tonnenschwere Konstruktion teilt sich bei einem durchschnittlich hohen Gebäude – 14 Kabinen auf sieben Stockwerke – wie folgt auf: Die zwei Tragketten haben ein Gesamtgewicht von sieben Tonnen. Jede Kette ist unterteilt in jeweils 250 Kilogramm schwere Teile mit einer Länge von je zweieinhalb Metern. Dies entspricht dem Abstand von einer Kabine zur nächsten.

Dazu kommen noch die Kabinen und die Ausstattung des Triebwerkraums mit – ebenfalls nicht gerade leichten – Zahn- und Kettenrädern inklusive Triebwerk. Das Gebäude muss also ein Gewicht von annähernd acht Tonnen „ertragen“. Durch diese vertikale Belastung wird die Statik eines Hauses allerdings nie beeinträchtigt. Denn die Leistung des Antriebsmotors wird unter der ungünstigsten Annahme errechnet: Alle aufwärtsfahrenden Kabinen sind mit je zwei Personen belastet und die abwärtsfahrenden leer.

 

Bereit zum Einsteigen

Bis zur nächsten Kabine dauert es nur 17 Sekunden (Bild: E. Ruthner)
Das elegante Ein- und Aussteigen ist reine Übungssache (Bild: E. Ruthner)

Ein Paternoster ist immer da, die nächste Kabine nur ein paar Sekunden entfernt. Ist sie besetzt, kommt die nächste verlässlich in 17 Sekunden. Kein Spiegel lenkt, wie im Fahrstuhl, den Blick vom Wesentlichen ab: vom Ausstieg im richtigen Geschoss. Ähnlich dem System der Rolltreppen, ist der Ein- und Ausstieg aus einem Paternoster für routinierte Nutzer kein Angstmoment, sondern eine Übung im eleganten Übersetzen aus der Bewegung in die Stabilität.

In Österreich überlebten noch einige Paternoster aus dem frühen 20. Jahrhundert. Je nach Stil des Gebäudes zeigen sie sich in schlichtem bis verschnörkeltem dunklem Holz. Währenddessen herrschen in Deutschland noch Paternoster aus den 1950er bis 1960er Jahren vor. In Berlin stammen die ältesten noch fahrenden Aufzüge aus den 1930er Jahren: vom Haus des Rundfunks bis zu den sechs gleichen Paternostern im Auswärtigen Amt. Letztere fahren allesamt gegen den Uhrzeigersinn, wie oft in Deutschland. In Österreich hingegen drehen sich alle Paternoster brav im Uhrzeigersinn – um unerwartet im tschechischen Brünn (Postgebäude) abermals die Richtung zu wechseln.

 

Paternoster-Hochhäuser

Der Arts Tower der Universität in Sheffield wird ganz über einen Paternoster erschlossen (Bild: E. Ruthner)
Hoch hinaus per Paternoster – hier in Sheffield (Bild: E. Ruthner)

Es ist eine besondere technische Leistung, einen Paternoster in ein Hochhaus einzubauen. Berlin beherbergt eine solche Sensation im Verlagshaus Axel-Springer. Dort dauert die Fahrt bis ins 19. Stockwerk ungefähr sieben Minuten. Eine vermeintlich langweilige Angelegenheit, scheint doch in jedem Stockwerk die gleiche Aussicht auf ein weiß getünchtes Treppenhaus vorbeizugleiten. Tatsächlich sind Paternosterfahrten, egal wo, für einen aufgeschlossenen Passagier niemals langweilig.

In Turin etwa betrieb der Autohersteller Lancia, bis zu dessen Abriss 1957, einen Paternoster über eine Transporthöhe von 16 Stockwerken. In Wien wählte die Wr. Städtische Versicherung beim Bau des Ringturms 1953 eine Sonderform: Der Paternoster erschließt nur die publikumsintensiven ersten acht Stockwerke. Für Fahrten darüber hinaus bis ins 19. Stockwerk gibt es normale Personenlifte.

 

Ausgerechnet England

Ausgerechnet im Paternoster-Mutterland sind heute nur noch sehr wenige Anlagen in Betrieb. Den Engländern verblieben zwei Highlights in den Universitäten Leicester und Sheffield – beide in 18 bzw. 19 Stockwerke hohen Türmen. Im Sheffielder Arts Tower wurde im Frühjahr 2013 ein Experiment der besonderen Art durchgeführt: Die „One Show“ – ein beliebtes englisches Vorabend-Fernsehmagazin – teilte 100 Studenten in zwei Gruppen ein. Jeweils 50 Personen fuhren hinauf ins letzte Stockwerk.

Eine Gruppe nahm den normalen Fahrstuhl, die andere den Paternoster. Nach zehn Minuten waren mit dem Paternoster alle 50 Studenten am Ziel. Aus der Aufzug-Gruppe jedoch hatten es erst zehn Personen bis zum 19. Stock geschafft. Im Vergleich erwies sich der vermeintlich langsame Paternoster damit als unschlagbar. Das Experiment zeigt darüber hinaus, wie erfolgreich eine solche Technik in stark besuchten öffentlichen Gebäuden ist.

 

Reif fürs Museum?

Paternostertheater (Bild: A. Halada)
Im Wiener NIG wurde der Paternoster sogar zur Theaterbühne (Bild: A. Halada)

Der bekannteste aller Wiener Paternoster, jener im NIG (Neues Institutsgebäude der Universität Wien), wurde abgebaut: Seine Sanierung sei nicht rentabel. Seit den 1950er Jahren fuhren damit Generationen von Studenten zur Mensa ins oberste Stockwerk. Noch heute ist dieser verschwundene, graffitiübersäte und mit Küchengerüchen behaftete Paternoster in Wien eine Legende. Einst wurden darin Theaterstücke aufgeführt und Werbespots gedreht. Übrig blieben nur wenige Teile, die im Technischen Museum aufbewahrt werden.

Endet der Paternoster damit als Ausstellungsstück? Nicht ganz, denn eine Renaissance zeichnet sich ab. Nachdem sich das europäische Sicherheitsdenken vom Paternoster abwendet, wird er in Japan wieder aufgenommen und völlig neu gedeutet. Derzeit entstehen Prototypen speziell für erdbebengefährdete Gebäude: mit gläsernen Kabinen, spaciger Elektronik und computerunterstützter Technik.

 

Rundgang

Werfen Sie – mit Bildern von A. Halada – einen Blick auf die Technik, die hinter, genauer gesagt über einem Paternoster steckt.

Heft als pdf

Herbst 14: Rauf und runter

LEITARTIKEL: Promis im Paternoster

LEITARTIKEL: Promis im Paternoster

Jürgen Mayer erzählt von einem besonderen Interview-Ort: dem Paternoster im Kölner WDR-Gebäude, wo er jeden Sonntag prominente Gäste zum Gespräch bittet.

Visionen im Schacht: Lift und Literatur

Visionen im Schacht: Lift und Literatur

Harald Kimpel sichtet die „Aufzugsgeschichten“ der Literatur: von der klaustrophobischen Gesellschaftsstudie bis zur subtilen Horrorszene.

Grundmann: "Dieses Chaos von Treppen"

Grundmann: „Dieses Chaos von Treppen“

Das Interview zu Hamburgs U-Bahn, die der Architekt Friedhelm Grundmann seit den 1950er Jahren entscheidend mit prägte: Eine Rundfahrt lohnt sich!

Zu meiner Geschichte - DDR-Aufzüge

Zu meiner Geschichte – DDR-Aufzüge

Jan Langer fotografiert und filmt leidenschaftlich Fahrstühle der DDR, stellt seine Bilder und Videos virtuell für Interessierte zur Verfügung.

Die Kunststofftreppe - im fg 2000

Die Kunststofftreppe – im fg 2000

Pamela Voigt zeigt, wie aus glasfaserverstärkten Kunststoffen 1969 das erste fg 2000-Fertigteilhaus entstand – samt einer eleganten Kunststofftreppe.

Das Fördergerüst - Zeche Niederberg 4

Das Fördergerüst – Zeche Niederberg 4

Walter Buschmann wirbt für ein seltenes Industriedenkmal – in Kempen steht das älteste erhaltene Fördergerüst dieser Kastenbauweise in NRW. Noch.

"Außer Betrieb"? Der Paternoster

„Außer Betrieb“? Der Paternoster

Edith Ruthner glaubt an den aussterbenden Paternoster – sie erläutert seine Geschichte und Technik, schildert Vorteile und Reiz des Auf- und Abspringens.

Beförderung im Büro: LVA Stuttgart

Beförderung im Büro: LVA Stuttgart

Martin Pozsgai entfaltet, wie die Verwaltung erschlossen wurde. Anhand des 1976 eingeweihten Stuttgarter LVA-Gebäudes werden Transportwege im Büro sichtbar.

Aufzugparken: Großgarage Halle

Aufzugparken: Großgarage Halle

Sarah Huke rangiert Autos per Schiebebühne und Aufzug: Möglich war dies in Halle bis 1992. Jetzt wurde die moderne Großgarage Süd frisch saniert.

Skulpturale Treppen aus Beton

Skulpturale Treppen aus Beton

Alexandra Apfelbaum sieht moderne Treppen als Skulptur, die im Inneren und Äußeren, durch Licht und Schatten, Form und Oberfläche inszeniert wird.

Beförderung im Büro: LVA Stuttgart

 von Martin Pozsgai (Heft 14/3)

Der kompakte polygonale Verwaltungsneubau der LVA Württemberg lag am Rand der Großsiedlung auf dem Stuttgarter Freiberg (Bild: Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg, 1981)
Der Verwaltungsbau der LVA Württemberg am Rand der Großsiedlung auf dem Freiberg (Bild: DRV Baden-Württemberg, 1981)

Seit Beginn der 1960er Jahre musste die – in der Stuttgarter Rotebühlstraße ansässige – Landesversicherungsanstalt Württemberg (LVA) viele Abteilungen auslagern. Schon 1966 erwog der Vorstand daher einen Neubau. Nach einem Vorentwurf der Architekten Otto Jäger und Werner Müller beauftragten die LVA-Selbstverwaltungsorgane diese 1969 mit dem Verwaltungsgebäude. Zuvor hatte man bereits die Beratungsfirma Interorg Deutschland GmbH für ein Raum-, Betriebs- und Funktionsprogramm hinzugezogen. 1972 war Grundsteinlegung, im September 1975 wurde der Bau in der Großsiedlung Freiberg eröffnet.

 

„Für Stuttgart groß“ (OB Rommel)

Grundriss des 1. Obergeschosses von 1970 (Ebene 10) (Bild: Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg)
Grundriss, 1. Obergeschoss (Ebene 10), 1970 (Bild: DRV Baden-Württemberg)

Der neue Verwaltungsbau am Stuttgarter Stadtrand entstand auf einem annähernd sechseckigen Grundriss, ebenerdig an einer Seite ausgeweitet. Für (geplante) 1.938 Mitarbeiter gab es drei Untergeschosse, ein Erdgeschoss (Ebene 00) mit Eingangshalle, Rechenzentrum und Poststelle, sechs klimatisierte Großraumbüro-Geschosse (Ebenen 10-60) sowie ein volles und ein verjüngtes Technikgeschoss. Der Zentralkern mit den „mechanischen Verkehrsmitteln“ Rolltreppe und Aufzug sowie die drei Außenkerne mit den Nebentreppen erschlossen die Anlage. An der Südostseite fügte sich der „Sozialbereich“ an, u. a. mit Kantine und Betriebsarzt.

Die LVA Württemberg war Trägerin der Arbeiterrentenversicherung in den Regierungsbezirken Stuttgart und Tübingen, betreute 1974 rund 1,25 Millionen aktiv Versicherte und mehr als 600.000 Rentner. Als „Großverwaltung“ berechnete und zahlte sie die Renten, sammelte und dokumentierte die Versicherungszeiten – letzteres bedurfte einer enormen Datenspeicherung. Für diese Arbeitsabläufe wurde die elektronische Datenverarbeitung immer wichtiger: Das LVA-Rechenzentrum zählte zu den größten Baden-Württembergs.

1975 bezogen ca. 1.800 Mitarbeiter in acht Fachabteilungen das Haus. Jedes Bürogeschoss verfügte über 4.200 qm für je durchschnittlich 300 Personen. Die Großraumbesiedlung wurde durch ein modulares hölzernes Anbau-System der Firma Domus begrenzt. Bedarfsgerecht bot es Regaleinheiten, Garderoben-/Wertfachschränke sowie Sitzgelegenheiten. Die Arbeitsbereiche umgaben lindgrüne Stellwände und Pflanzentröge mit Hydrokultur.

 

Fördersysteme

Zweibahnige gegenläufige Rolltreppen im Haupttreppenhaus ermöglichten eine zügige Erschließung der Ebenen 10 bis 60 (Bild: Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg, W. Trepl, um 1980)
Zweibahnige gegenläufige Rolltreppen im Haupttreppenhaus erschlossen die Bürogeschosse (Ebene 10-60) (Bild: DRV Baden-Württemberg, W. Trepl, um 1980)

Die Verwaltungswege waren kurz und übersichtlich: vertikale Fördersysteme für die Mitarbeiter, welche die Rolltreppen und Aufzüge direkt vom Haupteingang aus erreichten, und für den Aktentransport. Dem Zentralkern kam dabei als Verkehrsknotenpunkt die tragende Rolle des gesamten Baus und des Verwaltungsorganismus zu.

Das Erdgeschoss und alle Büro-Ebenen wurden durch zweibahnige gegenläufige Rolltreppen erschlossen – wie in einem Kaufhaus. Ihre Kapazität verhinderten in der „Hauptverkehrszeit“ drohende Wartezeiten. Die gesamte Belegschaft von knapp 2.000 Mitarbeitern hätte so theoretisch in nur zehn Minuten aufgenommen und an ihre Schreibtische befördert werden können.

 

Der „Aktenpaternoster“

Der Stockwerksdienst – hier der Ebene 30 – bediente die Aktentransportanlage und verteilte Akten und Post in die Regalfächer der Verteilstation (Bild: Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg, W. Trepl, um 1980)
Der Stockwerksdienst – hier der Ebene 30 – bediente die Aktentransportanlage und sortierte Akten und Post in die Regalfächer der Verteilstation (Bild: DRV Baden-Württemberg, W. Trepl, um 1980)

Ein „Aktenpaternoster“, wie die Lauf- und Verteilanlage der Firma Ralfs auch genannt wurde, verband die Bürogeschosse mit der Zentralregistratur (Ebene 30), in der die gesamte „aktive“ Registratur gelagert werden sollte, und mit dem Altarchiv im Untergeschoss, bestehend aus sog. toten Akten. Mit ihr gelangte neben den Akten die ein- und ausgehende Post auf die jeweilige Abteilung. Die Zentralregistratur lag genau „zwischen“ den Etagen, welche die Leistungsabteilungen beherbergten, und gestaltete damit die Wege zur „aktiven“ Registratur für alle möglichst gleich weit und effizient.

Die Aktentransportanlage unterstand dem Stockwerksdienst am Zentralkern. Er war gleichsam „für den Kreislauf des Schriftgutes“ (Fichtner/Trepl) zuständig: Er sammelte, sortierte, verteilte und transportierte Unterlagen. Bei ihm befanden sich Verteilstation, Formulartheke oder Kopiergeräte. Der Paternoster half auch der Beratungsstelle in der Eingangshalle, rasch Auskunft geben zu können. Wenn sich ein Versicherter am Empfangstresen beim Pförtner meldete, bestellte dieser Akten und Sachbearbeiter. Aus unterschiedlichen Etagen des Hauses kamen der Mitarbeiter – auf der Rolltreppe – und die Unterlagen – über die Transportanlage – zur Dienstleistung im Erdgeschoss zusammen.

 

Sternförmige Großraumerschließung

Schreibdienst im Großraumbüro mit Stellwänden (Bild: Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg, W. Trepl, um 1980)
Vergleichsweise niedrige Stellwände – hier rund um den Schreibdienst – begünstigten in den Großraumbüros die Orientierung (Bild: DRV Baden-Württemberg, W. Trepl, um 1980)

In den Großraumbüros blieb das Gesamtgefüge vom Zentralkern aus überschaubar: Die umlaufende Begrenzungswand öffnete sich zu strahlenförmigen Erschließungsgängen auf der Bürofläche. Die niedrigen Stellwände unterstützten ebenso wie der vieleckige Grundriss die optisch und psychologisch günstige Besiedlungsstruktur.

Durch die konzentrische Anlage des Hauptverkehrswegs – rund um den Zentralkern – waren alle Teile des Großraums (und zurück) nahezu gleich weit entfernt. Im Außenbereich stand zudem die vertikale Verbindung der Nebentreppen bereit. So sollte sich eine bessere Kommunikation zwischen den Fachabteilungen ergeben.

 

Orientierung durch Farbe

Das Farbleitsystem der Bürogeschosse bot Orientierung: neben den Schildern und den Begrenzungswänden von Domus war die Wandfarbe darauf abgestimmt (Bild: Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg, W. Trepl, um 1980)
Das Farbleitsystem der Bürogeschosse: Neben Schildern und den Begrenzungswänden von Domus war die Wandfarbe darauf abgestimmt (Bild: DRV Baden-Württemberg, W. Trepl, um 1980)

Zusätzliche Orientierung bot das Farbleitsystem, das der Maler Lothar Schall in Absprache mit den Architekten entwickelt hatte. „Der gesamte Farbkosmos wird von der Eingangshalle her über den Zentralkern durch die sechs Obergeschosse geführt“, so Otto Jäger bei der feierlichen Eröffnung. Jede Ebene wurde durch eine Farbe gekennzeichnet, die in der Wandmalerei des Haupttreppenhauses, in der Systemmöblierung der Firma Domus und in der Farbfassung der Türen zu Nebentreppen und Toiletten wiederkehrte.

Darüber hinaus führten Schilder rasch ans Ziel. So waren im Zentralkern über den eleganten gläsernen Schwingtüren zum Großraum deutlich sichtbare Orientierungstafeln aus Plexiglas – in den Leitfarben des Stockwerks, mit Angaben zu Geschoss, Himmelsrichtung und Fachabteilung – angebracht. Auf der Bürofläche fanden sich zusätzlich an die Decke gehängte Ortsschilder, die den Arbeitsbereich anzeigten. Doch man konnte sich selbstverständlich auch an den Stockwerksdienst wenden, auf dessen Kontroll-Leuchtpult der Grundriss und die Aufteilung der Arbeitsbereiche grafisch dargestellt waren.

 

Modellhaftes Konzept

Pausenzone im Großraumbüro (Bild: Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg, W. Trepl, 1976)
Das Stuttgarter Konzept – hier die Pausenzone im Großraumbüro des LVA-Gebäudes – fand sich bundesweit auch in Schwesteranstalten (Bild: DRV Baden-Württemberg, W. Trepl, 1976)

Seit 1990 wurde das Gebäudeinnere stufenweise verändert – nicht zuletzt bedingt durch Strukturreformen in der gesetzlichen Rentenversicherung wie die Fusion mit der LVA Baden oder auch aufgrund der Regionalisierung. Vor allem die Großraumbüros gestaltete man um: Höhere Stellwände verstärkten die (Schall-)Isolierung, der Aktenpaternoster wurde ausgebaut, die Rolltreppen ebenso. Noch vor der Neumöblierung der Erdgeschossräume verlor das Haus seine Leitfarben. Einzig die erhaltenen Domus-Elemente und Reste der Stockwerksschilder zeugen noch vom ehemaligen Gesamtkonzept.

Sobald ein kleineres Bürogebäude bezogen ist, das aktuell auf dem Grundstück errichtet wird, werden die Obergeschosse des Altbaus ab 2016 abgetragen. Während die Stuttgarter LVA in Baden-Württemberg das mit Abstand gewaltigste Großraumgebäude der öffentlichen Verwaltung war, setzten zahlreiche bundesdeutsche Schwesteranstalten in den 1970er Jahren ebenfalls auf dieses Konzept. Deren Großraumbüros werden in Zukunft als Vergleichsobjekte heranzuziehen sein – denn die Geschichte der nachkriegsmodernen Verwaltungsbauten der gesetzlichen Rentenversicherung ist noch zu schreiben.

 

Rundgang

Begleiten Sie Martin Pozsgai – mit Bildern von Helmut Beck und der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg – auf eine Zeitreise in die (Großraum-)Bürowelt der späten 1970er Jahre.

 

Literatur

Historische Dokumente der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg, Bau- und Pressereferat

Fichtner, Lothar/Trepl, Willi, Freiberg-Ausblick. Brevier für eine Bürolandschaft, Kornwestheim o. J. [1975]

Das neue Verwaltungsgebäude der Landesversicherungsanstalt Württemberg in Stuttgart-Freiberg, in: Mitteilungen der Landesversicherungsanstalt Württemberg 67, 1975, S. 133-152

Heft als pdf

Herbst 14: Rauf und runter

LEITARTIKEL: Promis im Paternoster

LEITARTIKEL: Promis im Paternoster

Jürgen Mayer erzählt von einem besonderen Interview-Ort: dem Paternoster im Kölner WDR-Gebäude, wo er jeden Sonntag prominente Gäste zum Gespräch bittet.

Visionen im Schacht: Lift und Literatur

Visionen im Schacht: Lift und Literatur

Harald Kimpel sichtet die „Aufzugsgeschichten“ der Literatur: von der klaustrophobischen Gesellschaftsstudie bis zur subtilen Horrorszene.

Grundmann: "Dieses Chaos von Treppen"

Grundmann: „Dieses Chaos von Treppen“

Das Interview zu Hamburgs U-Bahn, die der Architekt Friedhelm Grundmann seit den 1950er Jahren entscheidend mit prägte: Eine Rundfahrt lohnt sich!

Zu meiner Geschichte - DDR-Aufzüge

Zu meiner Geschichte – DDR-Aufzüge

Jan Langer fotografiert und filmt leidenschaftlich Fahrstühle der DDR, stellt seine Bilder und Videos virtuell für Interessierte zur Verfügung.

Die Kunststofftreppe - im fg 2000

Die Kunststofftreppe – im fg 2000

Pamela Voigt zeigt, wie aus glasfaserverstärkten Kunststoffen 1969 das erste fg 2000-Fertigteilhaus entstand – samt einer eleganten Kunststofftreppe.

Das Fördergerüst - Zeche Niederberg 4

Das Fördergerüst – Zeche Niederberg 4

Walter Buschmann wirbt für ein seltenes Industriedenkmal – in Kempen steht das älteste erhaltene Fördergerüst dieser Kastenbauweise in NRW. Noch.

"Außer Betrieb"? Der Paternoster

„Außer Betrieb“? Der Paternoster

Edith Ruthner glaubt an den aussterbenden Paternoster – sie erläutert seine Geschichte und Technik, schildert Vorteile und Reiz des Auf- und Abspringens.

Beförderung im Büro: LVA Stuttgart

Beförderung im Büro: LVA Stuttgart

Martin Pozsgai entfaltet, wie die Verwaltung erschlossen wurde. Anhand des 1976 eingeweihten Stuttgarter LVA-Gebäudes werden Transportwege im Büro sichtbar.

Aufzugparken: Großgarage Halle

Aufzugparken: Großgarage Halle

Sarah Huke rangiert Autos per Schiebebühne und Aufzug: Möglich war dies in Halle bis 1992. Jetzt wurde die moderne Großgarage Süd frisch saniert.

Skulpturale Treppen aus Beton

Skulpturale Treppen aus Beton

Alexandra Apfelbaum sieht moderne Treppen als Skulptur, die im Inneren und Äußeren, durch Licht und Schatten, Form und Oberfläche inszeniert wird.

Aufzugparken: Großgarage Halle

von Sarah Huke (Heft 14/3)

Halle_Großgarage_Sued_Bild_Architekturbuero_Heinze (1)
Blick in das Innenleben der restaurierten Großgarage Halle Süd (Bild: Sika Deutschland GmbH)

Knatternde Motoren, der Geruch von Benzin und ein 15 Meter hoher Lichthof aus Glas und Stahl. Es muss ein beeindruckendes Bild für die Fahrer der schweren Automobile gewesen sein, kurz bevor sie in die Großgarage eintauchten. In Halle Süd beförderte man die PKWs im frühen 20. Jahrhundert mit einem Aufzug in eine der oberen Etagen. Dort wurden die Autos dann mit Schiebebühnen – hoch über dem Boden des Lichthofes – in Parkboxen rangiert.

Als es nach dem Ersten Weltkrieg immer mehr Autos gab, wuchs nicht nur der rollende, sondern auch der ruhende Verkehr. Auf einmal wurde der Platz zum Parken knapp. Die neue Bauaufgabe Großgarage wurde zumeist über Rampen, in der Frühzeit auch über Aufzüge oder andere mechanische Anlagen erschlossen. Denn während die ersten PKWs nur geringe Steigungen meisterten, konnten spätere Modelle problemlos eine Rampengarage befahren. Diese nahm – verglichen mit Aufzugsanlagen – zwar mehr Platz ein, war aber weniger aufwendig zu nutzen und zu betreiben.

 

Parken, Tanken, Schlafen

In Halle Süd wurde die mehrgeschossige Hochgarage – durch Aufzugsanlage und Schiebebühnen – mit der eingeschossigen Tiefgarage verbunden. 1927 hatte der Bauingenieur Walter Tutenberg das 2.400 Quadratmeter große Grundstück zwischen Pfännerhöhe und Liebenauerstraße erworben, mitten in einem teils noch klassizistisch, teils schon sachlich gestalteten Wohngebiet. Wo die Garage an die Wohnhäuser stieß,  wurde sie angeglichen. An der freistehenden Seite zur Pfännerhöhe hingegen regierte das Neue Bauen: eine Einheit aus Form und Funktion, eine Mischung von Eisen, Glas und Beton herrschte vor.

Die abgeteilten Parkboxen ließen sich platzsparend durch aufrollbare Stahljalousien verschließen (Bild: Architekturbüro Heinze)
Parkboxen mit Stahljalousien (Bild: Sika Deutschland GmbH)

Nach zweijähriger Bauzeit eröffnete Tutenberger 1929 die Großgarage, die eine gewerbliche und soziale Nutzung verknüpfte. Er orientierte sich dabei an amerikanischen Vorbildern: Neben den vermieteten Parkplätzen waren Aufenthalts- und Schlafräume sowie Bäder für die Chauffeure vorgesehen. Diese blieben, wie die Reparaturwerkstatt, Tag und Nacht geöffnet. Eine Wagenreinigungsanlage und ein amerikanischer Frisiersalon vervollständigten den Rundumservice. Nur das zunächst anvisierte Bürogebäude konnte Tutenberger nicht mehr verwirklichen, denn die Baupläne wurden mehrfach wegen „Unvollständigkeit“ abgelehnt.

Die Halleschen Nachrichten lobten den neuen Garagenbau in der Pfännerhöhe 1929 als „moderne, großstädtische Karawanserei“. Zur Kundschaft zählten ortsansässige Wagenhalter, Fuhrunternehmen und durchreisende Geschäftsleute. Die Miete betrug eine Mark pro Tag, was sich bis zum Ende der ehemaligen DDR nicht ändern sollte.

 

Das Aufzug-Schiebebühnen-System

Aufzugsanlage in der Großgarage Halle Süd (Bild: S. Huke)
Der bauzeitliche Aufzug, heute mit Sicherheitsabsperrung (Bild: S. Huke)

150 Stellplätze auf drei Stockwerken und einem Kellergeschoss waren in Parkboxen eingeteilt und in drei Reihen gruppiert. Die linke und mittlere Parkreihe überspannte der Lichthof. Die fünf Meter breite Einfahrt mündete in den bis zu neun Meter breiten Gang, der zu den ebenerdigen Stellplätzen unterm Glasdach führte. Rechts der Einfahrt beförderte der Aufzug die Autos in die oberen Etagen und in den Keller, wo sie über bewegliche Schiebebühnen verteilt wurden.

Große Glasfenster brachten ausreichend Tageslicht, nachts half die elektrische Beleuchtung. Eine Zentralheizung wärmte nicht nur die Parkboxen, sondern die gesamte Halle. So konnte man sein Fahrzeug auch im Winter reinigen und instandhalten. Neben der städtischen Wasserleitung sammelte die hauseigene Wasserversorgung den Regen vom Dach und speiste die Wagenreinigungsanlage im Keller. Die Parkboxen schlossen platzsparend mit Stahljalousien ab, Fenster und Lüftungsschlitze ließen die Luft in der Garage zirkulieren.

 

Der Aufzug wird gesperrt

Die Südfassade der Großgarage Halle Süd (Bild: S. Huke)
Die Südfassade wurde der umgebenden Wohnbebauung angepasst (Bild: S. Huke)

Nach Süden wurde die Garage in ihrer Traufhöhe und Fassade an die umgebenden Wohnhäuser angepasst. Ein senkrechtes Fensterband teilt die Südfassade im Verhältnis zwei zu eins, was im Erdgeschoss durch Eingang und Auffahrtstor durchbrochen wird. Ursprünglich war auf dieser Seite noch der Schriftzug „Großgarage Süd“ zu lesen. Die Nordfassade hingegen wird von der Eisen-Glas-Konstruktion geprägt, die vier Geschosse übergreift. Das riesige sprossenverglaste Fenster überträgt seine Form auf den Oberlichtaufbau, der als Mansarddach die Halle überspannt.

Anders als viele moderne Großgaragen, blieb die Hallesche Anlage im Krieg verschont. Jedoch begann in den 1950er Jahren bereits ihr Niedergang. Die Tankstelle schloss man ein den 1960er Jahren als unrentabel. Als der Aufzug vom TÜV 1992 gesperrt wurde, stellte auch die Großgarage ihren Betrieb ein. Der Wert des langsam verfallenden Bauwerks wurde vom „Bauverein Halle & Leuna eG“ erkannt, der 2007 mit der Sanierung begann.

 

Alte Technik neu erschlossen

Heute fügt sich an die moderne Großgarage ein zeitgenössischer Rampenbau an (Bild: Architekturbüro Heinze)
Heute fügt sich an die moderne Großgarage ein zeitgenössischer Rampenbau (Bild: Sika Deutschland GmbH)

Bis 2012 wurden das marode Dach komplett erneuert, die in Mitleidenschaft gezogene Stahlkonstruktion saniert, teils erneuert oder verstärkt. Originalgetreu wiederaufgebaut, bewahrte die Dachkonstruktion ihre für das Neue Bauen typische Leichtigkeit und Lichtdurchlässigkeit. Darüber hinaus wurden alter Putz und schadhaftes Mauerwerk abgetragen und ersetzt.

Die sichtbarste Veränderung bildet der moderne Anbau mit spindelförmiger Rampe. Nötig wurde diese neue Erschließung, weil das historische Aufzug-Schiebebühnen-System nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden konnte. Dennoch blieben die Schiebebühnen und ihre Technik erhalten – auch wenn man sie heute nur noch per Hand bewegen kann. Nach denkmalpflegerischen Vorgaben wurden außerdem die ersten drei Parkboxen einer Reihe mit den sanierten ursprünglichen Rolltoren versehen.

 

Födersysteme mit Flair

Technik einer der Schiebebühnen (Bild: Architekturbüro Heinze)
Wenn auch funktionslos, blieben viele Details der Schiebebühnentechnik erhalten (Bild: Sika Deutschland GmbH)

Heute wird in den historischen Parkbuchen des Lichthofs nicht mehr geparkt – nur noch im historischen Anbau, erschlossen durch die neue Spindelauffahrt. Auf den oberen Etagen hat man einige Stellplätze stillgelegt, so dass noch 88 Parkboxen zur Verfügung stehen. Boxen in der unteren Etage können für Ausstellungen angemietet werden.

Kleine Einschränkungen mussten für den Brandschutz in Kauf genommen werden: Man überzog die senkrechten Träger der Halle mit Beton und entfernte die Holzdielen der Übergänge. Die Flächen zwischen den Stellplätzen, vor allem die Halle, werden heute gerne für Veranstaltungen genutzt. Denn mit viel Flair zeigt die Großgarage weiterhin ihre angestammte Nutzung – auch durch viele liebevoll erhaltene Details des besonderen Aufzug-Schiebebühnen-Systems.

 

Rundgang

Werfen Sie mit Sarah Huke – und Bildern der Sika Deutschland GmbH – einen Blick in die restaurierte Großgarage Halle Süd.

Heft als pdf

Herbst 14: Rauf und runter

LEITARTIKEL: Promis im Paternoster

LEITARTIKEL: Promis im Paternoster

Jürgen Mayer erzählt von einem besonderen Interview-Ort: dem Paternoster im Kölner WDR-Gebäude, wo er jeden Sonntag prominente Gäste zum Gespräch bittet.

Visionen im Schacht: Lift und Literatur

Visionen im Schacht: Lift und Literatur

Harald Kimpel sichtet die „Aufzugsgeschichten“ der Literatur: von der klaustrophobischen Gesellschaftsstudie bis zur subtilen Horrorszene.

Grundmann: "Dieses Chaos von Treppen"

Grundmann: „Dieses Chaos von Treppen“

Das Interview zu Hamburgs U-Bahn, die der Architekt Friedhelm Grundmann seit den 1950er Jahren entscheidend mit prägte: Eine Rundfahrt lohnt sich!

Zu meiner Geschichte - DDR-Aufzüge

Zu meiner Geschichte – DDR-Aufzüge

Jan Langer fotografiert und filmt leidenschaftlich Fahrstühle der DDR, stellt seine Bilder und Videos virtuell für Interessierte zur Verfügung.

Die Kunststofftreppe - im fg 2000

Die Kunststofftreppe – im fg 2000

Pamela Voigt zeigt, wie aus glasfaserverstärkten Kunststoffen 1969 das erste fg 2000-Fertigteilhaus entstand – samt einer eleganten Kunststofftreppe.

Das Fördergerüst - Zeche Niederberg 4

Das Fördergerüst – Zeche Niederberg 4

Walter Buschmann wirbt für ein seltenes Industriedenkmal – in Kempen steht das älteste erhaltene Fördergerüst dieser Kastenbauweise in NRW. Noch.

"Außer Betrieb"? Der Paternoster

„Außer Betrieb“? Der Paternoster

Edith Ruthner glaubt an den aussterbenden Paternoster – sie erläutert seine Geschichte und Technik, schildert Vorteile und Reiz des Auf- und Abspringens.

Beförderung im Büro: LVA Stuttgart

Beförderung im Büro: LVA Stuttgart

Martin Pozsgai entfaltet, wie die Verwaltung erschlossen wurde. Anhand des 1976 eingeweihten Stuttgarter LVA-Gebäudes werden Transportwege im Büro sichtbar.

Aufzugparken: Großgarage Halle

Aufzugparken: Großgarage Halle

Sarah Huke rangiert Autos per Schiebebühne und Aufzug: Möglich war dies in Halle bis 1992. Jetzt wurde die moderne Großgarage Süd frisch saniert.

Skulpturale Treppen aus Beton

Skulpturale Treppen aus Beton

Alexandra Apfelbaum sieht moderne Treppen als Skulptur, die im Inneren und Äußeren, durch Licht und Schatten, Form und Oberfläche inszeniert wird.