Berlin, Architektenkollektiv bei der Arbeit, 1958 (Bild: Bundesarchiv Bild 183-55642-0002, Foto: Wlocka, CC BY SA 3.0, 1958)

„Die große Kraft des Kollektivs“

In Bamberg, genauer gesagt im dortigen Kompetenzzentrum für Denkmalwissenschaften und Denkmaltechnologien (KDWT), plant man für den 12. bis 14. November 2020 eine Tagung zum Thema „‚Die große Kraft des Kollektivs!‘ Kollaboratives Arbeiten in der Architektur vom 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart“. Denn vom ersten Entwurf bis zur endgültigen Umsetzung ist Architektur immer ein Gemeinschaftsprodukt. Dem steht die Legende und der Wunsch nach dem einen einsamen schöpferischen Genie gegenüber. Veranstaltet wird die Tagung im Rahmen des DFG-Projekts „Architektur- und Planungskollektive der DDR“, gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) in Erkner.

Bis zum 12. Juni 2020 sind noch Themenvorschläge willkommen. Im Mittelpunkt kann u. a. die Frage nach den Methoden gemeinschaftlichen Arbeitens stehen – und dessen Zusammenhang mit dem Berufsbild des Architekten/der Architektin. Welchen Einfluss nahmen darauf gesellschaftliche Bilder und Ideale? Welche Modelle und Erfahrungen aus den letzten Jahrzehnten können im heutigen Bauschaffen eine Rolle spielen? Für Vorträge bis zu 25 Minuten können interessierte Forscher ihre Vorschläge einreichen als Exposé (bis zu 500 Worte) mit kurzem Lebenslauf (bis zu 100 Worte) unter: sophie.stackmann@uni-bamberg.de. (kb, 29.4.20)

Berlin (Ost), Architektenkollektiv bei der Arbeit, 1958 (Bild: Bundesarchiv Bild 183-55642-0002, Foto: Wlocka, CC BY SA 3.0, 1958)