Dorsten, Habiflex (Bild: Jan Kampshoff)

FOTOSTRECKE: Habiflex

von Jan Kampshoff (Fotos) (16/1)

„Eine zukunftsweisende Idee, ein tolles Konzept und eine Architektur, deren Reize heute wieder erkannt werden. Aber bauphysikalisch ist leider alles schief gegangen, was schief gehen konnte.“ Nachdem Jan Kampshoff im Sommer 2015 alles gesehen hatte, war sein Urteil deutlich: Für das 1974 errichtete Experimentalhaus „Habiflex“ in Dorsten-Wulfen (Architekten Richard Gottlob und Horst Klement) gibt es wohl keine Rettung. Seit 2008 steht das Kondenswasser-Wunder leer und kann nicht abgerissen werden, da einige der letzten Wohnungs-Eigentümer pleite oder unauffindbar sind. „Hier kann auch draußen gewohnt werden. Keine ängstliche Abkapselung, sondern freizügige Durchblicke wie in den liebenswürdigen Vororten holländischer Städte. Chancen für unverkrampfte Nachbarschaft“, schwärmte „Der Spiegel“ 1975. (db)

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