Große Pläne

Große Pläne im Harz

Grosse_Plaene_im_Harz_Bild_Diakonissenmuterhaus_ElbingerodeModerne Wohnsiedlungen, reformierte Schulen, aufsehenerregendes Produktdesign, technische Rekorde und künstlerische Kraft – trotz aller politischen und wirtschaftlichen Instabilität nach dem Ersten Weltkrieg waren die Jahre von 1919 bis 1933 in Sachsen-Anhalt voller Aufbruchsstimmung, Geschwindigkeit, Beschleunigung, Bewegung: Mit einer sehr eigenen Dynamik wurde das Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt in den 1920er Jahren in die politische, kulturelle und künstlerische Moderne katapultiert. Diese Aufbruchsstimmung teilten Künstler, Gestalter, Architekten, Techniker, Unternehmer und Politiker.

Diese Zeit hat auch in Elbingerode ihre Spuren hinterlassen, als die damalige Oberin Schwester Klara Sagert den noch jungen Architekten Godehard Schwethelm beauftragte das neue Mutterhaus zu bauen. In vielen Details erkennt man bis heute die Ideen des Neuen Bauens. Im Rahmen des Projekts „Große Pläne!“ wird im Foyer des Diakonissen-Mutterhauses Elbingerode (Unter den Birken 1, 38875 Elbingerode) am 18.Mai 2016 um 16.30 eine Präsentation eröffnet, welche die Geschichte des Diakonissen-Mutterhauses und des Neubaus von 1932-1934 dokumentiert. Im Anschluss finden Führungen durch das Diakonissen-Mutterhaus statt, sind Vorträge mit Gespräch geplant. (kb, 17.5.16)